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Die Diskussion ist zwar schon ein paar Tage her, aber es hat ja noch nicht jeder alles gesagt… Also ICH verstehe Bobbys Beiträge nie vollständig (wobei meine hermeneutischen Anstregungen allerdings auch steigerbar wären), aber der Stil dieser Beiträge, also diese minimalistische Struktur (Dekonstruktion?), das Verschmelzen von Satzenden und -anfängen, das Abbrechen von Gedanken (Aposiopese!) und ihre nahtlose Fortführung, der totale Verzicht auf Füllwörter und der weitgehende auf Verbformen, die üppige vertiefende Klammersetzung (Parenthese), das Wort-im-Wort-Betonen, das Auffächern von verzweigenden Assoziationen, all dieses dadaistisch Anmutende, gleichermaßen verspielt Verdichtende wie nahezu Joyce-artig Unzugängliche hat für mich eine ästhetische (ästhetisch herausfordernde?) Dimension. Folglich empfinde ich die Beiträge eher als Kunst - eigenartigerweise eher beruhigend als aufwühlend - und wer will schon einen (Ver)Dichter vertreiben…

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