FC Bayern: Wie geht es weiter mit Klara Bühl?

Es ist zumindest ein ziemlich anderer Tradeoff als bei den Herren. Da klappt das für uns ja auch ohne Superleague zuletzt wieder eigentlich erstaunlich gut und es ist jetzt auch eher noch Luft nach oben gewesen in Richtung CL Titel (man war vor dem PSG Rückspiel immer noch erster Titelfavorit wenn auch nur noch knapp) als dass man sich Halbfinale nicht auch öfter vorstellen könnte die nächsten Jahre.

Bei den Frauen ist aber halt sehr klar absehbar, dass es mit der internationalen Wettbewerbsfähigkeit mittel- und längerfristig wohl deutlich klarer nach unten gehen wird und der nationale Wettbewerb an der Spitze noch deutlich mehr zur Farce werden wird als eh schon.

Wenn einem das alles aber eher egal, dann weiter wie bisher, richtig…

Ja ich sehe ja die Not auch:
Ich entscheide für mich persönlich nur, dass es das Ende für mich wäre.
Das kann ja jeder anders sehen.
Aber zumindest Verständnis für die Position der Fans sollte auch da sein.

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Eh klar, ich hab da eher Bewunderung für Leute, die es schaffen da drüber zu stehen - ich könnte das wiederum nicht so einfach zumindest wenn sich die Schere eben sowohl international als auch national gerade im Frauenfußball (wo ich deutliche Unterschiede dahingehend auszumachen meine zum Herrenfußball, lasse ich mich aber wie gesagt gerne eines besseren belehren) ohne Superliga erst recht absehbar noch immer weiter öffnet…

Dieses Verständnis für Gegenpositionen ist bei Manchen hier zumindest gefühlt aber halt eher so gar nicht gegebenen…

Ich würde die Chancen und die Geschwindigkeit, dass der Frauenfussball zum Männerfußball zumindest aufschließen schafft mittel- und langfristig jedenfalls erstmal mit einer europäischen Superliga klar höher einschätzen als ohne sie.

Und das wäre für mich schon auch ein durchaus nobles Anliegen…

Eine inhaltliche Auseinandersetzung damit würde ich lieber lesen als eine Diskreditierung „einer bestimmten Ecke“.

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Nur, weil du zu Recht anmerkst, dass man nicht andere Spielerinnen schlechter darstellen muss, um eigene Lieblinge gut darzustellen. Tanikawa hatte zwei Momente gegen Manchester. Und das meint dann nur die torrelevanten.

Ich stimme dem Ganzen aber grundsätzlich zu, soll kein Diss sein. Bühl, diese Saison vor allem, als zu eigensinnig wahrzunehmen ist schon krass verzerrt.

Mal grundsätzlich regarding Vertragsverlängerungen. Meine Wahrnehmung ist immer noch, dass im Frauenbereich “2 Jahre plus aktuelle Saison” eine “normale Vertragsverlängerung” ist. Ich habe mal durch das “Vertragsverlängerung”-Tag auf der FCBayern Page gescrollt. Und das sind 2 Jahre oder sogar ein Jahr (Dallmann, Zadrazil (besondere Umstände, keine Ahnung wie das läuft wenn Oberdorf fit bleibt und Stanway auch bleibt, und sie nicht selbst verletzt ist etc.), Simon letztes Jahr).

Ausnahme Momoko Tanikawa, was ich deswegen schon auch für einen Fingerzeig “wir wollen hier was aufbauen und nicht nur nächstes Jahr viel Geld einnehmen” halte. Was nicht heißt, dass man nicht übernächstes Jahr dann viel Geld einnehmen kann. Arianna Caruso fällt noch unter “3 Jahre”, die hat am 30.6. verlängert. (edit: zynisch gibt es natürlich auch ein Jahr mehr Zeit die hypothetische Ablöse zu steigern, aber ich hoffe dass man die Zeit nutzt die Perspektive zu verbessern so dass sie nicht weg will)

Mein Punkt/Frage ist: Ist “2 Jahre” Verlängerung wirklich kurz? Ich hätte am liebsten jede/n für 5 Jahre verpflichtet, aber ich muss es ja auch nicht bezahlen. Aber ich bin etwas hoffnungsvoller, dass das nicht NUR eine Ablösesicherungsverlängerung war.

Auch sagte Bühl (angeblich ich hab’s nicht selbst gesehen) auf Sky vor dem Pokal-HF: „Ich bin hier super glücklich. Ich glaub man sieht’s. Ich schaffe es hier meine Leistung auf den Platz zu bringen. So lange das der Fall ist, ja, zieht mich hier nicht so viel weg.“ was besser klingt als das Gewusel nach dem ersten Barcaspiel (ich erinnere mich gar nicht ans Ergebnis, merkwürdig?) zum Beispiel.

Die Topclubs machen für ihre Toptalente jetzt schon längere Verträge (siehe Calcedo)
Aber das muss die Spielerinnenseite auch wollen und wenn man wir Bayern im europäischen Vergleich sowieso nicht viel bezahlt, werden nur wenige Spielerinnen langfristig verlängern, in einer Zeit in der die Gehälter eigentlich laufend steigen.

aus Spielerinnensicht:
der Frauenfußball ist aktuell noch so dynamisch und im Wachstum begriffen, dass kürzere Laufzeiten sich wohl positiv (öfter Gehaltsanpassungen nach oben) auswirken (können)…

aus Vereinssicht:
weniger Risiko bei häufigeren Verletzungen…

so wäre meine Vermutung

Ich halte das für ein aussterbendes Konstrukt. Dass es immer noch normal ist, liegt an den vielen Unsicherheiten auf beiden Seiten. Je professioneller der Fußball der Frauen aber wird, desto häufiger werden wir 3+ Jahre erleben. Das betrifft dann auch Absicherungen, Rechtssituationen und Themen wie Schwangerschaft und Co.

Bei Bühl bleibe ich bei meiner These: Bare Minimum. Kein klares Bekenntnis, sondern einfach nur 1 1/2 Jahre drauf und schauen, wann der nächste exit möglich ist.

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Also ich habe über diese Frage jetzt etwas nachgedacht, aber ich sehe tatsächlich unabhängig von der Fan-Sicht auch nicht unbedingt wirtschaftlich die Vorteile. Seit 2026 publiziert Deloitte ihren Bericht über die finanziellen Verhältnisse von Fußballclubs auch explizit einen Teil für den Frauenfußball ( Deloitte Football Money League - Innovate to Grow | Deloitte UK).

Nach diesem letzten Bericht ist das Team mit dem höchsten Umsatz Arsenal und lag bei 25 Millionen € (Ein Harry Kane im Jahr!!!). Bayern lag auf Platz 8 mit 7,2 Millionen, wobei hier das World Sevens Football Turnier enthalten war, was alleine für 2,3 Millionen € Umsatz verantwortlich war. Ohne diese Extraeinnahmen wäre man auf Platz 11 gelandet, nur knapp vor den Eintracht Frankfurt Frauen.

Wie kann aber Arsenal knapp 5x (!!!) so viel Umsatz machen wie der FC Bayern. Auch darüber gibt der Bericht Auskunft, ich werde das mal für 3 Vereine exemplarisch aus dem Bericht aufschlüsseln (Quelle: Infograph im Bericht )

Club Spieltagseinnahmen TV (Broadcast) Werbung Gesamt
Arsenal 7,0 2,4 16,2 25,6
FC Barcelona 3,9 1,8 16,3 22,0
Paris Saint Germain 0,3 1,4 2,8 4,6
Eintracht Frankfurt 0,5 0,8 3,4 4,7
FC Bayern (Mit W7F) 2,7 1,9 2,6 7,2
FC Bayern (Ohne W7F) 0,4 1,9 2,6 4,9

Wenn ich mir diese Daten anschaue, dann würde ein Wechsel in die WSL das TV zwar erhöhen, aber der Unterschied ist jetzt nicht dermaßen groß.

Bleiben also noch die Punkte Spieltagseinnahmen und Werbung.
Dass die Spieltagseinnahmen auf dem Campus nicht mit denen von Arsenal (spielen mit Etihad Stadium) mithalten können ist klar. Mit dem Kauf des Stadions von Unterhaching sollte hier aber durchaus eine Verbesserung eintreten. Wenn dann der FC Bayern auch (wieder) lernt, dass man für Spiele Werbung machen muss, kann man den Punkt wahrscheinlich besser erhöhen als man durch eine andere Zentralvermarktung erhalten würde.

Aber am erschreckendsten sind für mich deutlich die Werbeeinnahmen. Da setzen sowohl Arsenal, als auch Barcelona mehr als das 6-fache um. Und hier sollte der FC Bayern wirklich insbesondere schauen, wie man diesen Posten erhöhen kann. 2,6 Millionen aus Werbung verdienen einige deutsche Influenzer locker pro Jahr. Wie dann eine durchaus schon bekannte Marke wie der FC Bayern auf diesen Wert kommt, leuchtet mir nicht ein.

Ist also eine Superleague ein finanziell lohnendes Projekt ? Vielleicht! Ist das der Punkt an dem der FC Bayern ansetzen sollte? Meiner Meinung nach klar NEIN.

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Mag sein.

Aber: auch im letzten Jahr hätte sie gehen können. Es ist ja nicht so, dass nur Barca sie mit Kusshand genommen hätte.

Aber es ist, wie hier bereits geschrieben: ein unheimlich dynamischer Markt. Da kann sich jedes Jahr aktuell so viel tun, das ist der Wahnsinn.

Was mir aber in dem Zusammenhang etwas untergeht: der FC Bayern unter Jay Rech hat sich in den letzten Jahren trotz im Vergleich zur Konkurrenz geringerer Mittel positiv entwickelt. Und das obwohl ein Alex Straus ging, obwohl die Konkurrenz in Lyon, Barcelona etc. massiv investiert.

Mein Eindruck daher auch: man ist dort, wo man bei den Männern vor 15 bis 20 Jahren war: ein stark wachsendes Geschäft, aber mit vielen grauen Flecken und Nischen, in die man springen kann. Siehe Tanikawa, siehe Alara und: siehe Amani. Will sagen: gutes Scouting und das Erkennen von passenden Spielerinnen ist wohl fast noch wichtiger als bei den Männern. Da ist ja quasi jeder Spieler extrem durchleuchtet.

Ich würde daher vermuten: Bayern will und wird den nächsten Schritt gehen. Mittelfristig wohl ohne Klara Bühl, was sehr schade ist, aber solange Jay beim Verein ist, wird es langsam, aber stetig nach oben gehen.

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Wo genau geht dir das unter? Jetzt konkret bei diesem Thema? Generell? Ich denke, wenn wir bei Miasanrot darüber gesprochen haben, dann ja schon immer in den höchsten Tönen. Es ist gar nicht so lang her, da haben wir gefordert, dass Rech in den Vorstand soll. Und das ist ja keine Symbolsache „Hauptsache eine Frau“, sondern durchaus von uns mit ihren Qualitäten begründet worden.

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Generell.

Ihr seid tatsächlich die Ausnahme.

Und auch in vielen Foren wird Jay eher hart kritisiert als gewürdigt.

Aber das ist halt - leider - genau wie bei den Männern. Transfers wie Tanikawa, Ena oder auch Gilles werden abgetan mit “das hätte jeder gesehen”, wärend Abgänge wie Schüller wie ein Weltuntergang wahrgenommen werden.

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Das finde ich auch schade. Vor allem viele junge Fans, aber auch erstaunlich viele ältere, die eine bestimmte Spielerin ins Herz geschlossen haben, gehen auch einfach nicht sachlich an die Sache ran. Was ich zwar verstehen kann, weil Fußball nun mal viel mit Herz und Leidenschaft zu tun hat, aber was objektiv betrachtet nicht immer fair ist.

Viele von uns haben ihre Lieblinge und sind vermutlich nicht ganz neutral, aber ich würde mal behaupten, dass im Großen und Ganzen die Dinge trotzdem weitestgehend objektiv eingeordnet werden können. Ich habe hier schon öfter Kommentare gelesen, die in die Richtung gingen, dass man traurig ist, dass eine Spielerin geht, aber dass man es aus sportlicher Sicht verstehen kann. Andere verleitet so ein Abgang wiederum dazu, sich darüber aufzuregen, dass alle Guten vertrieben werden. Die qualitativ hochwertigeren Neuzugänge und auch die Verlängerungen von deutlich wichtigeren Spielerinnen werden dabei ignoriert.

Das ist in der Tat ein starkes Argument gegen eine Internationalisierung der Frauenmannschaft der Bayern, an das ich nicht gedacht habe.

Ja, wenn die WSL weiter um so viel schneller wächst als alle anderen Ligen und das nie aufhört, dann ist irgendwann der Punkt erreicht, an dem sie alle anderen Ligen sportlich und ökonomisch so stark dominiert, dass der relevante Frauenfußball nur noch dort stattfindet und alle anderen Ligen höchstens noch regionale Bedeutung haben, hinsichtlich des internationalen Interesses vielleicht ähnlich strahlkräftig wie eine dritte oder vierte Liga bei den Männern.

Worauf wartet man denn da? Den Zusammenhang verstehe ich nicht. Welche Voraussetzungen, die jetzt noch nicht gegeben sind, werden erst durch die EM 2029 geschaffen, sodass der derzeitige Mangel daran noch einen blockierenden Einfluss auf die Entwicklungsmöglichkeiten des Frauenfußballs in Deutschland hat?

@Tobizzel: Spannende Recherche, danke!

Zu Deiner Analyse: Die einzelnen Einnahmekategorien, die Du so analysierst, als ob sie

a) voneinander unabhängig wären
b) und von einem einzelnen Verein alleine zu beeinflussen wären,

sind mit Sicherheit

a) nicht voneinander unabhängig, sondern hochgradig korreliert,
b) und auch nicht von einem Verein alleine zu beeinflussen, sondern nur im Zusammenspiel mit anderen Vereinen.

Zu Punkt a) Wenn man für zwei Vereine einen Wert aus Spieltagseinnahmen, TV-Einnahmen und Werbeeinnahmen kennt und ein Verein liegt deutlich vor dem anderen, kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagen, welcher der beiden Vereine bei den anderen beiden Werten vorne liegt (nämlich derselbe).

Zu Punkt b) Wenn die Bayern ihre Einnahmen in den drei Kategorien erhöhen möchten, können sie das nicht alleine schaffen. Der Umzug nach Unterhaching zum Beispiel wird alleine wenig ausrichten. Zuschauer kommen, wenn die Spiele interessant sind. Spiele sind interessant, wenn auch andere Vereine gute Mannschaften haben und nicht bereits vorher feststeht, dass die Bayern 7:0 gewinnen. Für die TV-Einnahmen gilt das gleiche. Die Liga muss insgesamt interessant sein, als Liga, und das ist sie, wenn sie viele interessante Spiele hat. An jedem Spieltag gibt es zwölf Spiele, für die die Zuschauer mit ihrem TV-Abo bezahlen, aber Wolfsburg gegen die Bayern gibt es nur zweimal im Jahr. Dito die Werbung. Sponsoring auf Trikots und auf Banden ist für ein Unternehmen interessant, wenn es weiß, dass seine Werbung häufig und viel gesehen wird. Werbung wird häufig und viel gesehen, wenn die Stadien voll sind und viele Leute für möglichst viele Spiele ihr TV einschalten (und nicht nur für die Partie gegen Wolfsburg). Auch dafür ist es wichtig, dass die Liga insgesamt, als Liga, interessant ist, und nicht nur ein einzelner Verein.

Insofern wird der Umzug nach Unterhaching alleine wenig ausrichten für die Einnahmen der Bayern. Der Umzug heißt erstmal nur, dass es im Stadion mehr Platz gibt, aber das impliziert nicht, dass damit auch mehr Zuschauer kommen müssen. Mehr Zuschauer kommen, wenn die Spiele, die sie zu sehen bekommen, interessanter sind. Dafür braucht es gute Gegner, die Liga muss also insgesamt besser werden, mit besseren Mannschaften in der Breite. Für die verhältnismäßig geringen Werbeeinnahmen gilt das gleiche, und letztlich auch für die TV-Einnahmen.

Aus meinen Ausführungen folgt aber auch, dass ein Umzug der Bayern in die WSL oder eine Super League die Einnahmensituation schlagartig verbessern würde. Denn die englische Liga ist deutlich attraktiver als die deutsche, mit (mutmaßlich) viel mehr besseren Teams in der Breite, viel mehr Stars und viel mehr Zuschauerinteresse für die Liga insgesamt statt für einzelne Vereine.

(Dass Arsenal bei den TV-Einnahmen nur rund 25 Prozent vor den Bayern liegt, während es bei den Spieltagseinnahmen ohne das W7F-Turnier rund 1600 Prozent und bei den Werbeeinnahmen rund 520 Prozent sind, deutet entweder darauf hin, dass die Erfolgselastizität der TV-Einnahmen sehr gering ist oder dass entweder die Bayern dramatisch überbezahlt oder die Gunners dramatisch unterbezahlt sind (ich tippe auf Ersteres, also die Elastizität).)

Meine Prognose auf Basis meiner Beobachtungen zur Entwicklung des Frauenfußballs ist, dass die englische Liga schon bald – ähnlich wie bei den Männern – nicht nur den gesamten Markt dominieren, sondern auch einen Großteil der globalen Aufmerksamkeit, der interessanten Spieler, der interessanten Trainer, der interessanten Verdienstmöglichkeiten und der interessanten Geschichten auf sich vereinen wird. Die WSL wird die einzig global relevante Liga sein, und alle, die in der Szene etwas auf sich halten, werden dort arbeiten und spielen wollen. Dabei ist das Ganze ist ein sich selbst verstärkender und letztendlich unaufhaltsamer Prozess, wenn die andere Ligen sich nicht heute darum bemühen, mit der WSL ebenbürtig in Konkurrenz zu treten – und vielleicht ist es dafür sogar schon zu spät.

Für die großen Vereine aus dem Ausland wie Real, Barça, die Bayern, Lyon und PSG wird es dann irgendwann auch sportlich dünn, denn welche Spielerin und welcher Trainer will schon 30 Mal im Jahr auf gefühltem Kreisliga-Niveau vor leeren Stadien gegen unterklassige Gegner spielen, wenn das ganze relevante Geschehen in der Welt des Frauenfußballs eigentlich in England stattfindet?

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Um wohl angeblich den Boom durch eine Heim EM mitzunehmen wie England 22.
Für Sponsorenverträge etc, weil Mans Ann auf höhere Einschaltquoten dadurch hofft.
Wobei da ja nicht verstanden wird, dass England 5-10 Jahre vorher angefangen hat die Liga wirklich zu professionalisieren etc.

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„…

Auch Nationalstürmerin Bühl bleibt noch ein Jahr, wie ihr Berater Jörg Neblung in der Domstadt bestätigte: „Stand jetzt ist davon auszugehen, dass Klara ihren Vertrag in München erfüllen wird.

Quelle: Süddeutsche Zeitung von heute

Das Stichwort in diesem Fall ist “erfüllen”.

Das andere Stichwort ist „Stand jetzt“.

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Niko Kovac lässt grüßen.