Veröffentlicht unter: FC Bayern patzt an der Alten Försterei: Nur Unentschieden gegen Union Berlin
Der FC Bayern kommt gegen Union Berlin nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Durch den ideenlosen Auftritt kann Konkurrent Bayer Leverkusen morgen Abend wieder auf sechs Punkte heranrücken. Nach dem Einzug ins Champions-League-Viertelfinale unter der Woche verzichtete Vincent Kompany auf eine Massenrotation. Für das letzte Spiel vor der Länderspielpause sollte schließlich ein Sieg her und die Wahrscheinlichkeit für ein erneutes Bochum-Szenario wollte der Belgier so gut es geht minimieren. KEINEN ARTIKEL MEHR VERPASSEN – JETZT UNSEREN WHATSAPP-KANAL ABONNIEREN! Vier Tage Regeneration sollten ohnehin für die meisten Stammspieler ausreichen. Und so rückten lediglich Josip Stanišić, Eric Dier und Leroy Sané für Konrad…
Danke für den Artikel!
Kleine Korrektur: Sané kann nicht gleichzeitig in die Startelf rotieren und Joker sein…
Mit einer Nacht drüber geschlafen bleibe ich dabei, dass man das Spiel bzw. das Ergebnis nicht überdramatisieren sollte.
- auswärts gegen einen destruktiv agierenden Gegner kann das Spiel schwerfällig sein. Wenn da wenige Prozente in Sachen Konzentration fehlen schleicht sich etwas Ungenauigkeit ein und die wenigen Räume können nicht ganz sauber bespielt werden - solche Tage gibt es.
- wäre das Spiel 1:0 ausgegangen, was ohne Urbigs individuellen Fehler realistisch gewesen wäre, dann hätte jeder über einen mühsamen 1:0 Arbeitssieg geredet und das Zustandekommen wäre heute schon nebensächlich.
- es war klar, dass Urbig in diesem jungen Alter und ohne viel vorausgegangene Spielpraxis Fehler unterlaufen werden. Diese sind auch schon Manuel Neuer in der Saison unterlaufen. Deshalb gilt es ihm weiter uneingeschränktes Vertrauen auszusprechen und es als Schritt seiner Entwicklung einzuordnen.
- Dier Vertragsverlängerung als solides Back Up sammelt gestern wieder zahlreiche Argumente - eigentlich ein Muss!
Klar versteht Inter auch kompaktes verteidigen, allerdings mache ich mir diesbezüglich auf Grund des gestrigen Spiels keine großen Sorgen. Mittwochs in der CL ist eben nochmal was anderes als Samstags in Köpenick.
Die Anmerkungen zu Eric Dier kann man nur dick unterstreichen. Der Mann ist die Ruhe selbst, löst entstehende Probleme meist kurz und schmerzlos, zeigt in jeder Situation, auf dem Feld und auch in Mannschaftskreisen, wie immer wieder von Mitspielern hervorgehoben wird, eine höchst professionelle Haltung. Bitte verlängern!
Ohne den Autor des Artikels angreifen zu wollen, aber ich glaube, genau das ist immer unserer Problem beim FC Bayern.
„Patzt“ und „nur Unentschieden“ suggeriert schon, dass man viel mehr erwartet hat. Also, unsere Erwartungshaltung ist nicht konform mit dem, was am Ende herauskommt. Eben auch die Vorschau zum Doppelpass… „…enttäuschende Ergebnis der Bayern bei Union“.
Diese ständige Wiederholung von nicht erfüllten Erwartungen prägt schon reichlich, uns Fans und die, die sich darüber freuen, dass die vorgepredigten Erwartungen (wieder) nicht erfüllt wurden.
Und ja, ich nehme mich da auch nicht aus, denn ich habe eben genau auch diese Erwartungshaltung und das empfinde ich manchmal schon als schlimm, weil ich enttäuscht werde, weil mein Wunschdenken nicht erfüllt wurde.
Manchmal ist Fußballfan sein schon anstrengend.
Erzähl das mal den BVB-Fans, wo Ansprüche und Realität noch viel weiter voneinander entfernt sind
Aber ernsthaft: ich bevorzuge auch eher die Tiefstapellei, einfach weil dann die Freude über den Sieg größer ist. Aber beim Tabellenvierzehnten der Liga, die man unbedingt gewinnen will?
Das stimmt, BVB Fans leben da wohl noch mehr in der Vergangenheit.
Aber, um auf uns zu kommen, mit
Dortmund 2-1
Freiburg 0-0
Frankfurt 1-1
Mainz - 2-1
zu Hause, hat Union uns nicht in schlechtester Gesellschaft. Bis auf Leverkusen, die in Köpenick 2-1 gewinnen konnten, hat von den ersten 6 wirklich keiner viel besser ausgesehen.
Also da muss ich dir gänzlich widersprechen. Ein Sieg gegen Union Berlin beim Ziel Deutsche Meisterschaft ist eigentlich Pflicht. Das hat nichts mit einer überhöhten Erwartungshaltung zu tun.
Genau das meinte ich doch damit. Du widersprichst mir ja nicht, sondern stimmst mir (vielleicht ungewollt) zu.
Ich bin gegen Bochum, als auch gegen Union von einem Sieg ausgegangen, weil ich das erwartet habe.
Aber genau das ist eben nicht eingetroffen.
Hallo,
also als Fan des FC BAYERN MÜNCHEN darf bzw. muss man schon eine gewisse Erwartungshaltung haben. Genau wie die Spieler des Vereins höhere Ansprüche haben . An sich als Sportler . Das ist der Grund warum man Spieler oder eben Fan des FC BAYERN MÜNCHEN ist.
Aber eines haben Fans anderer Fussballvereine uns Bayernfans um Lichtjahre voraus . Die Leidensfähigkeit.
Zum Spiel. Wenn die stärkste Offensive auf die schwächste Offensive der Liga trifft, dann darf man zu mindestens ein "zu Null "erwarten. Es ist ja bekannt ,dass Union ohne Ende mauert. Und ich persönlich bin von einem Geduldspiel ausgegangen mit nur einem maximal zwei Toren Differenz für uns. Das es endlich geklappt hat ,war extrem erleichternd für meine Gemütslage. Und so ist der Frust maximal, bei dem Endergebnis. Ich habe ehrlich gesagt riesige Probleme mit so einem Antifussball ,wie Union ihn praktiziert. Auch angesichts der Tatsache, dass bei denen offensiv so gar nichts geht.Und ausgerechnet gegen uns holen die sich einen Punkt. Das habe ich zu akzeptieren. Auch wenn es sehr schwer fällt. Es ist aber auch ein schönes Gefühl, wenn der Schmerz nachlässt. Gruss an alle.Pack mas.
Richtig, genau die habe ich auch und deshalb unser (aller) Dilemma geschildert.
Wir machen das schon. Wir haben aber auch gar keine Übung in Richtung Leidensfähigkeit.
Ein Glück.
Eine gewisse Leidensfähigkeit müssen ja alle Fußballfans mitbringen, die sich je nach Saisonziel auch einfach anders definiert.
Sorry, dann hab ich dich wirklich falsch verstanden. Aber als FCB-Fan ist die Erwartungshaltung vor eigentlich jedem Spiel ein Sieg. Das einzige Unentschieden mit dem ich diese Saison zufrieden war, war das Spiel in Leverkusen.
Diesen Post empfinde ich als sehr populistisch.
Ich wüsste jetzt nicht, warum eine starke Offensive den Schluss zulässt, dass die eigene Mannschaft kein Gegentor einfängt. Das musst Du mir mal erklären.
Im übrigen ist es ja nicht so, dass Union Berlin in dieser Saison keine Tore geschossen hätte. Dann wäre die Wahrscheinlichkeit, dass man selbst keines kassiert tatsächlich ziemlich groß. Aber dem ist ja nicht so.
Ich weiß jetzt nicht, was für ein Anspruch man da als Fan jetzt ableiten kann (ich glaube als Fan hat man überhaupt keinen Anspruch auf irgendwelche Resultate, man kann nur hoffen, das sie eintreten. Im Stadion vielleicht noch für gute Stimmung sorgen).
Ansonsten wurde hier ja alles zu dem Spiel gesagt. Typisches Auswärtsspiel nach der CL gegen einen unangenehmen Gegner der nur zerstören will (ist im Fußball absolut legitim, es gibt keine Punkte für schönes Spiel). Selbst tut man sich schwer (hat vielleicht nach dem Spiel am Dienstag auch nicht die Kraft und Spritzigkeit) und wenn alles gut geht, bringt man das Ding nach der Führung über die Runden. Chancen hat man wenige zugelassen. Dann ein Torwartfehler und man holt eben nur einen Punkt. Happy ist niemand damit glaube ich. Aber so ist der Fußball manchmal.
Das Unentschieden in Leverkusen hätte ich von Vornherein schon unterschrieben. Das es nicht Bayern Like war, wissen wir trotzdem alle, schon allein wieder wegen unserer Erwartungshaltung.
Die Erwartungshaltung ist ok. Die Frage ist eher, wie man damit umgeht, wenn sie mal nicht erfüllt wird.
Überspitzt formuliert: sehe ich nach einem unglücklichen 1:1 auswärts bei einem unangenehmen Gegner den FCB sofort auf dem Weg, die Meisterschaft trotz immer noch mindestens 6 Punkten Vorsprung zu verspielen, oder bleibe ich positiv, denke mir „shit happens“ und freue mich auf den nächsten Sieg im nächsten Spiel ?
Ich bin da ganz klar im zweiten Lager, wenigstens solange die Spiele so dominant geführt werden wie das gestern
Ich denke, eine gewisse Erwartungshaltung darf man als Bayernfan schon haben. Das haben der Verein, der Trainer und die Spieler ja auch an sich selbst!
Und deshalb ist die Niederlage bei Union schon eine kleine Enttäuschung.
Anders verhält es sich bei einer überzogenen Erwartungshaltung. Jedes Jahr den Champions-League Sieg zu fordern und enttäuscht zu sein, wenn es mal nicht zum Finale reicht, das sollte man mal selbstkritisch hinterfragen! My 2Cents.
Wann wäre die gewesen ?
Erst einmal vielen Dank für Deinen Beitrag zur Diskussion.
Du darfst meinen Beitrag sehr gerne als populistisch empfinden ,wenn Dir danach ist. Wir leben zum Glück in einer toleranten Gesellschaft.
Das ich keine Gegentore von Union erwarte ,habe ich nur auf dieses eine Spiel bezogen. Weil offensiv von Union sehr wenig bis gar nichts kam. Nicht generell.
Meiner Meinung nach ist eine Spielweise ,die das Spiel des Gegners zerstört nicht die Spielweise von Union. Sondern dann rückt die Mannschaft raus ,unterbindet erfolgreich das Passspiel und kontert erfolgreich.
Ansonsten denke ich ,weiss ich was im Fussball legitim ist. Auch wenn es unattraktiv ist.
Einen angenehmen Sonntag wünsche ich Dir noch.
Pack mas.