Das streite ich gar nicht ab, aber unmöglich ist auch das nicht.
Meine Beispiele sind ja aber eigentlich auch nicht über Social-Media passiert, da wurden Sie nur breitgetreten, sondern über irgendwelche Leaks oder Schnellschüsse oder unbedachten Aspekten eines Sponsorings. Und da habe ich den Eindruck, dass da zu wenig Gegenwehr von Nickles in Richtung Verantwortliche kommt. Es geht ja nicht darum, jemandem den Mund zu verbieten. Aber er muss halt klarstellen, dass Aussage/Aktion Xy zu dem und dem Outcome führt und das mögliche Reaktion A/B/C ist. Sowohl im positivem Sinne als auch im Negativen. Vor allem im Negativen.
Denn die Außendarstellung ist in den letzten Jahren echt ausbaufähig gewesen.
Vielleicht sehe ich das auch einfach nur zu sehr durch meine PR-Brille.
Da kann man gar nichts machen, wenn das durch eine Nacht und Nebel-Aktion passiert, wie es die Entlassung damals war. Aber dann musst du dich als Verein irgendwann hinstellen und dich für die Art und Weise entschuldigen, wie es gelaufen ist. Und da ist es eben Aufgabe des PR-Managers eine Strategie auszuarbeiten wie das glaubwürdig aussehen kann. Und das ist, in meinen Augen, nicht ausreichend passiert. Wie das dann im genauen auszusehen hat, da fehlt mir noch die jahrelange Berufserfahrung, ich weiß nur, dass es nicht so hätte laufen sollen wie es gelaufen ist. Aber gut, das hab ich jetzt auch einfach schlau daher gesagt. Vielleicht ist es aber auch unter den Granden im AR und im Vorstand auch ein Ding der Unmöglichkeit gute PR-Arbeit zu leisten, ohne, dass der Verein einen Imageverlust erleidet.
Es geht bei sowas immer um Glaubhaftigkeit und Authentizität. Wenn du das nicht hinbekommst, leidet leider das Image.
ich denke das ist der springende Punkt. Die (beiden) wissen doch alles besser, sogar als die von ihnen installierten Vorstände, UH auch als die meisten Politiker und alle Kritiker sowieso. Da läßt der sich doch nicht von einem Nickles sagen, was er zu sagen hat.
„No team in Europe is capable of replacing so many key [injured] players. Nevertheless, Bayern have shown that they are still one of the top teams in Europe.“
„Inter’s advantage in this tie was simply that the team has been playing well under the same coach for four years. That created a stability that ultimately made the difference. Vincent Kompany gave me the feeling that ‚Mia san mia‘ is back.“
„But you can’t accuse Kompany of not having the team under control or not having a game plan. He has a great, brilliant game plan. No one would have believed Kompany was capable of what he achieved when he first joined. He reunited the team and made them play entertaining football. The players were enjoying themselves again, unlike the previous one and a half to two years“
Nicht nur mit dem Ball, auch im Bereich Social Media ist man Meister.
Wie sich das zusammensetzt ist nicht ganz klar. So überrascht z.B. Heidenheim auf Platz 3.
Unterm Strich bleibt abzuwarten, ob es an der Säbener Straße personelle Veränderungen gibt. Insider sind sich zumindest sicher, dass Eberl künftig durch Markus Krösche ersetzt wird. Übrigens: Auch die Arbeit von Bayerns Scouting-Chef Nils Schmadtke wird laut dem Fachmagazin „kritisch beäugt“ . *
Wie es U. Hoeneß bereits am Beispiel Hoffenheim schon beschrieben hatte, ordnet H. Hainer die aktuelle Saison mit allen Wettbewerben, denke ich, auch vernünftig ein.
Man hat das Ziel „Berlin“ und die „Macht FC Bayern“ in der Liga wieder zu festigen.
Erfolge in der CL, die uns Schritt für Schritt einem (nicht un-)möglichen Finale näher bringen, wären aktuell ein nettes Zubrot.
Ich denke, wir sollten das immer so einordnen. Wie oft haben wir die CL in den letzten 20 Jahren gewonnen? Keiner der großen Vereine kann damit planen. Nur wir haben seit 2020 immer das Triple als Mindestziel ausgerufen. Das war auch Teil des Problems, weil man damit mental nur verlieren kann.