Um meine Meinung mal etwas fundierter zu untermauern:
Ich habe zunächst sehr knapp und kompromisslos geantwortet, weil Deine Aussage ebenfalls sehr einseitig gefärbt ist und Du eine Bewertung vornimmst, die alleine von Deiner Meinung und Ausrichtung gespeist wird, aber es so darstellst, als wäre die Folgerung (unsere nicht gerechte Behandlung des Themas) bereits das logische Ergebnis einer Wahrheit, die wir alle als solche so zu begreifen haben. Und das ist eben mitnichten so.
Du @Georg hast diesen Blick auf die Dinge deshalb, weil Deine subjektvie Prämisse auf die Dinge eine völlig andere ist, als unsere. Deine Aussage und Deine Folgerung treffen nur in Deiner subjektiven Sicht und Bewertung zu, weil Du davon ausgehst, dass ein überwiegender Anteil der Aussagen bezüglich unangemessenen Einsätzen der Polizei der Wahrheit entsprechen. Dann macht Deine Ansicht Sinn und Deine Folgerung ist dann verständlich.
Meine persönliche Prämisse ist jedoch, dass aus meinen Erlebnissen und Erfahrungen mindestens 90% (und mit 90% meine ich 99%) dieser Behauptungen Propaganda von Straftätern sind, welche versuchen, durch Täter-Opfer-Umkehr Sympathien für sich zu erzeugen und den Staat zu diskreditieren.
Das bedeutet, dass Deine Folgerungen für Dich funktionieren, aber in meinen Augen umgekehrt absolut lächerlich und der Sache nicht gerecht sind, um das mal mit der gleichen Klarheit darzustellen, die Du Dir hier anmaßt, um andere zu maßregelen … sorry, aber das muss auch mal gesagt werden.
Für die andere Seite ist also Sarkasmus noch das mildeste Mittel, um mit der Schande umzugehen, wenn es Gewalttätern erlaubt wird, das Narrativ zu bestimmen. In dieser Frage gibt es für mich keine Kompromisse. Und wer dabei mitmachen möchte, soll dabei mitmachen. Aber so jemand braucht mir nicht damit zu kommen, was er an meiner noch sehr milden Methodik für gerechtfertigt hält oder nicht. Das interessiert mich in diesem Fall so überhaupt nicht.
Mehr gibt es für mich dazu nicht zu sagen.