Das Spiel gegen Frankreich knackt die 10 Mio-Marke. Kein Wunder. ![]()
Mein bisheriges Highlight in der Presse ist die SZ:
„Berger versetzt Glauben!“
La Marca in Spanien trifft meine Gefühlslage:
„Das Duell zwischen Frankreich und Deutschland war eine wahre Bewährungsprobe für Glauben, Mut und Durchhaltevermögen. Dieses Team kennt keine Grenzen: Als alles bergab zu laufen schien, hielten sie am Epos fest … und das Epos war in Schwarz und Weiß gekleidet.“
Und jetzt noch mal mit der richtigen Musik im Hintergrund:
Blöde frage aber wie verlinkst du insta Posts?
„bestia negra“
„el eterno ogro“
Angst und Panik im spanischen Lager.
Richtige Retro-Vibes hier. Für die jüngeren Semester ein kurzer Crashkurs der wichtigsten Sprüche für das Spanien-Spiel:
- Wir müssen deutsche Tugenden zeigen
- Über den Kampf zum Spiel finden
- Wir sind eine Turnier-Mannschaft
Diese drei Klassiker sollten während der Übertragung auf jeden Fall an passender Stelle fallen. „Wir müssen Gras fressen“ ist auch korrektes Fachjargon.
Sämtliche Kriegsmetaphern (Panzer etc etc) sind dagegen unpassend und sollten tunlichst vermieden werden.
Wo findest Du sowas?
ja, mir fällt noch „unconditional surrender“ ein … 1996 … das waren noch Zeiten
Ist vom folgenden Twitter-Account
https://x.com/Odriozolite?t=DAtEuiE8LccoNL-qZuyfDA&s=09
Ausser, es geht gegen England.
Die gehen doch immer nur gegen uns.
Nach „Guernica“ gegen Spanien insbesondere.
Aber bei manchen martialischen Anleihen aus dem Männerfußball kann ich auch schlecht widerstehen:
Ich weiß, das wird Giovanna Hoffmann nicht vollständig gerecht - im Gegenteil. Wie sie gegen Peyraud-Magnin zurückgezogen hat, obwohl die Keeperin voll durchzog… Chapeau!
Aber Wirtz sacht das mit den Maschinen auch:
Und ich war einfach so erleichtert (u.a. nach dem Lyon-Ausscheiden der Bayern-Frauen - was vor allem den französischen Physis-Vorteilen angelastet wurde), daß wir mit Hoffmann (endlich) eine haben, die (egal wer oder wieviel da kommt) einfach stehen bleibt - sensationell.
Hier auch passend:
„Fußball ist ein einfaches Spiel. 21 Frauen jagen 90 Minuten lang einem Ball nach, und am Ende gewinnen immer die Deutschen.“
Lioness Geraldine Linkeker
Hier noch zum Genießen für alle Kritiker:innen nach dem Schweden-Spiel:
Ann-Kathrin Berger: „Überlegt Euch mal, was wir schaffen könnten, wenn ihr uns unterstützen würdet!“
Blockzitat
- gegen Schweden auch ohne rote Karte keine Chance, taktisch zu wenig
- Wir brauchen nur ne rote Karte gegen Frankreich und nen Elfmeterschießen, dann hätten wir sogar ne Chance
- Theoretisch gibt’s die Fantasie richtige Lose in der Lotterie ziehen
- Wie hoch ist Wahrscheinlichkeit für drei mal in Deutschland Richtung kippen
- ich glaube nicht an strukturierten und tollen Fußball für Deutschland
- geplantes Chaos, das in die richtige Richtung fällt
- Ann Kathrin Berger is nix anderes als Wück: n bißchen Chaos in jede Richtung
PS:
Sehr schön - Klara und Giovanna „Match Reactions“ - sehenswert!
Aus dem Off reiche ich noch zwei Schmankerln nach, die gut in die Pause zwischen VF und HF passen.
- Es muss schon etwas Außergewöhnliches passiert sein, wenn der DLF im allgemeinen, sonst der Politik vorbehaltenen Kommentarbereich das Hohe Lied von der Faszination des Fußballs singt.
Aus der Dlf App | Kommentare und Themen der Woche | Kommentar zur Fußball-EM der Frauen: Verdienter Sieg nach hartem Kampf Kommentar zur Fußball-EM der Frauen: Verdienter Sieg nach hartem Kampf
- Aus gegebenem Anlass - welchem wohl?
- habe ich einen Blick ins Sportressort der ZEIT geworfen und bin auf dieses drei Wochen alte, mit Kommentatorinnen/Moderatorinnen aus vier Generationen geführte Interview gestoßen. Vier tolle Frauen warten mit spannenden Einblicken in ihre Vita auf. Exemplarisch hier ein paar Aussagen von Carmen Thomas zu ihrem Einstieg damals beim Sportstudio:
ZEITmagazin: Sie waren 26 – und „das aktuelle sportstudio“ ein Heiligtum, mit Einschaltquoten bis zu 40 Prozent …
Thomas: Ich hatte schon mit 21 die meistgehörte Sendung im WDR moderiert, ich habe fürs Fernsehen über den Paragrafen 218, über Suizide, über Gefängnisse berichtet … picklige Themen für die damalige Zeit. Ich war als einzige Frau bei der Vorgängersendung der Tagesthemen. Da dachte ich: Ein paar Fußballer interviewen, wie schwer kann das denn sein?
ZEITmagazin: Sie haben selbst Leistungssport betrieben …
Thomas: Ich habe an den deutschen Meisterschaften im Turnen und im Trampolin teilgenommen, und ich hasste das Funktionärsgehabe. Eigentlich haben die mit mir als Moderatorin den Bock zum Gärtner gemacht, weil ich innerlich eine Antihaltung hatte gegen den Leistungssport. Ich fand das Gesellschaftliche am Sport interessant, Breitensport, Gefangenensport, aber dafür wurde ich natürlich von den Kollegen verachtet. Und ganz normal über so was wie Boxen oder Ringen zu berichten, das galt als zu unweiblich.
ZEITmagazin: Wir haben Sie alle gebeten, uns ein solches „Feedback“ mal mitzubringen. Sie, Frau Thomas, haben einen ganzen Ordner an Zuschriften aus der „sportstudio“-Zeit dabei …
Thomas: … Es gab nur die Erwartung, dass ich das sowieso nicht leisten könnte. Und schon in der zweiten Sendung gab es ja diesen Verriss von der Bild am Sonntag.
ZEITmagazin: Die „BamS“ hatte eine Kritik Ihrer Livesendung geschrieben – aber die Ausgabe erschien schon samstagabends, bevor Ihre Sendung begonnen hatte. Sie haben in der Sendung daraus zitiert, nach dem Motto: Die „BamS“ weiß schon, dass ich unsicher wirken werde und meine Fähigkeiten nicht ausreichen. Woher haben Sie den Mut genommen?
Thomas: Ich dachte: Das Blatt so frisch beim Lügen zu ertappen, das ist nur ganz selten jemandem vergönnt. Alle haben gesagt: Machen Sie das nicht! Aber ich traute mich, egal, was es kostet. Und es hat mir großes Vergnügen bereitet. …
Vier tolle Frauen.
Carmen Thomas hat meine Kindheit und Jugend geprägt - ich bin WDR-Kind. Und ihre 20 Jahre „Hallo Ü-Wagen“ waren meine Kinderstube am Radio.
So klang das für mich jeden Donnerstag (wenn Ferien waren…) um zwanzig nach neun -
Hach - da kommen jede Menge Erinnerungen hoch.
120 Minuten ![]()
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Wenn der Fußballgott oder hier die Fussballgöttin existiert, bekommen wir Italien Deutschland im Finale.
Aber wahrscheinlich wird’s das Rematch der Wm 23.
