Ich gehe konform mit @Lukenwolf1970 - 1,2,5 sind petitionstext-technisch komplett beantwortet. Wenn die Redakteure vom Tagesspiegel nicht dazu in der Lage sind, das selbst in zwei drei Sätzen zusammenzufassen, dann dürfen sie mich gern an mich wenden - ich kann sowas gut. (kleiner Scherz
)
Aber weil ich es so toll finde, wie sehr und auf welche Art Du Dich in dem Thema engagiert hast, will ich Dich nach Kräften unterstützen.
Die Nummer mit der Herzchen-Abstimmung allerdings brauchen wir nicht - soviele werden sich hier nicht beteiligen. Es endet schon damit, daß Du am Ende selbst zusammenfassen, redigieren und weiterleiten mußt. Mach Dir keinen Streß wegen „Ich bin nicht das Aushängeschild“
… das ehrt dich sehr, und ich mag diese Denkweise, weil ich selber so ticke. Aber die Medienwelt funktioniert halt nicht so, daß sie mit einem Fankollektiv kommunizieren möchte.
Fragen 1 - 3
Also:
Lieber Tagesspiegel.
(Kannst Du lesen, Tagesspiegel? Steht alles im Petitionstext…)
- Warum ins Leben gerufen?
Weil es in unseren Augen nicht miteinander vereinbar ist, wenn ein verurteilter Gewalttäter gegen Frauen im selben Stadium beim Training hospitiert. welches vom Verein am 25. November orange erleuchtet wird, um pressewirksam am „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ teilzunehmen. - was erhofft ihr euch davon?
Hier würde ich ein Zitat von dir einsetzen:
- Zielsetzung der Anzahl der Unterzeichnenden?
Nö. Völliger Kwatsch.
Hier würde ich ohne Klammern antworten: Kannst Du lesen, Tagesspiegel? Steht alles im Petitionstext! - Und der Redaktion gern anbieten, eine Zusammenfassung zu liefern, wenn sie s selbst nicht auf die Kette kriegen.
Ist schon lang und breit und schmutzig hier debattiert worden. @Lukenwolf1970 hat den meiner Meinung nach entscheidenden Punkt genannt:
Ein Mensch, der mit Boatengs gerichtsnotorischer Biografie Fußballtrainer werden will (junge, heranwachsende Menschen an Sport und Gemeinschaft heranführen), sollte irgendwie zeigen, daß er sein Verhalten überdacht hat, draus lernt und sich bemüht, ein anderes Leben zu führen.
Das kriege ich mit dem Lindemann-Foto, den BILD-Stories und seinem anhaltenden Leugnen jeder Verantwortung nicht zusammen. Und ich als Fan möchte nicht, daß mein Verein mit seiner breiten Öffentlichkeit das Clean-Wash-Sprungbrett für die Publicity von Jerome Boateng hergibt.
Also - jeder Mensch hat ein Recht auf Resozialisierung. Aber sowenig, wie ich einen überführten Mafia-Killer, der mit Kerzen grinsend auf den Gräbern seiner Opfer posiert, in einer Resozialisierungs-Maßnahme im Kindergarten sehen will, will ich Jerome Boateng (so wie er sich verhält und präsentiert!!!) auf Fotos sehen, die mit FC Bayern gepostet werden. Ganz einfach. Wenn er ein anderes Verhalten an den Tag legte, dann würden sich andere Türen öffnen. Auch Hospitanz-Türen. Aber so? Nope.
Antwort auf die Frage:
Boateng hat ein „Recht auf Rehabilitation“ - nachdem er angefangen haben wird, sich öffentlich anders als bis hier zu verhalten.