Achtung Springer!
Aber sehr unterhaltsam
Ach blöd, ich such den Schalter noch
Als ich den Schalter vor ein paar Jahren gefunden habe, war meine erste Entscheidung, keine „Hinko“ Kolumne mehr zu lesen!
OMG, ja, wie ich diese übersentimental-weinerlichen und dazu vollkommen argumentfreien Ergüsse von Raimund Hinko vermisst habe. Da dampft einem schon das Hirn, noch vor dem Einschalten.
„Als er dann Präsident war, hat er gegrollt, wenn einer der Aufsichtsräte Stellung nahm zum Tagesgeschäft: „Aufsichtsräte haben in der Öffentlichkeit den Mund zu halten“, sagte er. Jetzt nimmt er sich das Recht heraus, gerade dieses Amt viel offensiver zu interpretieren.“
Was gab es hier nicht Trara als UH die letzten Jahre ständig mit „total daneben Aussagen“ regelmäßig unnötige Unruhe in den Verein brachte!
Mittlerweile sind wir in völlig anderen Dimensionen!
UH und seine Marionetten im Aufsichtsrat haben mal schön alle Bedenken über Bord geworfen - geschweige denn „Mund halten zum Tagesgeschäft“:
Was wenn wir’s einfach komplett selber alles entscheiden?
Dortmund wird Watzke nicht los.
Und Bayern…
Dass man unterschiedlicher Meinung ist, ist nichts besonderes. Beide Varianten des Kadermanagements haben ihre Vor- und Nachteile. Aber man sollte dann auf der Position des Trainers und Sportvorstandes auch Personen haben, die den gleichen Weg verfolgen wie Im AR und Vorstand. Und wenn das nicht so ist, sollte man sich trennen, denn das wird irgendwann zu Problemen führen, die sich nicht mehr lösen lassen.
Ich fürchte leider Du hast das Problem nicht wirklich verstanden: Der Aufsichtsrat hat Aufsicht zu halten und absolut nix im Tagesgeschäft verloren.
Siehe auch im Hainer Thread: Was hier stattfindet ist eine gravierende Plichtverletzung, die zu einer persönlichen Haftung der Aufsichtsräte mit ihrem Privatvermögen führen kann!
Ich habe schon verstanden, dass der AR da nicht wirklich etwas zu sagen hat. Aber beim FC Bayern scheint ja niemand wirklich davon gestört zu sein, dass die Aufteilung/Organisation so ist, wie sie ist. Und deswegen funktioniert die Zusammenarbeit ja auch nicht.
Auch das ist wieder am Thema vorbei - es geht eben keineswegs um eine Zusammenarbeit. Der Aufsichtsrat soll kontrollieren, sonst nichts…
Dass es als solche erscheint liegt ja eben an der Plichtverletzung des AR und das zeigt eben wo das eigentliche Problem exklusiv liegt
Und das ist eben NICHT beim Trainer und Sportvorstand…
Wer stellt den das Geld bereit?
Der AR
Da is es zumindest doch logisch das sie gucken wo das Geld hingeht
Ein Aufsichtsrat stellt auch kein Geld bereit.
Auch das ist wieder so eine Argumentation, die UH gefallen würde womit man dann schön das komplette Tagesgeschäft an sich reißen kann.
In totalen Ausnahmefällen soll ein Aufsichtsrat intervenieren. Bei einer aktuell positiven Transferbilanz alle weiteren Transfers pauschal zu verweigern ist eine komplette Entmachtung des Vorstandes und als solche eine Pflichtverletzung des Aufsichtsrats.
Puuuh, das wurde jetzt schon einige Male durchgekaut: Der AR hat mit der Führung des Unternehmens überhaupt nichts zu tun. Er stellt also auch kein Geld bereit, er hat darauf gar keinen Zugriff. Der Vorstand ist der Hauptversammlung der Shareholder rechenschaftspflichtig, das sind die Eigner. Und der AR handhabt die Arbeitsverträge des Vorstands im Auftrag der Eigner.
Nur beim FC Bayern gelten die dysfunktionalen Hoeneß-Regeln, weil der halt immer noch irgendwem irgendwas befehlen möchte und keiner ihm Einhalt gebietet.
Ich bin seit nehmen Monat hier drin , da les ich nicht alles von davor durch
Und damit zu kommen , so ne Aussage würde Hoeneß gefallen, wenn es einer nicht weiß dann vermutet ich es halt so
Wie auch immer , selbst wenn die sich nicht einmischen, halt ich dennoch Bayern ne Nummer zu groß für Eberl, und abgesehen vom einmischen sollte er in der Lage sein einen Spieler zu verpflichten,
Wie gesagt meine Meinung ich halte es nur für schwierig ob Eberl auch ohne die Weigerung , Transfers geliefert hätte,
Werden es ja nächsten Sommer sehen
Man darf ja gar nicht drüber nachdenken, wie absurd die Situation bei der FC Bayern München AG eigentlich ist: rein theoretisch, wie viele hier schon ausführlich geschrieben haben, bestimmen die Anteilseigner der AG einen Aufsichtsrat, der in ihrem Namen einen Vorstand beruft, der dann die operativen Geschäfte der AG führt.
Der AR kontrolliert den Vorstand, und wird selbst von der Aktionärsversammlung kontrolliert bzw. gewählt. Größter Anteilseigner ist der FC Bayern München e.V., sodass im Prinzip die Vereinsmitglieder über die Besetzung des AR bestimmen könnten. In der Praxis liegt diese Macht aber beim Vereinspräsidenten; und der wird zwar von der JHV gewählt, aber die dort anwesenden Mitglieder stehen offenbar mehrheitlich treudoof an der Seite von Uli Hoeneß und wählen zur Selbstentmachtung den Kandidaten, den ihnen UH vorsetzt - aktuell Herbert Hainer. D.h., die einzige Person, die de facto Uli Hoeneß entmachten könnte, ist ein guter Kumpel von ihm, der nach allem, was man wahrnimmt, genau das tut, was Uli ihm sagt.
Philipp Lahm hat das ja schon vor Jahren genau richtig erkannt: solange UH beim FC Bayern aktiv eingebunden ist (und aufgrund des Konstrukts schalten und walten kann, wie er will), sollte man sich nicht auf eine Position im Vorstand oder gar darunter einlassen - zumindest wenn man nicht nur als Marionette von Hoeneß agieren will …
Das Problem ist ja, dass es im Verein keinen wirklichen Kläger gibt (da dieser Kläger wahrscheinlich auch nicht genug Stimmen hinter sich versammeln könnte) und damit ist die Kritik inhaltlich richtig aber sie bringt leider nichts, weil es nicht den Adressaten dafür gibt.
Es gäbe aber eben in paar Monaten eine JHV bei der jeder hier, der die grob 50 Euro im Jahr Mitgliedsbeitrag bezahlt, kommen und abstimmen darf.
Fast alle Themen, die wir hier in der MSR Kurve so diskutieren, haben wir wirklich keine direkte Möglichkeit daran etwas zu ändern. Genau hier ist das aber eigentlich anders!
Grob geschätzt, wie viele Stimmen bräuchten wir um da was zu verändern
Abstimmen können nur anwesende Mitglieder, oder?
Es würde natürlich nur mit einer groß angelegten Kampagne klappen können, bisschen wie damals beim Thema Katar.
Das scheitere damals ja daran, dass gar keine Abstimmung erlaubt wurde, hier wäre das aber zumindest schon mal nicht das Problem…