Wenn man sich das Ergebnis der Taskforce anschaut, dann hatte Kemme mit ihrer Kritik doch recht.
Das Ergebnis der Taskforce ist die Besetzung einer Stelle mit einem Mitglied aus der Task Force. Dieses Ergebnis ist so unkreativ wie ein Auftritt von Bayern unter Kovac.
Das einzige gute an der Besetzung ist, dass ich Völler als Besetzung für den Posten nicht kritisieren kann. Aber das kann man auch nur aufführen, weil es einfach nicht klar ist was Völler machen soll. Er wurde für eine Stelle berufen, dessen Aufgabenbereiche noch nicht definiert sind. Würde das Bayern passieren denn wäre die Kritik auch von dir (zurecht) groß.
Jetzt bedeutet die von Kemme geforderte Diversität nicht, dass automatisch eine bessere Entscheidung getroffen worden wäre, aber geschadet hätte sie bei diesem Ergebnis nicht.
Den Strohmann kannst du nicht lassen. So arm, das nochmal auszugraben. Man könnte meinen, das machst du nur, um zu trollen. Ich hatte eine höhere Meinung von dir.
Kannst du das weise irgendwie verargumentieren?
Wo kommt die Weisheit her? Von seinen sportlichen Erfolgen als Spieler? Als Trainer oder sportlicher Leiter? Von der Weisheit, Leverkusen immer klein zureden, egal wie groß der Vorsprung war? Von seinem Teldafax Deal?
Vielleicht ist er ja der Richtige für den Job. Keine Ahnung. Aber mit dem richtigen Geschlecht und Stallgeruch scheint die Weisheit automatisch vorhanden zu sein.
Direktor A-Nationalmannschaft grenzt es natürlich schon ziemlich ein.
Wäre aber natürlich noch interessant was für konkrete Aufgaben und Zuständigkeiten sich dahinter verbergen.
Ist doch offensichtlich: Ruudi soll als Integrationsfigur und Sympathieträger die Fans zurückholen, die mit Bierhoff nie warm geworden sind, und so eine positive Grundstimmung für die Heim-EM 2024 erzeugen.
Alles andere ist primär (um einen berühmten Fußball-Philosophen aus Österreich zu zitieren)
„Es war gar kein Prozess. Dann siehst du die Runde [Rummenigge, Kahn, Mintzlaf, Sammer, Völler] und dann hab ich spontan mal gesagt: Rudi, das wär doch was für dich!“
Inhaltlich hat er Unrecht, aber ein gemeinsames externes Feindbild ist natürlich ein bewährtes Mittel m Ärger in den eigenen Reihen zu übertünchen oder zu beenden.