Der Politik- und Gesellschafts-Thread (Teil 4)

Dann nehmen sie ihre Aufgaben aber nicht war. So erzieht man keine Kinder. Natürlich gibt es vielleicht auch mal Tiefkühlpizza. Aber eine ausgewogene Ernährung ist Pflicht. Dazu braucht es auch kein Studium. Wenn ich es nicht weiß, muss ich mich darum kümmern. Es gibt Angebote für Eltern wo man sich informieren kann etc.

Wenn wir glauben, dass wir das alles outsourcen können, machen wir unsere Gesellschaft kaputt. Wir müssen auch Vorbild sein. Was nützt es den Kindern das theoretische Wissen über Vitamine weiterzugeben, wenn es nicht gelebt wird?

Das können Eltern nicht?
Idealerweise kocht man Grünzeug einfach so, dass es schmeckt. Ausgewogene Ernährung ist m.E. das Pflichtenheft der Eltern. Wenn es dann noch Erklärungsbedarf benötigt, schaut man sich zusammen ein YouTube Video an, dass das erklärt und spricht danach darüber.

Sorry, aber es braucht keine 1000 Ausreden um seiner Verantwortung nicht nachkommen zu müssen.

Es spricht nicht für unsere Gesellschaft, wenn jemand mit 16 Jahren die Waschmaschine nicht bedienen kann oder sich nicht eine kleine Mahlzeit zubereiten kann.

Muss das jetzt der Staat übernehmen?

Was Versicherungen oder Steuern angeht. Zwischen darüber sprechen und „Bescheid“ wissen gibt es einen Unterschied. Aber warum sollte man finanzielle Dinge nicht in der Familie besprechen? Oder mal zusammen die WISO Steuersoftware anschauen?

Eltern müssen Kinder auf das normale Leben vorbereiten. Das ist ihre Aufgabe. Bespaßen alleine reicht nicht.

Dass viele das nicht tun, bedeutet für mich nicht, dass es nicht getan werden müsste.
Der Staat wird nicht alles regeln. Vielleicht wäre das auch mal was, was man mit heranwachsenden Jugendlichen besprechen sollte.

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