Der Politik- und Gesellschafts-Thread (Teil 1)

Sehr gute Darstellung, der ich in fast allen Punkten folgen kann.

Bei einer Formulierung bin ich aber stutzig geworden: „Sippenhaft“ in Bezug auf die AfD. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, gibt es Personen in dieser Partei aufgrund deren Verhalten/Aussagen die Partei anders/falsch dargestellt wird oder erscheint. Ist das so korrekt?

Weil: das sehe ich anders. Nein, nicht jeder Wähler der AfD ist ein Nazi. Aber jeder, der die wählt, weiß - MUSS wissen - dass er eine Partei wählt, die Stand heute bereits in 3 Bundesländern als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft worden ist. Und das sind dann nicht Einzelpersonen. Alle, die man noch als „gemäßigt“ bezeichnen konnte, sind ja mittlerweile nicht mehr in der Partei tätig.

Zum Bürgergeld: hier fehlt mir - nicht bei Dir - immer der Hinweis, dass ja Urteile des Verfassungsgesetz umgesetzt werden müssen, die gewisse Vorgaben benötigen. Und dass Leute ihre Jobs kündigen, weil es sich mit dem Bürgergeld so viel besser leben lässt… :roll_eyes: Dies gehört eben zu den Sachen, die oft falsch dargestellt werden. Und selbstverständlich gibt es Leute, die sich verweigern. Aber dies sind ca. 3%, wie Studien herausgefunden haben. Die sollen auch sanktioniert werden von mir aus. Aber dies ist doch nicht die Rettung des Abendlandes. Und nebenbei könnte man ja auch den Mindestlohn erhöhen, wenn man den Abstand wieder größer haben möchte?
Und weil Leute wie Linnemann auch immer argumentieren: das ist wichtig für den Gerechtigskeitsinn der Bürger. Ja, kann man so sehen. Aber warum wird dann nicht mit der gleichen Energie bei der Steuerhinterziehung die Gerechtigkeit der Bürger befolgt?

Habe heute Zeit, deswegen schreibe ich so viel… :roll_eyes: :wink:

Was ich eigentlich sagen wollte: guter Post! :+1:

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Ich hab den Teil eigentlich so verstanden, dass die anderen Parteien gemeint waren und wollte schon anmerken, dass es eben genauso bei der AfD passiert.

Die AfD ist nicht Höcke, so wie die Grünen nicht Hofreiter sind und die FDP nicht Strack-Zimmermann ist.

Nein, die vom Innenministerium-beauftragten Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft worden ist. Ein bedeutender Punkt, den du nicht unterschlagen solltest. In Sachsen wird das 134-seitige Gutachten sogar unter Verschluss gehalten, weil man offenbar ganz genau weiß, was für eine Grütze darin steht.
Bei dir merke ich den gleichen Fehler wie bei 918, dieser unerschütterliche Glauben an Behörden, welche aber schon lange nicht mehr unabhängig daherkommen.

Die Projektion auf die AfD wiederum ist, so zu tun, als würde sie ihre Position dann ausnutzen, um diese Behörden zu übernehmen. Gleichzeitig hat man dies selbst aber schon längst getan.

Es interessiert einfach immer weniger Leute. Solche Clowns wie Haldenwang, ich bitte euch. Behandelt die Leute doch nicht wie kleine Kinder. Man kann es nicht oft genug wiederholen. Die Bürger sind nicht dümmer als die Parteibonzen. Sind nicht dümmer als irgendwelche NGOler. Sind nicht dümmer als Bürokraten.

Es gibt schlichtweg keine fundierten Beweise, der AfD eine Verfassungsgefährdung zu unterstellen, sonst hätte man längst ein Verfahren eingeleitet. Man hat schlicht und ergreifend Angst um die eigenen Pfründe und um seine Karrieren. Denn sobald die AfD erstmal regiert, geht weder die Welt unter und dann werden die Bürger sehen, was alles geht und funktioniert, was angeblich jahrelang nicht gehen und funktionieren konnte. Und dann sind die Altparteien auf lange Sicht abgemeldet.

Dann werden auch die Höckes nicht mehr herausgestellt werden, sondern ganz andere Personen werden sich ihrer Karriere zuliebe der AfD zuwenden.

Natürlich wird nicht alles supertoll sein, es ist und bleibt eine Partei. Aber das ganze Gefasel von „Führer“ und Nazis. Das kann doch wirklich keiner ernstnehmen. In anderen Ländern regieren Parteien, dagegen ist die AfD ein liberaler Pustekuchen. Und Gott sei Dank ist sie das. Denn wir brauchen eine Alternative zum derzeitigen Moloch. DRINGEND! Die Union hat sich dazu entschieden keine zu sein.

Dahingehend sehe ich auch überhaupt keine Chance die Spaltung, die willy sieht, irgendwie abzuwenden. Die Spaltung muss kommen. Heftig und konkret. Und danach kann der Heilungsprozess beginnen.

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Wie @Kurt es schon erwähnt hat, meinte ich mit Sippenhaft die anderen Parteien. Für die einen ist die Union wegen Merz unwählbar, für andere sorgen Politiker wie Kühnert oder Esken dafür, dass sie die SPD nicht wollen, bei wieder anderen sind es eben dann Paus, Baerbock etc. Eine Partei ist zwar eigentlich mehr als ein paar Köpfe, aber trotzdem wird zu oft auf diese Köpfe geschaut bei einer Entscheidungsfindung.
Aber andererseits: wenn ich eine Abneigung gegenüber Frau Paus habe, z.B. weil sie sich vor ein paar Jahren nicht explizit gegen eine antisemitische Organisation aussprechen konnte, und ich sehe, dass so jemand innerhalb einer Partei sogar zu Ministerehren kommen kann, dann bestärkt das auch nicht gerade mein Vertrauen in die Abläufe innerhalb der Partei und macht diese dann im Umkehrschluss auch noch unwählbarer.
Die AfD meinte ich mit der Sippenhaft übrigens nicht, denn da fehlen mir mittlerweile gänzlich die zumindest einigermaßen vernünftigen Politiker, die es zu Beginn der Partei mMn durchaus noch gab. Die hat man aber parteiintern abserviert und beinahe alle, die jetzt den Ton angeben, waren daran beteiligt.

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Aktuelle Umfrage zu Sachsen:
Landtagswahl Sachsen: Neueste Wahlumfrage | Sonntagsfrage #ltwsn (dawum.de)
Derzeit würde sogar die SPD aus dem Landtag fallen und es wären 4 Parteien drin mit der AfD als stärkster Fraktion.
Die CDU müsste also gemeinsam mit Grünen und den Linken eine Koalition bilden. Eigentlich gibt es aber ein Abkommen, dass CDU und Linke keine Bündnisse schließen.
Das wird beim Wahlkampf noch ein heißes Thema werden, vor allem wenn bis dahin die Liste Wagenknecht dazukommen wird.
Die Frage: Würde die Union auch mit Linkspartei oder mit Wagenknecht koalieren? wird der AfD wahrscheinlich noch mehr Stimmen bringen.
Auf Bundesebene wird es wohl zumindest möglich sein, dass die CDU mit jemanden koaliert, mit dem sie bisher auch schon zumindest auf Länderebene koaliert hat.

Das kommt von demjenigen, der Threads zu Palhinha und Max Eberl eröffnet hat.

Ich halte dagegen. Bundestagswahl, erst recht wenn die tatsächlich erst 2025 stattfindet locker die heutigen 23%. LOCKER.

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Hallo Kurt,
Kurzer Hinweis bezüglich deiner entspannten Sicht auf die AFD:
Ist nicht ihr ehemalige Vorsitzende Meuten zurückgetreten weil ihm die Partei zu extrem wurde?
Hat nicht der Herr Krah (Europawahlspitzenkandidat) gesagt, dass die AFD sich inhaltlich nicht von der NPD unterscheiden würde? (Diese wurde ja nur nicht verboten, da sie zu unbedeutend war)

Anmerken würde ich gerne diesbezüglich was schon andere geschrieben haben: Positionen die die AFD vertritt sind durchaus vertretbar und zeigen m.E. wirklich eine alternative zur jetzigen Politik auf. Aber die Methoden (Wortwahl, Umgang mit Menschen) die sie wählen sind meines Erachtens für unsere Gesellschaft schädlich.

Liebe Grüße

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An ihren Taten sollt ihr sie erkennen …

Meuthen hat sich als genauso ungenügend herausgestellt wie Petry und Lucke. Dass man von geschassten und beleidigten Ehemaligen keine rosigen Worte erwarten braucht, sollte klar sein.

Wenn wir schon beim Zitieren sind, fällt mir der gärige Haufen ein, was mit Sicherheit die Sache ziemlich gut trifft.

Zu der Aussage Krahs kann ich nichts sagen, sehe dies auch anders. Krah ist aber ein kluger Mann, der schon wissen wird, warum er das so gesagt hat. Für mich einer der besten in der Partei und den würde ich lieber an der Spitze der sächsischen Fraktion sehen als Urban. Vielleicht sogar auch lieber an der Parteispitze als Chrupalla.

Eine Gesellschaft, die bereits in den Werten verschoben ist, kann nicht durch die gleichen Methoden, die zu diesem Zustand geführt haben geändert werden. Ich sehe es also anders als du. Der Schaden ist der Status Quo. Ob man da ein paar Leuten auf den Schlips tritt, weil man den ändern will. shrug

Na deine Voraussagen sind dergestalt, dass du dich mit Aussagen wie „auf keinen Fall“ eher zurückhalten solltest.

Aktuell gibt es nämlich AUF KEINEN FALL Grund zur Annahme, dass sich an den Umfragewerten der AfD irgendwas zum Schlechteren wenden sollte. Es regiert immer noch die Ampel und nicht deine Union. Es wird also auch nicht demnächst eine großartige Politikänderung geben.

Die Debatte war ja für eine Weile sehr wohltuend sachlich.

Nur gibt es für mich einen klaren Parameter sinnvoller Gespräche, nämlich dass wir uns alle auf dem Boden des Grundgesetzes bewegen. Demokraten sind. Dazu gehört auch, bei allen singulären Ausfällen, eine gewisse Sprache.
Über die Verschiebung der Grenzen dessen, was gesagt werden kann/darf, ist schon viel geschrieben worden. Die AFD und ihre Anhängerschaft wendet diesbezüglich sehr clevere Taktiken an, um ihr Gedankengut unter die Leute zu tragen. Ob Leute das aus Überzeugung tun oder aus Gedankenlosigkeit, ist mir persönlich egal, aber entgegentreten muss man dem, wie ich finde, doch. Oder man lässt sich sukzessive gefallen, wie nationalsozialistisches oder faschistisches Gedankengut wieder in unsere ach so „kranke“ Gesellschaft einsickert. Die Methode ist ja immer die gleiche: ach, war nicht so gemeint, hab ich so nie gesagt, blablabla.

Obiges Zitat ist, so leid es mir tut, für historisch halbwegs aufgeklärte Menschen direkt aus dem Satzbaukasten der Nazi-Zeit.

Und wenn das jemand nicht so empfindet (außer dem Urheber), sondern meine Schlussfolgerung für übertrieben hält, möge gern sämtliche Meldungen an alle Moderatoren absetzen. Ich jedenfalls habe keine Lust, auf ein offizielles Verbot der AFD zu warten, bis ich diese Truppe als reine Nazis bezeichnen darf, die nichts anderes als einen autoritären Umsturz im Sinne haben; ganz egal, wie sehr sie oder die Anhängerschaft ihre Pläne verharmlosen.

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Nun, du kannst das ja gerne so sehen. Ich lehne aber deine Interpretation eindeutig ab.

Wie soll man denn auf den Vorwurf antworten Satzbausteine aus der Nazi-Zeit zu verwenden, wenn man offenbar ein extrem unterschiedlichen Eindruck von der Gesellschaft hat?

Historisch halbwegs aufgeklärte Menschen würden meiner Meinung nach nämlich erkennen, dass es den autoritären Umsturz so bereits gegeben hat. Es war nur ein schleichender Prozess.

Wie anders ist es zu erklären, dass jemand über Parteiverbote sinniert, wenn die Verfassungswidrigkeit überhaupt nicht zur Debatte steht? Die AfD bewegt sich in Sphären, die vor 10, 20 Jahren völlig normal waren. Wenn mich nicht alles täuscht, liegt die Nazi-Zeit etwas weiter zurück.

Insofern darf deine Meinung so zwar stehen bleiben, aber sie kann als, wie du schon sagst, übertrieben ignoriert werden.

Ich könnte mich ja genötigt sehen in mich zu gehen, wäre ich nicht beflügelt von 37% Umfragewert. Soviel Nazis kann es gar nicht geben. Soviel dumme, geschichtsvergessene Menschen auch nicht.

Du hast dich da in etwas verrannt, was unweigerlich in Leid enden muss, solltest du damit stellvertretend für eine größere Anzahl an Mitmenschen stehen.

Und bevor mir jetzt hier einer eine Drohung daraus strickt. Das ist eine Feststellung. Denn ich frage mich tatsächlich, wie man sich das vorstellt, wenn hier 40% der Bevölkerung ihre Stimme genommen werden soll. Ich erinnere dich dran, dass du genauso EINE Stimme hast. So wie alle anderen Wähler auch.

Die Unvereinbarkeitslite der AfD mit rechtsextremen Vereinen und Organisationen ist ellenlang. Man will weder einen Holocaust, noch einen Führer, noch ein Viertes Reich.

Aber dass es nicht nur Ampel/Merkelunion auf der einen Seite und Adolf Hitler auf der anderen Seite heißen kann, ist doch wohl völlig klar.

Willst du mir ernsthaft sagen, dass das die zwei Möglichkeiten sein sollen, zwischen denen man die Wahl hat?

Diese Positionen muss man nicht teilen, ich tue es jedenfalls nicht. Sie sind aber Teil eines ganz normalen Meinungsstreits. Ich für mein Teil sehe keinen Grund, anders als mit guten Argumenten - von denen es ja hinreichend viele gibt - dagegen anzugehen. Anderenfalls würde ich dem Vorwurf einer übertriebenen PC Vorschub leisten, was uns kein bisschen weiterhelfen würde. Meldungen solchen Kalibers, wohlgemerkt aus allen Richtungen, habe ich heute mehrfach aus diesem Grund die Zustimmung verweigert.

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What the fuck. Unfug. Die Geschichte hat ja wohl anderes gezeigt.

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Ja, die AfD betreibt das zweifellos am exzessivsten.
Nur: Diese Technik wird auch in vermeintlich kultivierteren Kreisen längst angewandt.
Wenn eine - sich selbst wohl als linksliberal wähnende - TV-Komikerin Sarah Bosetti Covid-Maßnahmenkritiker als „Blinddarm“ bezeichnet - den man folglich auch wegschneiden könne - ist das nichts Anderes als pathologisierendes Othering.
Ein - gleichfalls oft als linksliberal einsortierter - Sascha Lobo (eigentlich IT-Blogger) meint, Aufrüstungsgegner als „Lumpenpazifisten“ zu etikettieren.
Und ein - momentan als Scholz-Ablösung gehandelter - SPD-Minister meint, die Deutschen seien zu wenig „kriegstüchtig“.
Begrifflichkeiten unterhalb der Gürtellinie werden auch von den selbstpatentierten „Guten“ bei Bedarf gern verwendet.

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Wann denn? 1933?

Du kannst die Welt von damals doch nicht mit der heutigen vergleichen. Deutschland befindet sich nicht in einem Vakuum. Es gibt die EU. Es gibt die NATO. Es gibt die UN.

Komplett andere Ausgangsverhältnisse.

Und warum ist der neue NS noch nicht in den Ländern ausgebrochen, die eine striktere Politik als Deutschland fahren? Tu doch nicht so, als wäre Deutschland irgendwie am Rande der Machtergreifung. Noch ist das ein wokes Eldorardo.

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Das stimmt, und deswegen kann man sich auch nicht entspannt zurücklehnen. Dennoch sind die Voraussetzungen heute anders, besser als vor 90 Jahren.

Der ist heute vormittag zum Start meiner Moderatorentätigkeit obenauf in meinem „Postkorb“ gelandet und hat bei mir den Eindruck erzeugt, brandaktuell zu sein. Keine Ahnung, was da passiert ist. Da werden mich die beiden anderen Moderatoren womöglich noch über die Ursache aufklären.

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Screenshot 2024-01-04 at 19-41-20 Der Politik- und Gesellschafts-Thread - Offtopic - Miasanrot Kurve

Haha, ach stimmt die integren Grünen. Da könnte man ja auch behaupten, dass die irgendwelche EU-Asyl-Reformpläne mittragen, oder Kriegsgerät in Konfliktzonen liefern. Eine Koalition mit der CDU ist völlig undenkbar.

e: Ach menno, so fix gelöscht? Aber das Spiel mit den Screenshots kann ich auch.

Alles klar. Danke für die Antwort.

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Hallo Kurt,
ich finde die Argumentationslinie, dass es sich um „beleidigte Ehemalige“ handelt die unzufrieden sind Überdenkungswürdig. Ich selber war zu beginn einer AFD nicht abgeneigt: Luckes Parteigründung zielte ja auf eine alternative zur „alternativlosen“ Griechenlandrettung ab, was ich auf jeden Fall bedenkenswert empfand, aber egal.

Ich hänge gerade mehr an deiner Kritik an unserer „kränkelnden Gesellschaft“. Dazu würde ich gerne eine alternative anbieten: Ich empfinde unsere Gesellschaft in ihrem Grundrahmen eigentlich als sehr positiv: Jeder darf sein eigenes Ding leben ohne von anderen gezwungen zu werden dies nicht zu tun. Einzige Ausnahme: Wenn man damit andere einschränkt in ihrer Entfaltung.
Kritisch an unserer Gesellschaft sehe die Verarmung (Finanziell und Kulturell) vieler rechtschaffener Menschen, sowie die steigende Vereinsamung (Handy; Internet). Zweiteres kann ich nur wenig den Politikern anlasten (man stelle sich hier Verbote etc. vor - größeres Drama als Spritpreise). Ersteres ist hingegen schon ein politisches Problem. Leider wurden aber von „dem Volk“ nie die Parteien gewählt, die sich für eine Umverteilung bzw. gerechteren Lohn oä. einsetzten. Und genau das wird jetzt doch zum Problem: Viele Menschen haben Angst vor Wohlstandsverlust bzw. sind Arm.
Unter diesem Aspekt kann ich dir dann auch zustimmen, wenn du von einer „kränkelnden Gesellschaft“ sprichst. Aber die von dir präferierte Partei zeigt mir hier keine Lösungsvorschläge. Ich selber finde auch nur schwer welche, denke aber, dass mehr Geld in Bildung, höhere Löhne (und die Einschränkung von social media ;)) etc. da etwas bewirken könnte.

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