"Definitiv richtig": Joshua Kimmich über Fast-Wechsel und Verlängerung beim FC Bayern

Veröffentlicht unter: Joshua Kimmich war fast weg: Chronologie der FCB-Verlängerung

Die Verlängerung von Joshua Kimmich war für den FC Bayern ein hartes Stück Arbeit. Nun zeigt eine Dokumentation, warum sich der heute 31-Jährige fast für einen Wechsel entschied. Dass Joshua Kimmich den FC Bayern München beinahe verlassen hätte, ist längst kein Geheimnis mehr. Nun zeigt die Dokumentation „Kapitän Kimmich“ vom ZDF, wie knapp es wirklich war. „Stand jetzt weiß ich nicht, was passieren sollte, dass hier verlängern sollte“, sagte Kimmich im Spätsommer 2024: „Selbst wenn wir jetzt 30 Spiele in Folge gewinnen und das finanzielle Angebot Wahnsinn ist und der Verein hinter mir steht. Ich will es nicht zu 100…

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Sehr interessant. Ich kann mich an viele der zitierten Aussagen von Kimmich gar nicht erinnern, oder habt ihr die aus anderen Quellen (als der Öffentlichkeit)?

Alle heute früh aus der entsprechenden Dokumentation herausgetippt. Für alle frei zugänglich. Die Dokumentation geht 1 Stunde und 40 Minuten, die Aussagen sind über den gesamten Zeitraum verteilt, nicht nur am Anfang.

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Kimmich ist heiß im Metropolitano den Henkelpott hochzustemmen wie mir scheint. Sehr heiß.

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Schön auch zu lesen das er wohl auch über seinen Vertrag als Spieler dem Verein erhalten bleiben wird. Sofern ich die Aussagen richtig verstanden habe :smiley:

Ich glaube, da hast du was falsch verstanden. Konnte ich so nicht raushören. Die zehn, fünfzehn Jahre beziehen sich auf seine gesamte Laufbahn als Spieler beim FCB dann.

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Ach sehr schade. Hab ich in dem Fall misinterpretiert. Wäre aber dennoch ein smarter Move der Bayern. Schätze gerade Kimmich was seinen Vorrausschauende und organisierte Art angeht.

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Liest sich für mich aber auch so, als hätten Eberl und Kompany einen super Job gemacht und seine kommissarischen Vorgänger Uli, KHR und Hainer eher nicht.

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Würde das auch auf Salihamidzic und Kahn ausweiten. Denn in der Coronazeit damals ging das alles los mit Kimmich und seinem angeknacksten Verhältnis zum FCB. Wie man den damals fast schon ausgeliefert hat, werde ich nie verstehen. So kritisch ich Kimmichs Rolle damals sehe, spielt das keine Rolle. Als Klub stellst du dich vor die Spieler und klärst sowas intern.

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Streich das „fast“. Ich kann mich z.B. an das Interview mit Sky Wasserziehr noch sehr gut erinnern. Sowas hätte man nie zulassen dürfen.

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das gilt für Wasserziehr Interviews, insbesondere die direkt nach dem Spiel am “Pitch” grundsätzlich!!! :grin:

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Er hat seinen Job gemacht. Der FC Bayern nicht.

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V.a. hat es Kompany verstanden, ihn wieder zu alter, bzw. neuer Stärke zu führen.

Bin nicht immer sein größter Fan gewesen, aber für das Team ist er enorm wichtig. Jetzt kann er den Thiago Nachfolger Bischof in den kommenden zwei Saisons ranführen und dann in den Sonnenuntergang reiten, wenn dieser vollständig übernimmt.

Der Job eines sky-Fieldreporters ist es also, direkt nach dem Spiel einen Spieler nicht Fragen zum Spiel zu stellen, sondern ihm was privates zu entlocken und ihn bloßzustellen und dabei dreckig zu grinsen? Interessant

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Wasserziehr hat nicht Kimmich bloßgestellt und nur dreckig gelächelt (gelächelt hat er gar nicht in dem Interview). Ich sehe Patrick Wasserziehr auch eher kritisch, keine Frage. Aber das war ein Interview, welches auf wichtige gesellschaftliche Kernfragen abzielte „damals“. Kimmich hat sich aus seiner Sicht dazu geäußert, Wasserziehr hat seinen gegenteiligen Standpunkt auch klargemacht, Kimmich durchaus Raum gegeben für seinen Standpunkt. Aber am Ende hat Wasserziehr sich durchaus verbindlich aus dem Gespräch verabschiedet.

Was dann später daraus medial entstanden ist, ist eine andere Frage.

Ps: es gibt ein YT-Video zu dem Interview, welches teils das Originalinterview beinhaltet (Stichwörter „Kimmich Wasserziehr Corona“). Ich teile es hier bewusst nicht, weil der spätere Teil dann sehr in Richtung Verschwörungstheorie abdriftet.

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Okay. Ich wusste nicht, dass es Aufgabe eines Sportreporters ist, mit Spielern gesellschaftliche Fragen sofort nach Abpfiff auf dem Spielfeld auszudiskutieren. Aber wenn das so ist, ja dann hat Wasserziehr natürlich nur seinen Job gemacht. Und das sehr gut. Ich nehme alles zurück was ich jemals gesagt habe und sage Bravo, well done.

Dann rühren wir vielleicht an der Frage, inwiefern Sport (insbesondere Spitzensport) überhaupt unpolitisch sein kann. Für mich eher nicht, gestehe aber jede andere Meinung unbedingt zu.

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Wasserziehr hat leider mehr gemacht als seinen Job. Statt die Antworten einfach zur Kenntnis zu nehmen oder halt weiter zu fragen hat er die Antwort medizinisch eingeordnet. Das ist sicher weit weg von seinem Job.

Ansonsten gehört es mE dazu (gesellschafts)kritische Fragen zu stellen. Bei dem Thema war es vielleicht nicht das klügste weil man von vornherein wusste dass er in fast aussichtloser Position ist. Deswegen hätte Nickles hier wachsamer sein müssen!

Ich hab mir jetzt das Interview nochmal angehört. Also für einen Sportjournalisten waren das schon erstaunlich wenig Sportfragen (oder anders formuliert einfach keine Sportfragen) in dem Interview. Trotzdem empfinde ich die Fragen als fair. Kritisch, aber fair. Wenn Kimmich sich dazu nicht äußern will, hätte er das Interview ja abbrechen können. Es ehrt ihn aber mMn bei einem so kritischen Thema seine Gedanken geteilt zu haben, auch wenn sie nicht mehrheitsfähig waren.

Die Frage ist doch eher, was die Gesellschaft aus der reflektieren Meinungsäußerung von Kimmich gemacht hat. Entsprach nicht der eigenen Meinung bzw. der politisch-gesellschaftlichen Mehrheitsmeinung, also steinigt ihn… davon war zwar wahrscheinlich auszugehen, aber trotzdem ist doch nicht das Interview bzw. der Interviewer Schuld, sondern diejenigen, die das danach so ausschlachten wie damals geschehen, und natürlich auch der Verein, der sich nicht schützend vor seinen Spieler stellt.

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Ich präzisiere: Oli Kahn und Brazzo haben ihren Job nicht gemacht