Nach 4 Monaten ist der Schutz vor Infektion durch Impfung auf 50% runter. Nach 6 Monaten quasi nicht mehr existent (17%). Nach mehr als 6 Monaten sinkt auch der Schutz vor schweren Verläufen massiv (55%).
Viele Menschen werden einen dritten Shot brauchen.
2G ist grosser Schwachsinn. Ungetestete Geimpfte, die sich für unbesiegbar halten, werden im Winter ihre Omis anstecken, wenn ihre Impfung aus Mai/Juni nicht mehr viel hilft. Da sind mir frisch und professionell getestete Ungeimpfte fast lieber. Doof auch, wenn man den Leuten mit der Einstellung der kostenlosen Bürgertests suggeriert, daß mit der Impfung alles vorbei ist.
Herdenimmunität wird es mit diesen Impfungen niemals geben.
Es war vielleicht auch nicht so clever, die Leute so zu impfen, daß im Winter deren Immunität weg ist. Naja, konnte man damals nicht wissen.
Toll ist das alles nicht. Ich hoffe ja weiterhin auf einen Impfstoff, der vllt. wenigstens mal ein Jahr hält (Novavax?).
argument für was? wie glaubst du fühlt es sich an wenn ich einer familie sagen muss das sie ihren vater heute zum wahrscheinlich letzten mal sehen werden? mir ist es vollkommen käse ob du geimpft bist oder nicht - ja deine persönlich entscheidung - aber ein bezweifeln der langzeitfolgen und in frage stellen der krankheit verhöhnt einfach nur alles was wir im krankenhaus leisten und womit wir zu kämpfen haben.
ps: ob kimmich mit seinem status die glaubwürdigkeit seiner kampagne unterstreicht? ich bin mir nicht sicher.
zitat #wekickcorona: „Weil die Gesundheit über allem steht, ist jetzt Solidarität im Kleinen wie im Großen notwendig. Jeder kann helfen.“
Man sollte das Ganze mal etwas gelassener sehen.
Es gibt hierzulande keine Impfpflicht.
Daher nimmt Jo Kimmich schlicht und ergreifend das Recht wahr, sich nicht impfen zu lassen.
Man kann es doch mit dem Wahlrecht vergleichen:
Vor kurzem haben 76,6 Prozent der Wahlberechtigten an der Bundestagswahl teilgenommen (eine ähnliche Zahl wie die aktuelle Impfquote). 23,4 Prozent haben von ihrem Recht Gebrauch gemacht, nicht zur Wahl zu gehen. Klugerweise wird auf den Nichtwählern nicht herumgehackt - es gibt ja ein Wahlrecht, keine Wahlpflicht!
Genauso sollten wir es mit Impfskeptikern halten.
Dazu noch ein wichtiger Punkt:
Sich gegen die Impfung auszusprechen ist eine per se unsolidarische Entscheidung.
Unter der Prämisse, dass die Impfung der Gesellschaft die Ausbreitung des Virus eindämmt, ist eine Impfung gesellschaftlich gewollt. Die Kosten der Impfung sind gering. Wenn sich keiner impfen lassen würde oder es keine effektive Impfung geben würde, läge unser soziales Verhalten immer brach und es gäbe keine vollen Stadien. Dazu kommen aus Sicht der Gesellschaft (wirtschaftliche) Schäden durch Behandlung der Kranken und Verlust von Arbeitskräften. Kimmich stellt also seinen eigenen potentiellen Schaden einer Nebenwirkung über den potentiellen Schaden der Gesellschaft. Er stellt bei dieser Entscheidung sein Wohl über das der Gesellschaft.
Das macht jeder Steuerhinterzieher, jeder Raucher, jeder alkoholisierte Autofahrer. Wahrscheinlich verhält sich jeder in seinem Leben mehr oder weniger oft unsolidarisch.
Aber am Ende ist die Entscheidung, lasse ich mich impfen oder nicht keine Entscheidung, die ich nur für mich treffe. Dazu hat sie zu vielen Einfluss auf die Mitmenschen auf ganz vielen Ebenen.
Kennt ihr eigentlich schon den aktuellen Trend, den ungeimpfte Jugendliche machen, um kostenlos an PCR-Tests zu kommen, um am Wochenende in Clubs (oder evtl. sogar ins Stadion) zu kommen?
Man manipuliert am Mittwoch in der Schule den Schnelltest (das geht erschreckenderweise leichter als gedacht) wird dann nach Hause geschickt und bekommt am gleichen Tag zur Verifizierung des Ergebnisses einen kostenlosen PCR-Test. Dann kriegt man im Laufe des Donnerstags ein negatives PCR-Ergebnis mit einer Gültigkeit von 48 Stunden und hat dann ein schönes Wochenende vor sich und nebenbei einen unterrichtsfreien Tag unter der Woche gehabt. Wenn der PCR-Test etwas länger dauert, kann man sogar auch noch am Samstag in den Club, ansonsten halt nur am Freitag. Fürs Stadion mit 3G+ reicht es in der Regel auch noch.
Da kann man nur noch den Kopf schütteln. So etwas kriegst du aber auch nicht weg, wenn sich ein Vorbild wie Kimmich impfen lässt.
Ich kann Kimmich in gewisser Weise schon verstehen, weil er möglicherweise befürchtet, durch die Impfung an körperlicher Leistungsfähigkeit einzubüßen. Ich persönlich kann aus eigener Erfahrung feststellen, dass ich seit der Impfung im Ausdauerbereich eingebüßt habe und ich viel eher außer Puste komme als vor der Impfung. Es hindert mich gottseidank nicht daran, meine Sportarten weiterhin auszuüben, aber wenn man für die gleiche Lauf- oder Radstrecke oder am Rudergerät plötzlich über 10% mehr Zeit braucht, dann ist das schon eine Hausnummer. Für einen Hobby-Sportler ist es gelinde gesagt vollkommen egal, aber wenn ein Fußballer in dem Maße abbaut, dann kann das schon gravierende Auswirkungen auf seine Karriere haben.
Auf der anderen Seite wäre mir als ehrgeizigem Sportler das Risiko zu groß, dass ich viele wichtige Spiele verpassen würde, wenn ein positiver Befund da ist. Es muss ja gar keinen schlimmen Verlauf geben (den hatten bisher die wenigsten Spitzensportler), aber man sitzt eben 14 Tage in Quarantäne, weil sich ein Ungeimpfter nun mal nicht freitesten kann. Wenn das in den 10 Tagen passiert, in denen CL-Viertelfinale oder Halbfinale anstehen und er verpasst diese Spiele, dann würde Kimmich wahrscheinlich auch durchdrehen.
Solange es keine Impfpflicht gibt, ist jedem - egal wem - das Recht zuzugestehen, sich zu entscheiden. Ich bin geimpft und befürworte absolut eine höhere Impfquote, die Zahlen in den Intensivstationen belegen die hohe Wirksamkeit der Impfung gegen schwere Erkrankung. Natürlich wünschte ich mir eine noch höhere Impfquote und halte dies auch für eine solidarische Aktion gegenüber der Gesellschaft. Wer sich dagegen entscheidet, sollte vor allen Dingen vernünftig überzeugt werden. Und wenn das nicht gelingt - dann ist es so. Das muss unsere freiheitliche Gesellschaft dann aushalten, und das ist dann der gewisse Preis der Freiheit.
Prinzipiell ist es unhöflich, mit einer Gegenfrage zu antworten. Aber hier passt es zu gut: warum gibt es kein allgemeines Rauchverbot? Warum gibt es kein Tempolimit auf der Autobahn? Warum gibt es kein allgemeines Alkoholverbot? Jede freie Gesellschaft toleriert bis zu einem gewissen Grad unsolidarisches Verhalten, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die individuellen Entscheidungen zum Wohl des einzelnen und nicht zum Wohl der Allgemeinheit ausfallen. Solidarität ist ja nicht übergeordnete Ziel unser Gesellschaft, sondern nur eines von mehreren Zielen.
Kann man ein Verbot zu rauchen, Alkohol zu trinken oder auf der Autobahn mit 150 zu fahren mit einer Impfpflicht vergleichen?
Hmmm, Moment.
Nein, sicher nicht.
Aber egal, diese Diskussion ist müßig.
Ich halte es wie Lukenwolf1970: Solange es keine Impfpflicht gibt, werde ich jede persönliche Entscheidung akzeptieren.
Wenn du es nicht tust, bitte. Das halte ich allerdings für unmoralisch
Also ich bin geimpft und pro impfen außer bei Kindern, da ihr persönliches Risiko bezüglich Corona zu niedrig ist , um eine Impfung zu rechtfertigen. Aber Kimmich hat doch recht; es gibt und kann auch keine Langzeitstudien zur Impfung geben, was ist denn da das Gegenargument? Auch wenn es bei anderen Impfstoffen keine Langzeitstudien gibt so gibt es doch Langzeit Erfahrungswerte. Ich meine ist es nicht nachvollziehbar , dass man einem Impfstoff der seit 10 Jahren verimpft wird, mehr traut als einem seit kurzem, noch dazu mit neuer Technologie? Denke die Impfschäden durch die Schweinegrippe sollte man auch nicht ignorieren. Letzlich schätzt er also das Risiko eines Impofschadens eines nicht ´Langzeit erprobten Impfstoffes höher ein als mögliche Schäden durch Corona. Wirkt erstmal irrational, dazu muss aber bedacht werden, dass etwas aktiv tun immer stärker aufgerechnet wird, wie etwas zu unterlassen. Also ein Schaden durch eine aktiv gerbeigeführte Impfung, wiegt schwerer als eine Erkrankung. Da gibt es spannende Fragen zu: du stehst auf einer Brücke und siehst eien Zug auf einer anderen Rasen. Du kannst ihn durch das Werfen eines Gegenstandes zum Entgleisen bringen und tötest damit alle 150 Insassen, verhinderst aber die Kollision mit einem anderen Zug in dem auch 150 Insassen sitzen. Dann wären 300 tot, trotzdem würden die meisten wohl nicht eingreifen. Etwas zu Unterlassen wirkt moralisch weniger gravierend als aktiv etwas herbeizuführen, obwohl rein vom Ergebnis es das gleiche ist. Habe mal eine Untersuchung gelesen, dass das so für Europäer gilt, bei Amerikanern sieht es anders aus, für sie ist eine Unterlassung gleich verwerflich.
Wer bin ich, dass ich jemanden vorschreiben könnte, was er mit seinem Leben macht? Wie hier schon eine andere oder ein anderer geschrieben hat, werde auch ich nie in die Nähe eines Kimmichs kommen.
Ich muss nichts akzeptieren. Ich muss auch kein Druck auf Ungeimpfte machen.
Ich zeige nur auf, dass das Narrativ einer persönlichen Entscheidung bei Impfungen eine Illusion ist. Vielleicht fühlt man sich besser, wenn man trotzdem daran glaubt. Es soll ja auch Steuerhinterzieher geben, die glauben, sie haben so viel gespendet, da kann man auch ein paar Millionen hinterziehen.
So wie ich mit mir selbst vereinbaren muss, dass ich im Sommerurlaub nen Berg CO2 produziere. Das ist auch unsolidarisch, aber ich bin mir dessen zumindest bewusst.
Man kann es scheinbar nicht oft genug wiederholen.
Sogar auf das Beispiel mit der Schweinegrippe wird eingegangen. Spoiler: die damals entdeckte Nebenwirkungen spricht für die Anwendung der
covid Impfungen.
Zusatz: Natürlich hinkt der Vergleich. Eine covid Erkrankung ist viel schädlicher für die Gesellschaft als ein Raucher. Der Raucher gibt ja nicht seine eigene kaputte Lunge weiter sondern lässt nur andere passiv mitrauchen. Ein Rauchverbot würde die Lebenserwartung der Gesellschaft nicht so stark erhöhen, wie eine komplett geimpfte Bevölkerung: Rumänien gibt gerade einen Einblick, was passiert, wenn sich nur 30 % der Bevölkerung impfen lassen:
400 Tote pro Woche, ab Montag (24. Oktober) ist in Rumänien, das allgemeine Tragen von Gesichtsmasken wieder verpflichtend, nicht nur in Innenräumen sondern auch auf den Straßen. Nachts darf nur noch das Haus verlassen, wer geimpft ist. Den Schulen wurde eine zweiwöchige Pause verordnet. Den Zusammenbruch der medizinischen Versorgung verhindert man nur durch Impfung oder Maßnahmen. Deshalb trägt jeder seinen Teil zu unserem Zusammenleben in den nächsten Wochen bei. Und als Vorbild für viele Menschen hat Kimmich der Gesellschaft einen Bärendienst erwiesen. Weil durch seine Aussage werden sich bestimmt nicht mehr impfen lassen.
Also das ist ja nun großer Blödsinn. Ich denke impfen ist so geil und man braucht keine Langzeitstudie, weil sowieso nix passiert? Dein Argument würde außerdem nur ziehen, wenn die Menschen von WekickCorona zwangsgeimpft würden. Die entscheiden sich aber auch alle freiwillig dafür. Es ist also völlig egal, ob Kimmich sich selbst impfen lässt, wenn er ermöglicht, dass sich andere impfen lassen können. Ich erinnere mal an das Rumgheule, als es noch keinen Impfstoff gab.
Allgemein hab ich das Gefühl, dass Geimpfte mittlerweile einfach nur riesig Schiss haben und ihre Impfung bereuen.
Schiss, weil da eben doch diese nagende Ungewissheit im Hinterkopf ist, diese klitzekleine Chance sich auf eigene Verantwortung sein Leben versaut zu haben, weil es doch Nebenwirkungen gibt. Das kompensiert man dann durch aggressives Werben um Impfung von anderen, weil man dann nicht alleine der Dumme ist.
Und Reue, weil die Impfung ja überhaupt nicht die erwartete Verbesserung gebracht hat. Die Politik erlässt Maßnahmen losgelöst von der pandemischen Lage, weil es darum sowieso schon lange nicht mehr geht. Und täglich kommen neue Berichte über Impfdurchbrüche und infizierte Geimpfte.
Hört auf Menschen wie Kimmich zu nötigen, eure Entscheidung vernünftiger erscheinen zu lassen, weil „es haben ja alle gemacht“.
Wie hieß es früher immer von den Eltern? „Und wenn jetzt dein Kumpel von der Brücke springt, springst du hinterher?“
Nachtrag. Mit Solidarität für Kimmich muss man auch nicht seine Impfentscheidung unterstützen, sondern den Spieler bzw. den Verein gegenüber der unsäglichen Journaille. Wenn sich dann hier Leute dazu zählen, sollten sie sich vielleicht mal hinterfragen „für welches Team“ sie sind.
Kimmich hat es nicht wie eine Monstranz vor sich herhetragen, sondern wurde vom Inquisitor Wasserzieher mehr oder weniger genötigt Stellung zu beziehen.
Wo wir die Büchse der Pandora jetzt geöffnet haben warum fragen wir Fußballer nichtmal wie sie zur Siedlungspolitik Israels stehen? Herr Haaland was sagen sie zur Todesstrafe für Kinderschänder? Herr Lewandowski wie sehen sie die Aktionen ihres Heimatlandes an der weißrussischen Grenze? Wieso werden eigentlich immer Neuer oder Goretzka zu LGBTQ-Sachen gefragt und nicht die muslimischen Spieler? Da gäbe es garantiert ein paar Antworten für schönen Diskussionsstoff.
Ne, die Geschichte hier ist weit mehr als Corona und Impfung. Es geht um die absolut grauenhaften Zustände des deutschen Journalismus.
Ich schreibe doch an keiner Stelle, du musst dich oder die oder der muss sich impfen lassen.
Ich habe nur aufgezeigt, was die vermeintliche persönliche Entscheidung für eine Bedeutung für die Gesellschaft hat.
Allgemein hab ich das Gefühl, dass Geimpfte mittlerweile einfach nur riesig Schiss haben und ihre Impfung bereuen.
Schiss, weil da eben doch diese nagende Ungewissheit im Hinterkopf ist, diese klitzekleine Chance sich auf eigene Verantwortung sein Leben versaut zu haben, weil es doch Nebenwirkungen gibt. Das kompensiert man dann durch aggressives Werben um Impfung von anderen, weil man dann nicht alleine der Dumme ist.
Ich kann dir sagen, wovor ich Schiss habe:
Ansteckung von Familienmitgliedern, für die es keine Impfung gibt
Überlastung der Intensivstationen durch Impfverweigerer und damit eine schlechtere Versorgung von anderen Kranken / Notfällen
Deshalb fände ich es klasse, wenn möglichst viele dazu beitragen, dass wir wieder ein normales Leben führen können. Jeder Einzelne, der sich gegen die Impfung entscheidet, schiebt diesen Zustand in weitere Ferne. Eine Durchseuchung dauert nun mal länger als eine „Durchimpfung“ und hat weniger externe Effekte.
Um dein Beispiel der Ungewissheit aufzunehmen:
Die Personen, die das Nichtimpfen bereuen, werden übrigens tatsächlich jeden Tag weniger. Viele Leben wurden nämlich einfach dadurch versaut, dass sie beendet wurden.