Es geht weder um die eine, noch die andere Frage. Es geht darum, ob Spieler während einer medizinischen Behandlung des Torwarts zur Bank gehen dürfen, um sich dort taktische Anweisungen abzuholen. Also ob man durch das Vortäuschen einer Verletzung ein „Tactical Timeout“ auslösen kann.
Die Sachlage dazu ist für die Diskussion recht interessant, weil sie gut aufschlüsselt, wie wichtig Details sein können. Es ist so, dass es faktisch keine neue Regel zu dem Thema gibt. Collinas Aussagen nach, werden die Schiedsrichter jedoch dazu angehalten, das Verhalten proaktiv zu unterbinden. Disziplinarische Strafen für die Akteure gibt es nicht. Es ist also keine Regel, sondern eine unverbindliche Anweisung, die sportliche Fairness motivieren soll. Diesen Unterschied kann eine KI-Zusammenfassung nicht raus arbeiten. Man versteht ihn im Grunde nur, wenn man beide Artikel gelesen hat.
Darauf bin ich doch ausführlich eingegangen. Das war der erste Punkt meiner Auseinandersetzung mit Deinem Kommentar, der meinem zweiten Punkt, den ich zur äußeren Erkennlichkeit mit einem einleitenden"außerdem" in meinem ersten Satz zu diesem Punkt markiert habe, vorausging.
Spieler dürfen sich kein tactical timeout nehmen, wenn sich ein Torwart verletzt (oder „verletzt“). Das stand in der Zusammenfassung von @AlexYYZ, aber nicht in dem NYT-Artikel, auf den sie sich bezog. Aber es steht in dem BBC-Artikel, den ich verlinkt habe.
Ob es sich bei dieser Regel nur um eine (strenge) Handlungsanweisung oder um eine echte, kodifizierte Regel handelt, ist eine andere Frage, die mit dem KI-Zusammenfassungsproblem, wie wir es hier bisher diskutiert haben, nichts zu tun hat. Diese Unterscheidung wird übrigens weder in dem BBC-Artikel noch in dem NYT-Artikel (wenn ich ihn aufmerksam genug gelesen habe) gemacht. Somit konnte die KI bezüglich des Treffens dieser Unterscheidung auch keinen Fehler machen. Ich verstehe nicht ganz, was Du meinst?
Diese Unterscheidung wird sehr wohl gemacht. Die BBC unterscheidet zwischen „rule“ und „law“. „law“ im Sinne von „steht im Regelbuch“, also das, was wir im Deutschen im Kontext Fußball unter dem Wort „Regel“ verstehen. Mit „rule“ ist hier die Anweisung an die Schiedsrichter gemeint, es zu unterbinden. Es gibt keine neue Regel im Regelbuch. Das steht so auch bei der BBC:
The Ifab has been looking at the issue, but no law change has been agreed.
Die NYT schrieb diesen Satz sinngemäß ebenso in ihren Artikel.
Die KI kommt mit dieser Differenzierung nicht klar. Sie nutzt „rule“ und „law“ synonym, leitet die Liste mit „these new laws“ ein. Es gibt jedoch kein neues Law für dieses Thema. Auch die Wortwahl der KI, es sei „strictly banned“ im Vergleich dazu, dass es eher ein „bitte macht das nicht“ ohne Disziplinierungsmöglichkeit ist, ist unpassend und suggeriert, dass es hier jetzt eine harte Regel (law) gäbe.
Eins ist sicher: Bei solchen Alex-Sätzen wissen wir zu 99,9%, dass sie nicht von einer KI stammen.
Sorry für Spam. Aber bei der mehrfachen Verschachtelung musste ich gerade schmunzeln.
The National Women’s Soccer League (NWSL) - the women’s professional league in the United States - introduced its own temporary measure earlier this year.
If a goalkeeper is injured, the players of both teams muststaywheretheyare or gather in the centre circle.
Fifa will apply the same logic as the NWSL and preventplayersfromgoingtothetouchline.
Formal hast Du sicher recht, aber praktisch ist der Unterschied zwischen „law“ and „rule“ in diesem Kontext nicht vorhanden: Die Spieler dürfen nicht zum Trainer an der Seitenlinie gehen.
Der Unterschied ist, dass es eine Bitte ist und keine feste Regel mit Konsequenzen bei Nichteinhaltung. Die Spieler können es trotzdem machen, wenn sie wollen.
Aber schön, dass wir es jetzt mal wieder geschafft haben, den ursprünglichen Diskussionspunkt irgendwie zu einem sprachwissenschaftlichen Austausch zu führen, bei dem das eigentliche Thema keine Relevanz mehr hat.
Ab und zu nehme ich ein KI-Text Tool, da sind die Texte manchmal etwas besser ausformuliert.
Ich habe aber auch schon oft festgestellt, dass nur wenige Worte in meinen Texten umformuliert wurden. Ist das jetzt ein Plus für mich oder eher ein Minus für die KI?
Doch, natürlich! Nur hatten wir das ursprüngliche Problem doch hinreichend geklärt. Wir waren uns einig, dass KI-Zusammenfassungen von Texten vor allem korrekt sein müssen. Wir waren uns auch einig, dass die Zusammenfassung von @AlexYYZ dieser Anforderung nicht vollständig genügte. Wir waren uns außerdem einig, dass LLMs konstruktionsbedingte Schwächen im Umgang mit der Produktion von Fakten haben. War noch irgendetwas offen geblieben?
Ich konzediere den formalen Punkt, dass eine kodifizierte Regel, die man in einem offiziell verabschiedeten Gesetzestext nachschlagen kann, hinsichtlich des Grades ihrer Verbindlichkeit anders einzuschätzen ist als eine informelle Regel, für die das nicht gilt. Ein gleiches Maß an Wirkung entfalten können allerdings beide. Trotzdem hast Du recht! „Law“ and informal „rule“ sind nicht das gleiche.
Sind noch Fragen offen?
Korrektur: ein Confused Neural Network (CNN). Eine kurze Introspektion bestätigt: Das trifft es definitiv besser.
Wenn du inhaltlich nichts beizutragen hast, würde ich dich bitten, solche Äußerungen für dich zu behalten. Bringt uns ja alle nicht weiter und wird den “Sack” eher noch weiter aufblasen, wenn jemand schnippisch von der Seite reinraunt.
Heute mit dem falschen Fuß aufgestanden? Was ist denn das für eine Art des Umgangs? Pampig in eine Diskussion einmischen und damit keinerlei Beitrag zur Debatte liefern und dann noch pampiger und unfreundlicher reagieren, wenn du von der Moderation darauf hingewiesen wirst? Wenn das deine neue Umgangsform ist, dann wäre das sehr schade.
Loide! Aber der gute @Brille hat doch recht! Ich nehme an, er bezog sich mit seiner Äußerung auf mich, und wer in diesem Forum befleißigt sich schon einer aufgeblaseneren, wichtigtuerischeren Kommunikation als ich? No one, absolutely no one.
Hier werden doch nur Fakten festgestellt. Sehe das Problem nicht. Lasst Brille in Ruhe!
Ich bin zwar schwer überzeugt, dass er damit nicht im Besonderen oder vor allem Dich (Du bist für mich eher der Inbegriff von „um die Sache und nicht das am Ende Recht behalten diskutieren“!) meinte, schätze es aber sehr, dass Du Dich quasi als „williger/untangierter Blitzableiter“ zur Verfügung stellst.
Ich fand’s aber auch kein bisschen schlimm von @Brille und wollte mit meinem Zitat von ihm eher eine leichte Zustimmung suggerieren - ja, manchmal (und da waren oben durchaus auch von mir Nebensätze in so ne Richtung - unter anderem der von @justin zu Recht zitierte) bläst man sich unnötig auf: Beobachte das bei mir selber auch immer noch viel zu oft…