[4] Jonathan Tah - LZ 2029

Carro drückt Bayern nochmal einen rein

Bayer Leverkusen CEO Fernando Carro: „Jonathan Tah almost always wanted to leave in the past few years, but decided to stay. Now his contract has expired. He actually wanted to go to Spain, but then went to Munich“ [@BILD_Sport]

https://x.com/iMiaSanMia/status/1967259570310611083?t=cy0ABzppSdqJvHaHnw-zUA&s=19

Eigentlich drückt er unbewusst Barcelona einen rein. Aber das kann er nicht wissen.

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Stimmt, aber seine Intention war sicher Bayern schlecht dastehen zu lassen.

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Eventuell hätte er zu einem spanischen Topclub wechseln können. Bei uns gabs vermutlich überzeugend mehr zu verdienen

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Ich finde, er beschreibt einfach nur, was war, ich sehe nicht, dass er damit irgendjemanden irgendwas ‚reindrückt‘ … !?

Er will schon aussagen, dass Tah zuerst gar nicht zu Bayern wollte und es nur seine zweite Wahl war und das Bayern deswegen eben ziemlich viel Glück hatte. Er möchte Bayern da schon klein machen.

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Ich verstehe den Carro nicht. Wieso kümmert er sich nicht um den aktuellen Zustand seines Clubs statt die Abgangshistorie von ehemaligen Spielern nachzuvollziehen? Ich finde, da hätte er doch genug zu tun (und es wäre nicht mal alles schlecht).

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Muss sagen, dass er bisher ziemlich gut ist. War kein Fan dieses Transfers. Aber bisher straft er mich Lügen.

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In den ersten Spielen gab es ein paar Wackler, aber mittlerweile sieht das alles sehr souverän aus.
Die größte Anerkennung für einen Abwehr- und Bayernspieler: Es gibt gerade keinerlei Diskussionen um ihn. Muss man erstmal schaffen.

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Ehemalige Trainer von Tah erzählen.

"Allerdings sei Tah teilweise auch „ein Schelm“ gewesen, wie Fröhling grinsend erzählt: „Ich musste ihn auch mal kritisieren. Wenn ein Ball weiter weg war, hätte er eigentlich schnell zum Ball laufen und das Spiel neu aufbauen müssen. Aber manchmal hat er sich einfach vor den Gegenspieler gestellt, sodass dieser nicht an den Ball kam. Damals sagte ich ihm: ‚Irgendwann sind die Gegenspieler genauso groß wie du, dann geht das nicht mehr.‘ Er hat solche Ratschläge glücklicherweise immer gut angenommen.“

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„Mir gefällt es sehr, sehr gut in München. Es ist auf jeden Fall das beste Wetter, das ich je gesehen habe in Deutschland.“

Ist das der erste Spieler, der das Wetter in München hervorhebt? :thinking:
Ansonsten weiß er noch was zu Kompany, Karl und Upa zu berichten.

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Gut, der kommt eigentlich aus Hamburg, der ist die viele Sonne im südlichen Deutschland nicht so gewohnt. :wink:

Ich mag Jona, dass ist ein ziemlich schlaues Köpfchen, ein offener Spieler der uns richtig gut tut. Ich finde, ein klasse Transfer.

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Hier auch der erste Teil.

Und paar Zitate, wie üblich bei Tah hochreflektiert und interessant:

“Was Sie auch beschäftigt, ist das Thema mentale Gesundheit. Sie arbeiten mit einer Psychologin und einem Performance-Coach zusammen. Wie oft holen Sie sich da Unterstützung zur Seite?

Mit meiner Psychologin und mit meinem Performance-Coach spreche ich sehr regelmäßig. Es geht dabei um Balance in meinem Leben. Für mich war immer wichtig, zu verstehen, dass ich nicht nur Fußballer bin. Ich bin jetzt auch Ehemann, ich bin Sohn, ich habe Freunde, also einfach auch andere Bereiche. Und ich definiere mich selbst nicht nur über den Fußball, weil es den Zeitpunkt geben wird, an dem ich keinen Fußball mehr spielen werde.

Anders als vor einigen Jahren ist es im Spitzenfußball inzwischen Usus, dass Mentaltrainer und Psychologen hinzugezogen werden. Wie bewerten Sie diese Entwicklung?

Das sollte normal sein. Und da hat sich im Fußball sowie in der Gesellschaft insgesamt etwas verändert. Gerade im Fußball, finde ich, geht aber noch viel mehr. Ich ziehe gerne dieses Beispiel heran: Wenn dein hinterer Oberschenkel nicht so stark ist, weil du vielleicht mal verletzt warst, dann trainierst du den. Und genauso kannst du dein Gehirn oder deine mentale Gesundheit verbessern. Manchmal sind es Erlebnisse aus der Kindheit, die dich später einholen und belasten. Ich kenne Spieler, denen es total leichtfällt, in einer neuen Mannschaft anzukommen und sich in einem neuen sozialen Umfeld schnell zurechtzufinden. Und es gibt andere, denen es extrem schwerfällt, weil sie vielleicht in der Schule gemobbt wurden oder andere schlechte Erfahrungen gemacht haben. Daran zu arbeiten, das aufzuarbeiten - das kann dir enorm helfen. Und das ist auch kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke.

Sie setzen sich gesellschaftlich ein, etwa bei der Egidius-Braun-Stiftung, die unter anderem krebskranke Kinder unterstützt. Was ist Ihre Motivation dafür?

Das bedeutet mir extrem viel. Aber es geht dabei nicht um mich. Ich kann den Kindern zeigen: Ihr werdet gesehen. Und durch meine Stellung als Nationalspieler werden vielleicht auch andere darauf aufmerksam und engagieren sich – vielleicht auch in der Fußballbranche. Ich glaube, wenn wir das alle so ein bisschen in uns haben und jeder ein Prozent einbringt, dann können wir viel bewirken, damit die Welt schöner wird.

Es gab auch in dieser Saison wieder rassistische Vorfälle in den Stadien, in der Gesellschaft sieht man bedenkliche Entwicklungen. Sie wurden als Jugendspieler beim Hamburger SV selbst rassistisch beleidigt. Haben wir im Fußball immer noch – oder wieder – ein Rassismus-Problem?

Ich mag es nicht, immer zu sagen: Rassismus-Problem. Aber es gibt natürlich viel zu viele Situationen, in denen Menschen Rassismus erfahren und man das Gefühl hat: Okay, eigentlich sollten wir in unserer Gesellschaft doch schon viel weiter sein. Auf der anderen Seite gibt es auch viele positive Beispiele, wo ich sage: Cool, das hätte es früher so nicht gegeben.

Was meinen Sie genau?

Dass ich im Länderspiel gegen Luxemburg als Kapitän für die deutsche Nationalmannschaft aufgelaufen bin. Ich weiß nicht, ob das vor 30 Jahren oder 40 Jahren möglich gewesen wäre für einen deutschen Spieler mit meiner Hautfarbe. Ob das als normal angesehen worden wäre und mir viele Leute gratuliert hätten. Ich glaube nicht.

Was kann man im Fußball und gesellschaftlich tun, um gegen Rassismus anzukämpfen?

Es ist wichtig, darüber zu sprechen. Es ist wichtig, im Austausch zu bleiben, denn nur so versteht jemand auch, was es überhaupt bedeutet: Wieso hat das gerade jemanden verletzt oder wieso war das rassistisch? Aber ich habe manchmal das Gefühl, dass sich die Leute nicht so richtig trauen, zu fragen. Da könnten wir noch mehr erreichen und mehr verbessern.

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„Tah lässt seinen Worten Taten folgen. Beeindruckend ist seine Passquote von 96 Prozent – und es sind mitnichten nur Sicherheitsbälle. Er bildet gemeinsam mit Dayot Upamecano ein Bollwerk. Die beiden Verteidiger ergänzen sich gut. Upamecano ist der etwas schnellere, aggressiver attackierende Abwehrmann. Tah agiert nicht weniger gierig im Zweikampf, ist aber etwas strategischer unterwegs.“

Würdigung des Tah-Transfers.
Aber auch MSR wird beachtet und ausgewertet.

„Das Duo für den Champions-League-Titel?“ Diese Frage stellte der Blog „miasanrot“.

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Hier der Text zu ihm:

“6 Jonathan Tah (Bayern Munich - free)

Already a Bundesliga stalwart, there was never really any doubt that Jonathan Tah would slot seamlessly into the Bayern Munich backline having joined the Bavarian giants at the end of his contract with Bayer Leverkusen in June, where he was club captain. Forming a staunch partnership with Dayot Upamecano, who has looked back to his best, the Germany international has brought a new-found stability to Bayern’s backline with his ball-playing ability and dominance in the air. He’s also popped up with a couple of handy goals.

He was a mountain in the statement Champions League win over holders Paris Saint-Germain when Bayern were down to 10 men, making 11 clearances, three interceptions, two tackles, one block and three recoveries. The best part for Die Roten? He didn’t cost them a penny.

Mit Tah (neben Diaz auf der 1) diesmal sogar 2 Neuzugänge in den Top 10 von ganz Europa…

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:smirking_face:..ähm..:thinking:

#…>Stichwort(…Beeindruckendes)Taten..Bollwerk_oderJene(Drei-Monats-)TransfercoupsImmerhinHeute..äh..HierJa(…Aggre..Ausgieb!g:stRespektiveEinanderErgänzend)Be-sung..-sprochen/…-schworen/-beschlossen!?! :melting_face: :face_with_peeking_eye: :woozy_face:(…:face_with_medical_mask:)

Ein längeres Interview für ESPN

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