[3] Kim Min-Jae - LZ 2028

Ich fand ihn, vor allem in der Vorrunde ziemlich konstant und völlig okay. Glaube, der Asien-Cup hat ihn etwas rausgebracht. Irgendwie hat sich jetzt das Heidenheim- und Madrid-Spiel eingebrannt, wo er natürlich schwach war.

Sehe ihn aber immer noch weniger kritisch wie Upa - da hatte ich lange auf Besserung gehofft, aber da sind die Aussetzer mittlerweile zu viel.

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In der Vorrunde gab es auch keine, oder nur sehr moderate Kritik an ihm.
Bei ihm gibt es genügend Gründe, die seine Leistung beeinträchtigt haben dürften. Die im nächsten Jahr aber so nicht zutreffen sollten.
Nichts spricht gegen ein weiteres Jahr.

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Kim hat auch noch etwas mitzuteilen

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Bin gespannt ob er sich nächste Saison richtig akklimatisiert.

ich finde in den Aussagen nur dummerweise die Kritik am Verein nicht…

Eher sagt er ja, dass die Vorgaben des Trainers schwierig/gewöhnungsbedürftig für ihn waren („ich verteidige sonst mit viel Überzeugung, das war hier aber nicht immer gefragt“, habe deswegen mit „inneren Konflikten“ gespielt, „ich habe mich bemüht, die Vorgaben des Trainers umzusetzen“ „war [deshalb] gehemmt“). Zum Verein und diesen Konflikten sagt er doch gar nichts, oder überlese ich da etwas?

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die Clickbaitüberschriften von Sport1 und Co. kennen wir doch mittlerweile

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Trotzdem gab es schonmal vorher Berichte, dass sich Kim in München noch nicht so wirklich willkommmen fühlt. Das sollte in der nächsten Saison verbessert werden, wenn man wirklich Kim unterstützen und dafür sorgen will, dass es nächste Saison besser läuft.

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Denke ich auch. Man hat einfach das Gefühl dass er noch nicht richtig angekommen ist.

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Ich sehe das in erster Linie als Kritik am Trainer. Tuchel hat es offensichtlich nicht ganz verstanden, Kim ein gewisses Selbstbewusstsein einzureden. Kim verteidigt gerne nach vorne (das sagen auch seine Statistiken), Tuchel möchte das offenbar nicht (was wiederum die ganze Diskussion um einen „offensiven IV“ den Tuchel so gerne gehabt hätte ad absurdum führt).

Dass Tuchel auf PK’s einzelne Spieler hin und wieder kritisiert, wissen wir seit Dortmund („Mats kann das besser“). Das soll keine Kritik an Tuchel sein, aber in dem Fall war es für einen wichtigen Spieler, auf den der Verein einige Jahre setzen möchte, und der sich erst anpassen muss und noch sehr jung ist, wohl nicht optimal.

Ich setze sehr stark auf Kim nächste Saison. Mit Dier und De Ligt haben wir ein gutes Trio. Das sollte der neue Trainer auch so sehen und das Beste aus diesen herausholen. Auch emotional.

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Ich habe noch nie von der Diskussion gehört. Hast du dazu irgendetwas? Oder meinst du damit den variablen Außen-/Innenverteidiger, den er sich nach dem Abgang von Pavard gewünscht hat? Das hätte aber nichts mit einem „offensiven“ IV zutun.

Ich sehe das auch eher als Reaktion auf die harsche Kritik von Tuchel nach dem Real-Spiel.
Die mag zwar gerechtfertigt gewesen sein, aber wer wird schon gerne vor der Weltöffentlichkeit ans Kreuz genagelt?

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Man kann das auf jeden Fall kritisieren.
Wenn das eine Folge der Kritik von Tuchel sein sollte, dann finde ich, dass man dann aber auch darüber sprechen sollte, ob Kim so reagieren muss oder ob er einfach sagen sollte:
„Hey, ich habe in diesen Fällen einfach versagt und konnte die Forderungen nicht gut genug umsetzen. Ich werde hart mit unserem Team daran arbeiten und nächste Saison werden diese Fehler nicht mehr passieren.“

So klingt es für mich fast schon wie eine Ausrede. Sollte Kim seine Position erst seit den Spielen gegen Real Madrid und Wolfsburg weniger aggressiv spielen?

(Ich weiß aber auch nicht, wie das Interview in der Originalsprache war und ob manche Sachen vielleicht von der Bedeutung her nicht 100%ig stimmen könnten oder etwas fehlt.)

„Gerade bei Kim schreibt der „kicker“ davon, dass bei den Bayern-Bossen „intern Zweifel bestehen“, ob sich der Südkoreaner, der im Sommer 2023 für immerhin 50 Millionen Euro aus Neapel gekommen war, steigern kann. Ihm habe man angemerkt, dass der Fußball in der Serie A ein anderer als in der Bundesliga sei.
Allerdings sollen sich die Verantwortlichen des Rekordmeisters laut dem Fachmagazin auch eingestanden haben, dass es Defizite im Umgang mit dem als sensibel geltenden Südkoreaner gegeben habe und mehr Kommunikation nötig gewesen wäre.“

Wenn man das nach einem Jahr feststellt? Spricht nicht gerade für das Scouting.
Und Defizite im Umgang? Man kann hoffen, dass durch die Neujustierung der sportlichen Führung auch solche Themen wieder angegangen werden.
In dem Zusammenhang muss ich auch an die Äußerungen in der Kimmich-Doku denken, die Sammer zum Verhältnis Kimmich/Tuchel gemacht hat.

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Wäre aus meiner persönlichen Sicht kompletter Wahnsinn, ihn nach einer Saison abzuschreiben.

Neue Liga, neue Kultur, Wehrpflicht, AsienCup…

Man muss ihm schon ein zweites Jahr einräumen. Alles andere wäre mMn wieder einmal typisch kopflos und voreilig.

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Stimme dir zu. Aber wer würdest du dann lieber abgeben - de Ligt oder Upamecano?

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Im Zweifel den mit dem größeren Ertrag aus Ablöse plus eingespartes Gehalt.

Wenn Transferwert mit Fußballwert korreliert, würde das bedeuten, die beste Fußballoption aufzugeben, nicht wahr?

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Da scheint man sich wirklich nicht viel mit ihm vorher beschäftigt zu haben. Obeflächlich betrachtet ist „sensibel“ jetzt auch nicht das erste Merkmal, worüber man nachdenkt, wenn man so eine südkoreanische Kante aus der Serie A verpflichtet. Aber ein bisschen mehr als Gehalt/Laufzeit verhandeln und Ausstiegsklausel ziehen darf es dann schon sein. Und „Defizite im Umgang“, vielleicht auch ein Grund, warum die Teammanagerin weggelobt wurde? Ansonsten würde ihm auf jeden Fall auch noch ein Jahr geben, bevor man ein endgültiges Urteil fällt.

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Nein, nicht zwangsläufig. Und die „besten Fußballoptionen“ sind nicht immer von individuellen Spielern abzuleiten - siehe unsere aktuelle Nationalmannschaft.

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Wie passt das zusammen? Meinst du sie hatte die Defizite? Oder sind die Defizite von anderen die Erklärung für ihre Entlassung?