[2] Dayot Upamecano - LZ 2030

Klar! Deshalb hatte ich extra darauf hingewiesen, dass diese Spieler dann vieles mit ihrer Erfahrung (Stellungsspiel) kompensieren können. Beispiele wären Hummels oder Boateng, die halt ihre Erfahrung nutzen konnten, denn die schnellsten waren sie irgendwann nicht mehr.
Dass dann noch jemand diese Summen zahlt, kann ich mir auch nicht vorstellen.

Der ist doch aber gleich das beste Beispiel - wenn wir den früher schon zurück bekommen hätten dann wäre er nicht kurz später schon wieder (krasserweise um selben Betrag was für ihn bezahlt was zu Deiner Theorie durchaus passt, bei unserem Spielstil war er aber später wohl weniger passend als für den BVB) weg gewesen.

Aber bei Bayern ist es halt auch für die Besten der Besten viel früher zuende als anderswo.

PS: auch Robbery haben wir eigentlich zu lange behalten dafür wie die verdient haben. Wirklich guten Value for Money in hohem Alter (weit über der 30) hab ich bei uns zuletzt eigentlich nur bei TM und MN (auch weil beide lange fast nie verletzt, zumindest nicht im Fussball :joy:) gesehen und selbst da waren die aller letzten Jahre schon eher zu teuer für die Leistung. Was aber sicher schwer exakt zu taxieren bei beiden weil beide eben so besonders (auf und abseits des Platzes) waren in vielerlei Hinsicht…

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Lt Romano soll die AK 60Mio betragen und 2027 gezogen werden können.

Ich glaube das nicht, sondern bis Ende 27 zum Sommer 2028. Ob 60 oder 65 Mio macht das Kraut auch nicht fett, ohnehin hätte ich 70Mio veranschlagt.

Ich finde bei Upamecano hätte das im Sommer 2025 passieren müssen, denn man hat eindeutig auf Upamecano gesetzt, indem man den Rekordinnenverteidiger de Ligt verkauft hat.

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Man kann über die Details des Vertrags sicher geteilter Meinung sein. Aber er ist mit seiner überragenden Vor-Orientierung das perfekte Beispiel des passenden IV. Dazu schnell, robust, spielstark. Das komplette Paket. Wenn ich mir in einem entscheidenden Spiel drei Spieler wünschen darf, die auf keinen Fall fehlen sollten, sind das Kane, Kimmich und Upa.

Ich finde es auch mittlerweile albern, auf eine vermeintliche Fehleranfälligkeit zu verweisen. Wie lange muss man denn ohne Fehler bleiben, um diese Schublade loszuwerden? Drei Jahre, vier? Zumal er ja sogar in der Zeit, als er instabiler war, schon immer wieder überragende Leistungen gebracht hat. Hinzu kommt: einen Fehler, der zum Gegentor führt, sieht jeder. Aber offenbar sieht nicht jeder, wie viele vielversprechende Angriffe Upa durch hohe Balleroberungen vorne oder gewonnene Duelle hinten beeinflusst.

“Nur” ein Verteidiger…? Nein: In Kompanys System DER Verteidiger.

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2024 (!) und bis Ende Jahr zeichnen sollen.

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20 Fragezeichen… :woozy_face:

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Kenne jemanden, der ihn kennt.
Klar ist doof mit der Nummer, kenne jemanden, der kennt und der kennt…Aber das trifft es eher bei negativen Stories, wie ich finde.
Er soll ausgesprochen nett sein lt. der Bekannten.

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Nichts gegen deine Aussage, er wird bestimmt nett sein – ich habe keinen Grund, das anzuzweifeln.
Ich finde es aber immer lustig, wenn über Fußballer gesagt wird, sie seien so nett und so normal bzw. nicht abgehoben. Es werden dann immer Beispiele angeführt wie „er grüßt immer alle“ oder „er bedankt sich immer bei den Leuten“ - als wäre das nicht eigentlich das bare Minimum :grinning_face:.

Wie gesagt, das richtet sich gar nicht gegen dich, deine Aussage oder Upa. Ich finde es aber immer wieder witzig, wie niedrig die Ansprüche offenbar sind oder – andersherum gefragt – was ein Profi wohl alles leisten muss, damit er als nicht nett gilt.

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Ich gebe dir vollkommen Recht. Ich habe es eigentlich nur in dem Zusammenhang geschrieben, da irgendjemand geschrieben hatte, niemand weiß irgendetwas über ihn wie er so ist; und arrogant ist er auf alle Fälle nicht.

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Das Fehler-Protokoll in 3 Schritten: So verlor der FC Bayern im Fall Upamecano die Kontrolle - FOCUS online

Ein paar interessante Punkte:

„Zwischen Herbst und Jahresende verschärfte sich die Situation. Statt eine klare Deadline zu setzen oder ein Angebot als endgültig zu deklarieren, besserten die Bayern mehrfach nach. Höheres Gehalt, Signing Fee, Ausstiegsklausel – fast jeder Wunsch der Spielerseite wurde zumindest teilweise erfüllt. Was als Entgegenkommen gedacht war, wurde in der Praxis zu einem Signal der Schwäche.
Denn jede Nachbesserung bestätigte Upamecanos Berater darin, dass weiteres Zögern belohnt wird. Eine Zusage blieb dennoch aus. Die Bayern zahlten damit den Preis für eine Verhandlungstaktik, die mehr auf Harmonie als auf Verbindlichkeit setzte.“

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So wie ich das in den letzten Jahren wahrgenommen habe, lief das fast immer so. Der Klub gibt erstmal ein Angebot ab, das wird von der Spielerseite abgelehnt. Dann gibt es Schrittweise eine Verbesserung des Angebots. Meist Richtung der Maximalforderung die irgendwann in der Phase von der Spielerseite auf den Tisch kommt. Das lief bei Phonzie so, bei Upa ebenfalls und ich glaube auch Kimmich hat klar gemacht was er verdienen will und irgendwann hat Bayern zugestimmt.

Die Taktik sollte man vielleicht mal überdenken. Vor allem verliert man sehr viel Zeit mit dem Geschachere.

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Wer schwach agiert, wird als schwach wahrgenommen. Hexenwerk.

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Weil ich es gerade beim durchscrollen gesehen habe, möchte ich die Diskussion zum Thema Ultimatum bzw. Deadline noch einmal kurz aufgreifen, obwohl sie bereits ein paar Tage her ist.

Ich möchte nicht ausschließen, dass es schon einmal einen Verein gegeben hat, der einem Spieler ein Ultimatum bzw. eine harte Deadline gesetzt hat, bis zu der er sich für ein endgültiges Angebot entscheiden musste, ansonsten verfällt es. Aber im Wesentlichen halte ich diese Deadlines für reine Journalistenkonstrukte, weil es aus Vereinssicht total sinnfrei ist, solche Ultimaten zu setzen.

Die Bayern setzen Upamecano eine Deadline bis zum Tag t, diese Deadline verstreicht ergebnislos, aber wenn sich der Spieler am Tag t+2 plötzlich dafür entscheidet, den Vertrag doch noch anzunehmen, dann machen die Bayern das nicht mehr, weil ja ihre Deadline zwei Tage vorher bereits verstrichen war? Das ist doch vollkommen unrealistisch. Und ich behaupte einfach mal ganz stumpf, dass solche Deadlines in dieser Form in der Praxis auch nicht vorkommen.

Was sehr wohl sinnvoll ist, und was die Vereine bestimmt auch tun (ich würde es zumindest), sind Deadlines der Form, dass man einem Spieler zusichert, bis zum Tag t nicht einen Vertrag mit einem Ersatzspieler abzuschließen. „Bis zum Tag t hast Du ohne das Risiko, dass wir hinter Deinem Rücken einen anderen Spieler kaufen und Dich dann vor vollendete Tatsachen stellen, die Zeit, Dich ganz in Ruhe für unser Angebot zu entscheiden. Erst ab Tag t+1 nehmen wir uns heraus, einen Ersatz für dich zu verpflichten.“

Die Deadline ist nicht: „Bis zum Tag t musst du dich entscheiden, ansonsten hast du die Chance auf einen neuen Vertrag bei uns vertan“, sondern „bis zum Tag t hast du die absolute Sicherheit, dass wir an deiner statt keinen anderen Spieler verpflichten. Erst danach halten wir uns diese Möglichkeit offen.“

Wenn ein Spieler die Deadline verstreichen lässt, bedeutet das nicht, dass er anschließend keinen neuen Vertrag mit dem betreffenden Verein mehr abschließen kann. Es bedeutet lediglich, dass die Wahrscheinlichkeit dafür dann nicht mehr bei 100 Prozent liegt.

Eine solche Deadline gewährleistet ebenso viel Planungssicherheit für den Verein wie eine harte Deadline. Ab dem Tag t+1 kann der Verein davon ausgehen, dass der aktuelle Spieler seinen Vertrag nicht verlängern möchte und sich mit voller Kraft in Verhandlungen mit einem Ersatz stürzen. Ändert der aktuelle Spieler seine Meinung zu einem späteren Zeitpunkt doch noch einmal und ein Ersatzspieler hat noch nicht unterschrieben, kann der Verein die Situation auf Basis der dann vorliegenden Umstände neu bewerten. Vielleicht sagt man dem alten Spieler ab, vielleicht sagt dem oder den neuen Spielern ab. Ein materieller Nachteil im Vergleich mit einer harten Deadline ergibt sich für den Verein dadurch nicht.

Dieses „sicher bis t, unsicher ab t“ statt „möglich bis t, unmöglich ab t“ ist die einzig sinnvolle Lesart dieser Deadlines. Alles andere scheitert an mangelnder Lebensnähe.

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Da in dem Bericht als Originalquelle der Kicker genannt wird, hier die Einordnungen von Frank Linkesch:

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Verhandlungen lässt man sicher nicht wegen ein paar Tagen, oder auch Wochen, scheitern. Bayern hat ja immer nachgebessert und da könnte man auch so verfahren, dass ein verbessertes Angebot nur bis zu einer gesetzten Frist gilt, danach gibts “nur noch” das vorherige Angebot.

genau das was ich meine - ein Wahnsinn!
man unterbreitet ein Angebot und setzt eine Deadline - fertig!
wer dann nicht will - tschüss!

nein, das wäre der einzige sinnvolle Weg!
man demonstriert Stärke und Haltung!

Das hatte ich so am Tag der Deadline-Verkündigung schon geposted, allerdings eher komprimiert und nicht so fundiert, wie Du. Reines Medienspektakel.

Laufen bei Arsenal, City u. a. die Verlängerungen mit Leistungsträgern auch immer so zäh ab?

Kann man machen.
Dann wären halt jetzt Kimmich, Musiala, Davies und demnächst Upamecano weg.

Die Frage lautet: wie viel hätten die Spieler gekostet, die man an ihrer Stelle geholt hätte? Und würden die ein vergleichbares Leistungsniveau haben oder erreichen können?

Oder anders formuliert: man muss sich halt entscheiden - will man „Haltung zeigen“ und dafür auch den Erfolg riskieren, oder lautet die Maxime „für den Erfolg gehen wir finanziell bis an die Schmerzgrenze und tun alles, um die Unterschiedsspieler zu halten“ ?

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