[2] Dayot Upamecano - LZ 2030

Ich kann mich noch gut erinnern wie diese Leihen damals kritisiert wurden.
Im Rückblick ist es immer leicht und jeder hat es vorher schon gewusst.
Vielleicht schießt uns Jackson im Mai zum Champions-League-Titel. Wer weiß, wer weiß.

6 „Gefällt mir“

Ich kritisiere ja nicht nur, ich lobe auch.
Ich fand die Leihen damals richtig und wichtig.
Im übrigen hätte ich Perisic auch definitiv verpflichtet!

1 „Gefällt mir“

Man muss bei Bayern aber schon wirklich sagen, dass die Geduld bei den Trainern relativ kurz ist. Situationen wie bei Guardiola, der im ersten Jahr bei Manchester City keinen Erfolg hatte oder Slot jetzt bei Liverpool. Oder auch Arteta bei Arsenal. Natürlich weiß man vorher nicht wel her Trainer der richtige ist, aber mit Nagelsmann oder mit Ancelotti hätte man glaube ich auch weitermachen können, wenn man es gewollt hätte.

1 „Gefällt mir“

Ancelotti glaube ich eher nicht, da war der Ansatz einfach zu unterschiedlich - dezidierte taktische Planung und ausgefeiltes Training gegen „Geht’s naus und spuits Fuaßboi …“ - da hat ja angeblich die Mannschaft wegen zu wenig Training rebelliert.
Aber mit Nagelsmann hätten sie sich ziemlich sicher zusammengerauft, denke ich …

Falls morgen gemeldet werden sollte „Upa zu Real“ - was konkret müsste der Verein sich vorwerfen lassen? Hätte man schon im Sommer konsequent bleiben sollen - Verlängerung oder Verkauf

Bin mal gespannt wie es woanders läuft. Real hat Vinicius wohl mitgeteilt, dass der vorliegende Vertrag nicht mehr nachverhandelt wird. Entweder er unterschreibt oder er wird verkauft. Was passiert aber, wenn er sich nicht verkaufen lässt, außerdem wird er wohl mittlerweilen selbst von den Real-Fans kritisch gesehen

Bei Nagelsmann weiß ich nicht, der ist meiner Meinung nach ziemlich überbewertet, aber ich hoffe, ich täusche mich.
Ancelotti war nach Guardiola eine Katastrophe. Nach 4 Wochen war der Pep-Fussball weg, aus jeder Geste sprach die Unlust. Ich glaube wiederum dass der perfekt für die Diven-Vereinigung bei Real war

Seit Sommer nichts. Als es nicht so gut lief, da hätte man vielleicht etwas forscher nach einer Vertragsverlängerung sondieren sollen. Aber auch hier ist das Problem, dass wir bis vor kurzem zu viele Wechsel hatten. Manager, Trainer, eigentlich alles. Das war schon bei Phonzie ein Problem und ist es auch jetzt.

In den letzten Monaten konnte man jedenfalls nicht viel anderes machen als was man tut. Ein faires Angebot unterbreiten.

1 „Gefällt mir“

Sorry, weiss nicht warum das 3 Mal online gestellt wurde. Bin scheinbar noch ein brutaler Novize

Ich denke bei Nagelsmann hat einfach die Chemie gestimmt. Und danach hat man ja gesehen, was passiert, wenn die Chemie nicht stimmt.

Bei Ancelotti war es eigentlich nicht so schlecht wie es gemacht wurde. Dass wir nicht mehr wie unter Guardiola gespielt ilhaben ist meiner Meinung nach nicht schlimm, denn das sind eben zwei verschiedene Trainer. Das war dann eher von Anfang an die falsche Entscheidung ihn zu wählen. Aber wenn man sich auf Ancelotti eingelassen hätte, hätte es gut und gerne sehr erfolgreich werden können.

1 „Gefällt mir“

Das glaube ich nicht. Unsere Spieler wollten im Training gefordert werden. Das war bei Ancelotti nicht der Fall und darüber haben sich die Spieler auch beschwert. Das hätte nicht zusammen gepasst auf Dauer.

Dann hätte man vielleicht die Spieler austauschen müssen. Nicht alle, aber eben mehr nach dem Konzept von Real.

Bayern ist ja nicht gezwungen so zu spielen wie jetzt oder wie unter Guardiola. Auch die Stile von Arteta, Ancelotti oder Conte können Erfolg bringen.

1 „Gefällt mir“

Zu viel Glühwein heute? :wink:

1 „Gefällt mir“

Nein :grin:.
Ich meine das ernst.
Bayern muss nicht nur absoluten Dominanzfußball spielen.

1 „Gefällt mir“

Äääääähhhhhhhhhhh…DOCH

Zum Thema Ancelotti würde ich folgendes sagen:
Lass ihn im ersten Jahr mehr Erfolg haben und es läuft möglicherweise ganz anders.
Mitte der Hinrunde war die Skepsis durchaus vorhanden, denn es gab ein paar schwächere Spiele mit Punktverlusten, u.a. auch mal ein Spiel gegen Frankfurt, bei dem man in Überzahl eine Führung verspielte und es nur ein Remis gab. Gegen Ende der Hinrunde lief es dann aber ganz ordentlich mit dem Höhepunkt im letzten Heimspiel des Jahres als man Emporkömmling RB Leipzig im direkten Duell klar besiegte.
Der Start in die Rückrunde funktionierte auch ganz gut und es schien sich zu bewahrheiten, dass Ancelotti es mit seiner lockeren Art schaffen könnte, dass die Mannschaft in der entscheidenden Saisonphase topfit und in Bestform ist, was z.B. bei Pep in dessen ersten Jahr überhaupt nicht der Fall war.
Arsenal wurde 2x deklassiert im CL-Achtelfinale und unmittelbar vor dem Kracherduell gegen Real im Viertelfinale fegte Bayern den BVB aus der Arena. Es schien wirklich so, dass es eine überragende Saison werden könnte. Bayern war ähnlich gut drauf wie beim Triple 2013 und sicherlich nicht schwächer einzuschätzen als im letzten Jahr unter Guardiola. Dann lief vieles schief. Lewandowski verletzte sich nach einem Zweikampf mit Bürki an der Schulter und fiel im Hinspiel gegen Real aus und war auch im Rückspiel nicht annähernd in Topform. Einen Tag vor dem Spiel gegen Real verletzte sich Hummels im Training. Das Spiel gegen Real startete trotzdem vielversprechend und man ging in Führung. Einen (fairerweise muss man sagen unberechtigten) Handelfmeter jagte Vidal in der Schlussphase der ersten Halbzeit übers Tor. Die 2. Halbzeit war dann zum Vergessen. Ronaldo traf innerhalb kürzester Zeit 2mal und Martinez sah wegen zwei unnötiger Fouls gelb-rot. Das Rückspiel in Madrid war dann wohl eines der Spiele, die man aufgrund der vielen Fehlentscheidungen (natürlich auf beiden Seiten aber trotzdem mit mehr Vorteilen für Real) als ein Skandalspiel bezeichnen muss. Das mögliche Weiterkommen in der CL und das Ausschalten des Titelverteidigers gelang nicht. Zusätzlich verlor man kurze Zeit später noch das Pokal-Halbfinale gegen den BVB. In diesem Spiel war man bei einer 2:1 Führung drückend überlegen, vergab klarste Chancen zur Vorentscheidung und dann holte ausgerechnet Philipp Lahm mit einem Fehlpass den BVB zurück ins Spiel und man kassierte sogar noch das 2:3 und schied aus. Statt eines möglichen Triples sprang „nur“ noch die souveräne Meisterschaft heraus und Ancelotti hatte hier wohl seinen Kredit verspielt, sowohl bei der Mannschaft als auch bei den Verantwortlichen, die dann ja Sagnol und Salihamdizic (beides gegen den Willen von Ancelotti) installierten.
Mit etwas weniger Verletzungspech und etwas mehr Matchglück hätte es 2016/17 durchaus eine Wahnsinnssaison werden können und dann wären möglicherweise ein paar Dinge anders gelaufen. So sahen sich Spieler und Verantwortliche bestätigt, dass die lockere Art von Ancelotti nicht funktioniert. Eigentlich hätte Ancelotti im Sommer von sich aus das Handtuch schmeißen müssen.

6 „Gefällt mir“

Wenn man sich jetzt den Fußball von Guardiola anschaut sieht man, dass er auch selber nicht mehr diesen absoluten Dominanzfußball spielt.

1 „Gefällt mir“

Nur vom lesen bin ich auf 180! Skandal!!! :smiley:

2 „Gefällt mir“

https://www.youtube.com/watch?v=4XuWs31-km8

Ich klicke lieber gar nicht drauf… :smiley:

1 „Gefällt mir“

Ja absolut, vor allem da -ich behaupte mal - neue Stile decodiert werden und dann wieder etwas Neues kommt.
Das Grundproblem ist aber doch (hier schon 100 Mal durchgekaut). Der Verein sollte einen grob definierten Stil haben, die passenden Spieler und dann den entsprechenden Trainer suchen.
Bei Ancelotti ging man meiner Meinung nach nur nach dem Namen, was man nach dem großen Namen (allerdings mit passendem Stil) Guardiola in gewisser Weise sogar nachvollziehen kann

1 „Gefällt mir“