Das mit der Leihe würde ich als ziemlich logische Antwort auf die Problematik sehen, dass wer bei einem Verein nicht (egal ob noch oder nicht mehr) zum spielen kommt dann natürlich kaum andere Vereine von einem Kauf überzeugen kann, weil die dann ja quasi „die Katze im Sack“ kaufen müssten. Zumal der Spieler quasi in einem Teufelskreis festhängt, denn wer nicht oder fast nicht spielt ist außer Form und kann erst recht nicht überzeugen…
Die Leihe löst diese Problematik indem sich der Spieler bei einem Verein, der ihm Spielzeit ermöglichen kann, zeigen kann und so dann entweder bei diesem Verein oder eben auch anderen Kaufinteresse zu wecken. Oder im best case für den Ursprungsverein dann eben doch dort auf ihn gesetzt wird…
Und beide Vereine sparen im besten Fall noch Gehaltskosten ein. Der abgebende Verein in dem er nicht mehr so viel Gehalt an einen Spieler zahlen muss, der nur auf der Bank/Tribüne sitzen würde und der aufnehmende Verein in dem er einen Spieler außerhalb seiner normalen Gehaltsklasse (und in der Theorie auch Qualität) für ein erschwingliches Gehalt bekommt.
Das was ihr schreibt klingt einerseits komplett logisch und andererseits nach win-win-win…dummerweise fühlt es sich bei einigen FCB Fällen gerade so gar nicht danach an. (Palhinha, Zaragoza)
„ Die Bayern wollen laut Falk einen „schnellen Verkauf“ – um ihre Diaz-Ausgaben möglichst zügig zu kompensieren. Die interne Schmerzgrenze liegt demnach bei 25 bis 30 Millionen Euro. Das wäre ein herber Verlust, denn der portugiesische Nationalspieler kam erst im Sommer 2024 für knapp 50 Millionen Euro nach München.“
Irre ! Was für ein Wahnsinn…. Kaderplanung, Geldverbrennung at its best!
Man hat jetzt mit Diaz erst einen Transfer eingetütet, für den man wirklich Ablöse gezahlt hat.
Die Gebühr bei Tah und Bischof für die Klub–WM und Handgeld mal außen vor gelassen.
Wenn man da schon so dringend auf die Erlöse eines möglichen Palhinha-Abgangs angewiesen ist, dann sollten wir uns von weiteren (teuren) Neuzugängen wie z.B. Woltemade wohl verabschieden
Glücklicherweise ist es von Falk, deshalb ist das mit Vorsicht zu genießen.
Dass man für Palhinha nach dieser Saison nur noch einen Bruchteil der damaligen Ablöse bekommt, sollte aber auch niemanden überraschen.
Aber mal ernsthaft - ich stelle mich eigentlich immer schützend vor die Verantwortlichen, denke immer, die werden sich schon was dabei gedacht haben.
Aber dieser Transfer machte eigentlich von vorne- bis hinten keinen Sinn. Zu alt, zu teuer und das Beste ist, der Trainer kann ihn gar nicht gebrauchen.
Eigentlich nur erklärbar, dass der Deal schon fix war und einfach nur um ein Jahr verschoben wurde.
So schaut’s wohl aus. Kritisieren tue ich den sinnfreien EK. Wenn er jetzt verscherbelt wird ohne einen top 6er zu holen …. tztztz…. für Palhinha (der tut mir ja leid) kann’s nur besser werden. Und ja, es kommt keiner. Pavlo und JK sind gesetzt. Ich kann’s leider nicht ändern
Kam jetzt Tuchel ein Jahr zu frueh oder Palhinha ein Jahr zu spaet?
Letztlich ist die Situation eine weitere fabelhafte Folge der Kahn/Brazzo Entscheidung, Nagelsmann zu feuern. Wobei natuerlich die Taskforce noch ein gutes Quaentchen Inkompetenz beigesteuert hat.
„ Alles Gute - der FCB braucht aber ganz dringend mal eine „Scounting-Abteilung“ wie Eintracht Frankfurt oder auch Borussia Dortmund ! Die kaufen junge unbekannte Spieler für kleines Geld und verkaufen diese dann für 100mio€. Auch wird den eigenen jungen Spieler beim FCB faktisch keine Chance gegeben. Sie werden für kleines Geld abgegeben und später dann für 100m€ weiterverkauft- allerdings vom anderen Verein. Also professionelles Sportmanagement sollte anders aussehen. Und so für immer wird das Festgeldkonto auch nicht mehr reichen.
Aber am Ende gibt es eh viel Wichtigeres.
Also wie gesagt Alles Gute für den Spieler und die Mannschaft !
Vielleicht sollte man halt das Management mal öfter über die Hindernisbahn schicken.“
Meine Ergänzung: nicht für 100Mio verkaufen, halten (wie Musiala) und so das Konzept fortführen…
Jobe B. hat 31,5 Millionen gekostet. Von kleinem Geld kann man da wohl nicht reden. Ebenso wohl Etikite, wo die Eintracht jetzt noch über 10 Millionen an PSG zahlen muss.
Die Spieler kannte in Europa nun auch jeder - selbst ich. Hatte mit Scouting nichts zu tun. Die gehen halt zur Eintracht und zum BVB, weil die dort sicher spielen, was sie bei uns eben nicht tun, da unser Kader besser ist.
Na, der Ulli kannte die nicht.
Und sorry, 30Mio sind heute Kleingeld für derartige Spieler mit Potential zum Durchbruch, daher wechseln die dann auch in die PL oder PD für 100Mio und mehr….
So weit ist das Rad nunmal gedreht. Nur im Großraum München glaubt man der Hase läuft noch wie vor 10 Jahren.
Sanches, Gravenberch das waren schon richtige Ansätze, nur dann muss man diese auch fördern, spielen lassen und fordern. Renato hat mE der FCB mental zerstört. Der war damals echt krass! Gravenberch hat’s geschnallt und danke, tschüss gesagt just in time!
Und obwohl dieser BVB in den letzten 8 Jahren satte 7 Spieler zwischen 50 und 135 Mios verkaufen konnte haben sie zuletzt zum 2. Mal in Serie nur mit allerletzten Hängen und Würgen überhaupt die CL erreicht.
Und die Eintracht obwohl immerhin 5 solcher Transfers in 6 Jahren gelungen kam nur ein einziges Mal überhaupt in die CL.
Wohl gemerkt natürlich die beiden BL Vereine, denen dieses „billig kaufen, teuer verkaufen“ zuletzt am Besten gelungen.
Dafür finde ich den Ertrag/Erfolg auf der sportlichen Seite (die für einen erfolgsverwöhnten Verein wie dem FCB natürlich total im Vordergrund steht) ehrlich gesagt eher bescheiden und für mich ein klarer Fall von „the grass is always greener on the other side“…
Man kann junge, unerfahrene Spieler in der Breite nur vernünftig integrieren, indem man die Hürden in die Startelf senkt, d.h. der Kader muss in der individuellen Spitze konsequent schlechter sein. Dann eiert man in der Bundesliga auf den Plätzen 4-8 herum, spielt hin und wieder mal international, aber kommt lang- und kurzfristig außer bei hochpreisigen Verkäufen von besser gemachten Talenten auf Dauer nicht von der Stelle.
Ich sag’ mal, das ist ein völlig anderes Konzept eines Fußballvereins verglichen mit dem, was der FC Bayern sein will. Man kann natürlich in Frage stellen, warum wir so viel Kohle in den Campus reingesteckt haben, wenn wir dann am Ende nicht so richtig davon profitieren, da wir die jungen Spieler, die dann in der Spitze da rauskommen, nur in höchstklassigen Ausnahmefällen in Kader und Startelf platzieren können. Das finde ich auch ein wenig unausgegoren, man kannte halt La Masia und die ManU Youth Academy und wollte da nicht zurückstehen. Aber wir können ja nun schlecht Jugendförderung über sportlichen Erfolg stellen. Der Punkt ist, dass gute Spieler - ob aus der eigenen Jugend oder zugekauft - immer nur bleiben, wenn das Team auf hohem Niveau sportlichen Erfolg realisieren kann. Wenn das mal aussetzt, laufen uns auch gute, komplettierte Talente sofort weg und feiern die Erfolge woanders. Auch die finanzielle Basis durch Sponsorenverträge benötigt einen kontinuierlichen sportlichen Erfolg, sonst bricht das ganze Kartenhaus zusammen.
„Aber die jungen müssen doch ihre Chance bekommen, Frankfurt und der BVB schaffen das doch aus“ finde ich unter diesen Gesichtspunkten immer etwas unterkomplex. Die Verantwortung dafür, dass sich ein junger Spieler entwickelt, liegt in allererster Linie beim Spieler selbst. Rumjammern, ach, der Trainer ist so unfair, kann jeder. Kompany wird ganz sicher nicht den nächsten Robben oder Lahm in jung auf die Tribüne setzen, weil er nur alte Spieler mag.
In Spanien und England funktioniert es jedenfalls besser, auch in Frankreich und Portugal. Es muss ja Ursachen dafür geben weshalb dort deutlich mehr Talente den Sprung schaffen. An den Spielern alleine kann es nicht liegen.
Klar ist nicht jeder ein TTA, Saka, Bellingham, Palmer oder Yamal, Firmin, Pedri, Gavi, Cubarsi… die gilt es eben frühzeitig zu erkennen, zu fördern und fordern, sukzessive aufzubauen und zu integrieren.
Wenn man das nicht will, sondern ausschließlich fertige Spieler, ist das legitim natürlich. Solche Ausnahmespieler kosten dann eben min 80Mio, eher 100Mio +. Wozu investiert man dann jedoch recht hoch in den Campus ? Und lässt dann auch noch sehr vielversprechende Talente ziehen ?
Das Modell a la Zirkzee mit 50% Beteiligung und gleichzeitiger Kaufoption finde ich sehr smart.
Mit Jamal und Pavlo haben es immerhin 2 relativ schnell direkt geschafft. Ich bin gespannt wie VK im 2. Jahr mit dem Thema umgeht. Insbesondere bei Karl und Kusi-Asare. In der BuLi sollten die schon die eine oder andere Chance bekommen, nur bitte nicht 10-15 Minuten vor Schluss bei einer 4-0 Führung !