[02.09.2026 - DFB-Pokal] VfL Osnabrück - FC Bayern

Dass ein Dresen zum Beispiel so denkt wie du es gerade beschrieben hast bzw. eben ähnlich wie PSG, kann ich mir vorstellen. Aber ich glaube im AR ist diese Meinung nicht sehr prominent. Jemand wie Hoeneß iloder Rummenigge betonen ja auch noch heute wie wichtig die Meisterschaft ist und dass das der ehrlichste Wettbewerb ist.

Erneut eine top Energieleistung, laut Aussage Kimmich 127 km Laufleistung.
Extrem fleißig und intensiv.
Einerseits grandios, andererseits besorgniserregend, denn wenn das so weiter geht, wird es im April erneut einen Leistungsabfall wie im Vorjahr geben können.

Was wir dringend brauchen, ist hier auch mal einen zwei Torevorsprung energiesparend über die Zeit zu bringen. Dafür ist noch besseres Passpiel ( Pep´Passmaschinen) von Nöten.

Was mir seit Jahren auffällt und für mich immer ein Rätsel bleiben wird:
weshalb schaffen es Mannschaften gegen den FCB immer 120% Leistung zu bringen.
Osnabrück gestern ebenfalls mit 127 km Laufleistung und verbissenen Zweikämpfen um jeden Millimeter selbst nach 1:4 Rückstand!? Auch defensiv mit 5-4-1 Taktik äusserst griffig und diszipliniert und kaum zu knacken.
Ich meine, ganz ehrlich, würden die immer so performen, dann würden die international spielen.

Zu unseren Spielern: war gestern spielerisch nicht ganz das, was man sich erhofft hat.
Saibari konnte gar nicht punkten, Diaz lässt erneut viel liegen, dem extrem fleißigen Olise gelang auch nicht alles, Karl konnte sich auch nicht in Szene setzen.
Lange Strecken konnten unsere Aussenverteidiger den Flügelstürmer nicht Hinterlaufen.
Am Ende der HZ1 schaffte es Brown einmal und Olise hätte daraufhin fast getroffen. In HZ 2 war es auf links dann mit Brown und Davies etwas besser, Stani auf rechts gelang es kaum und Laimer auch nur bedingt.
Beim Gegentor (ok, ja ich weiß ein sehr glücklicher Zufallstreffer) sahen beide Innenverteidiger, allen voran Tat, nicht gut aus.
Kimmich und Bischof gefielen mir sehr gut.
Aber insgesamt spielerisch und von der Effektivität her (gestern erneut 22 Torschüsse und 8 Ecken!!!) wieder viel Luft nach oben.

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Ein Spiel gegen einen unterklassigen Gegner. Außer das man die Grundtugenden, wie man es seriöserweise erwarten kann, auf den Platz gebracht hat, würde ich da nicht zu viel ableiten

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Würde ich auch sagen. Wahrscheinlich hat man sich die Energie für Schalke aufgespart.

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Defensiv war das für ihre Verhältnisse eine kollektive Meisterleistung von Osnabrück, sie sind auch am Ende nicht komplett auseinandergefallen, wie manch höherklassiger Gegner von uns in der Vergangenheit. Warum sie in der 2. Bundesliga eher strugglen werden sah man aber in den offensiven Bemühungen, das war wirklich sehr, sehr wenig, sie hatten große Probleme mal vorne zu einem Spielzug zu kommen, obwohl wir in der Abwehr durchaus mal was angeboten haben. Selbst in ihrer stärksten Phase am Anfang war das abgesehen von dem Traumtor auch nicht gut zu Ende gespielt. Im Spielaufbau aus der Abwehr heraus haben sie mich hingegen 2-3 mal überrascht mit wirklich mutigen spielerischen Lösungen, nicht die ganze Zeit natürlich, aber immerhin.

Ich würde das was im Frühjahr passiert ist, nicht als Leistungsabfall bezeichnen und glaube auch nicht, dass das mit dem Energielevel im Herbst zu tun hatte. Wir hatten das Rückspiel gegen Paris, was nicht gut war kollektiv. Aber man darf nicht vergessen, was wir für Tore und Comebacks hingelegt haben gegen die besten Mannschaften der Champions League, das schaffst du nicht inmitten eines Leistungsabfalls. Real Madrid hat diese einzigartige Qualität tödlich sein zu können, egal wie schlecht sie eine Saison oder ein Spiel über spielen. Aber das kannst du nicht nachmachen. Wir ziehen unsere Tödlichkeit aus der kollektiven Energie, mit der alle immer weiterpushen, egal zu welcher Zeit des Spiels oder der Saison. Kompany hat mal gesagt, dass er es mit ManCity erlebt hat, wie es ist, wenn eine Mannschaft die ganze Saison über voll durchzieht vom ersten bis zum letzten Spiel, und das es möglich ist. Was mich eher gewundert und etwas geärgert hat waren die Leistungen unserer Ersatzspieler, die am Ende der Saison nicht gut drauf waren und erfordert haben, dass wir eben doch immer unsere Topspieler reinschmeißen mussten um irgendwelche 0:3 Rückstände gegen Mainz aufzuholen. Hoffen wir mal, dass sich das bessert nach den Veränderungen in diesem Sommer.

Deine Einschätzungen zum Spiel selber und den Leistungen der Spieler teil ich übrigens alle!

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Bayern hatte gegen Paris aber auch ordentlich Verletzungspech. Es fehlten Gnabry, Karl, Bischof und Guerreiro. Zudem waren Musiala und Davies noch nicht wirklich fit. Wenn es dieses Jahr eine ähnliche Verletzungsmisere geben sollte, eürde es glaube ich nicht anders aussehen.

Bezüglich der Müdigkeit am Ende der Saison würde ich auch sagen, dass es die immer gibt. Wer im April/Mai nicht müde ist, hat sich gar nicht angestrengt. Und das gilt sowohl für die physische Müdigkeit als auch für die mentale Müdigkeit.

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Ich persönlich glaube sowieso nicht an die Mär, dass ein austrainierter Profisportler zum Saisonende an körperliche Grenzen stößt und deswegen schlechter spielt - das spielt sich alles im Kopf ab.

[quote=„Reunion, post:208, topic:9604, full:true“]
Ich persönlich glaube sowieso nicht an die Mär, dass ein austrainierter Profisportler zum Saisonende an körperliche Grenzen stößt und deswegen schlechter spielt - das spielt sich alles im Kopf ab.

Teils, teils und als „Mär“ würde ich es definitiv nicht bezeichnen.
Natürlich spielt sich sehr viel im Kopf ab.
Dennoch ist es ein Unterschied, ob du in der Saison schon 3.300 Spielminuten abgespult hast, oder erst 1.900 Minuten.

Und im entscheidenden Duell gegen PSG war en die Pariser frischer und auch wahrscheinlich deswegen effizienter - was im Schnitt auch an deutlich geringeren Spielminuteneinsätzen lag.
Diese Thematik wurde ja bereits lang und breit diskutiert und da ist auch mit Sicherheit was dran.

Didi, bist du‘s? Bis April passiert noch so viel, da wird die Laufleistung an einem Abend im August nicht kriegsentscheidend sein.

In der Tat ein Rätsel. Wobei das ja durchaus bei anderen Bundesligisten im Pokal auch vorkommt. Ich habe mich auch gewundert dass es Osnabrück oft besser geschafft hat sich zu befreien als der HSV in Dortmund. Schon erstaunlich.

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Sowas ist aber auch sehr individuell. Der eine ist bereits nach 2000 Minuten müde, der ander macht noch nicht mal nach 5000 Minuten schlapp. Dazu kann man noch sagen, dass es ja immer einen Unterschied gibt, zwischen mentaler und physischer Müdigkeit. Nach dem Führunstor von Paris im Rückspiel war glaube ich nicht die körperliche Müdigkeit ein Problem, sondern eher die mentale Müdigkeit. Und sowas kann eben auch immer schnell umschlagen. Schießt man plötzlich den Ausgleichstreffer, geht’s wieder viel leichter von statten als vorher und man bekommt die zweite Luft.

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Das war gar nicht gespielt.
Das war erst „Tah rutscht aus“ und dann „Kim verliert das Kopfballduell“ und dann „der schießt das Tor seiner Karriere“.

Dritteres passiert; Ersteres und Zweiteres machen mir ehrlich gesagt Sorgen. Es kommen auch noch andere Gegner, gegen die man nach so einer Folge dann eben aus der CL ausscheidet.

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Meintwegen. Aber da habe ich in der Offensive gravierendere “Fehlleistungen”/Fehlschüsse gesehen als ein Ausrutschen oder ein verlorenes Kopfballduell. Denn mit so einer Chancenverwertung scheidest du (irgendwann) auch aus der CL aus. Wir sind extrem früh in der Saison (ist das ein Buschmann oder Fuss -Satz?), deshalb bereitet mir beides noch keine wirkliche Sorge.

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