schlimm, dass die ARD/BR/Öffis so einen Schund abliefern und erneut Reputation verspielen - gut, dass es thematisiert wird!
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Mit Blick auf den Artikel stellen sich mir noch stärker Fragen zu diesem Film als ohnehin schon:
Gehen wir Mal davon aus, dass sie tatsächlich nach ihrem besten Gewissen abgewogen haben, wie sie Boatengs Geschichte als Fußballer und Mensch mit all seinen Facetten darstellen können…
- Bestimmte Menschen bei der ARD scheinen dafür ein Problembewusstsein zu haben, sonst wäre diese Social Media Strategie ja nicht geleakt wurden - wie sehen die redaktionellen Workflows aus, um einen kritisch reflektierten Prozess so sicher zu stellen, wie es in diesem Skript behauptet wird?
- Wer hat aus welchen Gründen entschieden, dass bspw. kritische Sichtweisen nicht gezeigt werden, dafür aber Gewaltverharmlosende?
Egal wie ich es drehe und wende, irgendwann komme ich zu bewussten Entscheidungen, mit viel Kalkül und Fragen, die daran anknüpfen:
- Versuchen die Regisseurinnen aus uns bislang unbekannten Gründen tatsächlich ein öffentliches Bild von Jérôme Boateng zu zeichnen, das bewusst bestimmte Teile seiner Geschichte verharmlost?
- Was könnten ihre Gründe dafür sein? Versprechen sie sich genau durch diesen Buzz eine Aufmerksamkeit für ihre Formate nach dem Motto, jede Presse ist gute Presse oder auch nach einer rage-bait Logik?
- Oder sind sie ganz einfach auf einer kognitiven Ebene befangen/gefagnen, so wie wir es auch manchmal in polarisierten Diskussionen Gefahr laufen zu sein? In dem Sinne, dass sie ein bestimmtes emotionales Bild von Boateng haben und jegliche neue Information nur annehmen, wenn sie ihrem Bild entspricht?
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