WM 2026: Tag 26 im Blog – Der Fußball steht an einem historischen Punkt – News und Analysen zur Weltmeisterschaft

Veröffentlicht unter: WM 2026: Der Fußball steht an einem historischen Punkt

WM 2026: Spanien reicht eine Aktion zum Erfolg. Belgische Fußball-Ritter sorgen für Karma. Und die Fußball-Welt steht an einem negativ-historischen Punkt. Die WM 2026 in Nordamerika geht in die finale Phase. In den kommenden Tagen spielen die verbliebenen Nationen den neuen Weltmeister und damit den Nachfolger von Argentinien aus. Mit dabei waren zu Beginn 17 Spieler des FC Bayern München. Spanien und Portgual liefern sich einen ermüdenden Kick. Die belgischen Ritter des Fußballs erlegen die USA und sorgen für eine Lehrstunde in Sachen Karma. Und die ganze Geschichte rund um die FIFA und den US-Präsidenten Donald Trump dürfte noch nicht…

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Mal ganz laienhaft gefragt: was ist denn da seit dem Nationsleague-Finale vor einem Jahr passiert? Das war doch, wenn die Erinnerung mich nicht täuscht, ein spannendes und hoch- oder zumindest gutklassiges Spiel der beiden Teams in weitgehend identischer Besetzung, das die Portugiesen dann im Elfmeterschießen gegen zwar dominante Spanier gewannen, denen sie aber immer wieder etwas entgegensetzen konnten. Im Gegensatz zu jenem Match habe ich das gestrige nicht gesehen, aber dem Bericht entnehme ich, dass es ein trauriger Abklatsch des letztjährigen war - was nach dem bisherigen Turnierverlauf vielleicht nicht sehr überraschend kommt, aber mir insgesamt ein Rätsel ist. CR7 als möglicher Bremsklotz war doch damals auch dabei, oder? Die Protagonisten Portugals haben eine tolle Saison gespielt, also was hindert sie, an die Leistungen des Vorjahrs anzuknüpfen (wobei ich sie gegen Kroatien gar nicht so schlecht fand)?

Der hat damals die Tore geschossen.
Dazu war er gestern nicht in der Lage.
CR7 war sicherlich durch das ganze Turnier ein Bremsklotz für Portugal. Andere konnten ähnlich wie bei uns ihre Leistung nicht bringen. Der United Bruno Fernandes und der NM Bruno Fernandes mögen verwandt sein. Dem einen (aus der NM) mag aber so gar nichts gelingen.

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Belgien jedenfalls hat anscheinend genau die richtige Reaktion gezeigt und dafür in der Tat Respekt verdient. Abgesehen davon ist auch aus meiner Sicht ein historischer Wendepunkt erreicht, der Spaß daran, sich das weiterhin anzusehen, kann einem wirklich vergehen. Noch mehr als bisher schon wird das Zustandekommen von Entscheidungen und Ergebnissen Fragen aufwerfen.

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Ich fand Portugal in der ersten Halbzeit gar nicht so schlecht, zumal es in einem WM-Achtelfinale gegen Spanien natürlich auch schwierig ist, zu früh im Spiel all in zu gehen. Die verletzungsbedingte Auswechslung von Nuno Mendes nach 56 Minuten war dann sehr hart. Bei der späten Auswechslung von Vitinha meinte der Kommentator auch, dass ihm eventuell die Frische nach der langen PSG-Saison fehlen würde, fand ich auch plausibel.
Dennoch hat Justin in dem Artikel natürlich recht, dass für Portugal mit dem Kader viel mehr drin war (auch gegen Spanien!) und sowohl der Trainer als auch Cristiano Ronaldo das Team eher schwächer als stärker gemacht haben. Der Schlussatz “Wer weiß, wann sich so eine Chance erneut bietet?” hat aber für mich einen zu pessimistischen Vibe, vielleicht überinterpretiere ich das auch.
Bei der nächsten EM könnte abgesehen von Cristiano Ronaldo ja fast der gleiche Kader spielen.
Die WM 2030, die ja teilweise in Portugal stattfindet, dürfte dann auf jeden Fall für Cancelo, B. Silva und B. Fernandes zu spät kommen, möglicherweise auch für Ruben Dias mit dann 33 Jahren.
Viele andere wären aber immer noch im besten Fußballalter und es kommen ja auch stetig Talente nach, die wir heute vielleicht noch gar nicht auf dem Schirm haben. Hier mal eine mögliche Aufstellung als Spinnerei, in Klammern die Alterszahlen im Jahr 2030:
Diogo Costa (30) - Nuno Mendes (28), Gonçalo Inácio (28), Tomás Araújo (28), Matheus Nunes (31) - Vitinha (30), João Neves (25), Mateus Mané (22) - Rafael Leão (31), Pedro Neto (30), Gonçalo Ramos (29).
Dahinter gäbe es dann z.B. noch Renato Veiga (26), João Simões (23), Daniel Banjaqui (22), Tiago Gabriel (25), Francisco Conceição (27). Gut für Portugal wäre natürlich, wenn noch ein paar starke Offensivtalente nachkommen…

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Du hast Ronaldo vergessen :wink: . Entscheidet bei Portugal ja nicht der Trainer, sondern seine Majestät CR7 höchstselbst.

Verstehe nicht, warum Ronaldo noch nicht selber auf die Idee gekommen ist: Als Spielertrainer könnte er gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und bräuchte keine Angst haben, nicht mehr aufgestellt zu werden.

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Er fühlt sich noch zu jung, um auch als Trainer zu wirken.

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Das hat er im EM-Finale 2016 bereits hervorragend bewerkstelligt.