Wettanbieter / Sponsoring

Gigantische Umsätze im Sport insbesondere im Fußball.

Sportwetten gab es schon immer, aber warum dürfen Wettanbieter Teams und Sportler sponsern, auf die gewettet werden kann.
Und warum dürfen Sportler Wetten? Jeder Sportler / Team auf das man wetten kann, sollte grundsätzlich weltweites Wettverbot erhalten und bei allen Wettanbietern gesperrt werden.

Zumindest hier scheint Compliance funktioniert zu haben.

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Kann ich bestätigen. Robert Hoyzer und Felix Zwayer übrigens auch :face_with_hand_over_mouth:

Okay, ich muss weiterhin arbeiten, aber ein wenig Taschengeld ist es doch.

Wir haben jetzt doch auch welche an der Bande.
Crypto ist aus meiner Sicht eine Mischung aus Vegas (Zockerei ohne Hintergrund), organisiertem Verbrechen & Terroristen.
Ich ziehe das echte Vegas Crypto eindeutig vor :wink:

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Könnte für alle Wettverlierer interessant sein.

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Wenn ich den obigen Artikel halbwegs richtig interpretiere, geht es vor allem um ein Verfahren gegen den Wettanbieter „Gamesright“, der gegen Bestimmungen des Glücksspielstaatsvertrages verstoßen hat und daher eher schlechte Aussichten hat (gut so!).

Ehrlich gesagt bereitet mir diese Aussage aus dem Artikel: „Dem aktuellen Glücksspielatlas zufolge nahmen 2021 fünf Prozent der Bevölkerung an Sportwetten teil – eine Verdopplung innerhalb von zwei Jahren.“ viel mehr Sorgen. Auch wenn das alles im gesetzlichen Rahmen ist: da verlieren ganz viele, sehr wenige gewinnen und vor allem: die Anbieter sind unter den Gewinnern. Und Tipico ist Platinpartner des FCB und Partner der DFL, sponsort die österreichische Bundesliga und anderes. Und ist ja auch nur ein Beispiel für die zunehmende Werbung für Wettanbieter, wie auch immer sie heißen…

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Inzwischen sind Urteile vor Gericht gefallen - hier mit Ausgang gegen Tipico.

Der Vertrag sei „nichtig“, denn als er wettete, hatte Tipico in Deutschland gar keine Lizenz für Sportwetten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Doch es gibt viele solcher Urteile, nicht nur gegen Tipico - denn zwischen 2012 und 2020 hatten die Anbieter von Online-Sportwetten und Online-Glücksspiel in Deutschland keine Lizenzen und es gab keinen umfassenden Spielerschutz.

Aber die Beklagten sind natürlich nicht blöd:

Versucht Tipico deshalb, das Geld vor den Klägern in Sicherheit zu bringen? Genau diesen Verdacht hat etwa der Branchen-Insider Michael Schmitt von der Online-Plattform „Malta Media“, der mit einer Kollegin die Bilanzen verschiedener Tipico-Gesellschaften analysierte. Er hat dabei einen Milliardenabfluss aus eben jener Tipico-Tochtergesellschaft entdeckt, die die deutsche Lizenz für Sportwetten hält - und gegen die sich die Klagen der Spielenden aus Deutschland richtet.
„Uns ist ganz einfach aufgefallen, dass im Geschäftsbericht von 2024 sehr große Bewegungen waren“, so Schmitt. Konkret geht es um die „Tipico Co. Ltd.“, jenes Unternehmen der Tipico-Gruppe, das seit 2020 die deutsche Lizenz für Sportwetten hat. In deren Geschäftsbericht 2024 findet sich eine Dividendenausschüttung von 1,087 Milliarden Euro an die „Tipico Group“ - also an die Muttergesellschaft.
Das sei nicht illegal, betont Schmitt, aber: „Das deutet darauf hin, dass man hier versucht, eine leere Hülle zu hinterlassen, um zukünftigen Spielerverbindlichkeiten aus bestehenden Urteilen aus dem Weg zu gehen“.

Das hier ist mir auch neu:

Tipico-Chef Axel Hefer - gleichzeitig Aufsichtsratschef von Schalke 04

Und hier noch einmal in Farbe:

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