Vom Münchner Schatten ins Nordlicht: Der FC Bayern wird Kathleen Krüger vermissen

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Der HSV verpflichtet wohl Kathleen Krüger vom FC Bayern. Ein herber Verlust für den Rekordmeister. Kathleen Krüger wird den FC Bayern München aller Voraussicht nach verlassen. Was für den Rekordmeister ein herber Verlust ist, könnte für den Hamburger SV ein wichtiger Baustein für eine ruhige(re) Zukunft sein. Nach der Trennung von Stefan Kuntz beauftragte der Aufsichtsrat laut Berichten des Hamburger Abendblatts die Headhunter-Agentur Pedersen & Partners. Das klare Profil: Gesucht wurde kein neues Alphatier, das Alleinvorstand Eric Huwer oder Sportdirektor Claus Costa in die Parade fährt, sondern eine Führungspersönlichkeit mit strategischer Kompetenz und Erfahrung im Nachwuchsbereich. Werbung: Bis zu 50…

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Wie kommt Ihr darauf, dass Kathleen Krüger beim FC Bayern im Schatten stand? Der bayrische Verdienstorden, die ungewöhnlich hohe Anzahl an Artikeln, die ihren Beitrag loben oder sie als wichtigste Frau bei den Bayern bezeichnen, sprechen eine andere Sprache. Schön, dass sie diese Chance bekommt. Ich hoffe, sie hat Erfolg.

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ein immenser Verlust für uns - für sie der absolut verdiente Lohn - möge sie bitte bitte eines Tages noch besser zurückkehren!

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Ich sehe das überhaupt nicht als Verlust, vielmehr habe ich eine ganz andere Intention.

Meines Erachtens steckt dahinter sogar ein Plan.

Kathleen hat in den vergangenen Jahren das Business von grundauf erlernt, kennt die kompletten Strukturen im Verein, genießt höchste Wertschätzung, hat Sportdirektoren und Vorstände erleben dürfen/müssen , hat mit allen aktuellen Welttrainern zusammenarbeiten können und macht jetzt den letzten Schritt.

Den macht sie aber nicht bei uns sondern in der „Fremde“, wo sie nicht unter dem stärksten Brennglas der Republik arbeiten wird, sondern -trotz MoPo- nach einem vielbeachteten Start dann im Hintergrund die Strippen ziehen wird. Dort verdient sie sich die letzten Sporen.

Und sollte die Ära eines Max Eberl in den kommenden Jahren enden, dann leg ich mich Heute schon fest, bei wem als erstes das Telefon klingeln wird.

Für mich ein kluger Schachzug mit Aussicht auf Erfolg.

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wenn es das ist - grandios…

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Wenn wir aus den letzten Jahren eins gelernt haben, ist das nicht dass der HSV alles andere als ein ruhiger Verein ist, bei dem man im Hintergrund sachlich und rein professionell die Strippen ziehen kann? Da denke ich eher an Clubs wie Freiburg oder Hoffenheim, bei denen ihre Arbeit sehr viel weniger dem öffentlichen und internen Druck ausgesetzt wäre.

Außerdem ist der Klassenerhalt für den HSV alles andere als sicher - mit Frankfurt, Freiburg und Leverkusen treffen sie auf starke Mannschaften, die alle noch um internationale Plätze kämpfen. St. Pauli hingegen hat mit den Spielen gegen Mainz und Wolfsburg auch keine unrealistische Chance die 6 Punkte zu holen, mit denen sie am HSV vorbeiziehen würden. Am Ende könnte der Druck sich also noch weiter erhöhen, mit einem Abstieg und der Erwartung des direkten Wiederaufstiegs umgehen zu müssen. HSV Fans können da wohl ein Lied drüber singen…

Ein HSV Fanblog scheint die Vorfreude auf Kathleen Krüger garnicht an sich halten zu können: Nur noch ein PR-gesteuerter Kasperverein (muss man nicht unbedingt lesen, wenn man nicht mega Lust auf einen Haufen Sexismus, Rassismus und Transfeindlichkeit gepaart mit halbgaren Informationen hat)…

Das wird glaube ich für sie alles andere als ruhiges Fahrwasser, das gibts beim FCB aber ja auch ganz selten nur. Vielleicht ist es also doch genau der richtige Schritt, um die nötigen Lernerfahrungen zu machen, damit sie irgendwann als Nachfolge von Eberl oder Freund zum FCB zurückkehren kann? Ich drücke ihr jedenfalls die Daumen!

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Ein paar Indizien:

  • Sie hat hier keinen eigenen Thread hier in der MSR-Kurve. Sie wurde in den letzten Jahren hier auch in anderen Threads sehr selten besprochen.
  • Gleiches gilt für den Blog und Podcast. Neben Andreas’ aktuellem Artikel taucht bei den Suchergebnissen unter „Kathleen Krüger“ genau ein weiterer Artikel auf, und der ist von 2014.
  • Auch außerhalb von MSR finde ich via Google-Suche doch eher wenige Artikel über sie.
  • Wie oft gab sie Interviews?
  • Wer wusste, woran sie aktuell im Tagesgeschäft arbeitete (mit Ausnahme des einen Strategieworkshops, der in die Medien kam)?

Das alles finde ich aber auch nicht schlimm, sondern eher normal. Sie ist/war eine von sehr vielen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in der zweiten und dritten Reihe beim FCB. Die wenigsten von denen stehen im medialen Rampenlicht. Und nur das besagt ja die Formulierung, dass sie bisher im Schatten stand.

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Ich finde als Teammanagerin wurde sie schon desöfteren Thematisiert. Seit Pep stand sie da ja quasi auch sehr in der Öffentlichkeit. Dann war sie ja dank Schwangerschaft ne Zeit raus und im aktuellen Job ist sie halt nicht mehr öffentlich so präsent. Das geht sicher anderen Leuten in nicht unerheblichen Positionen ganz genauso.

Wie dem auch sei: der Schritt jetzt ist konsequent aber ob der HSV da der richtige Verein ist darf zumindest mal in Frage gestellt werden. Aber man muss die Chance nutzen wenn man sie bekommt. Und da passt es zumindest nach den kolportierten Vorfällen rund um Stefan Kuntz auch ganz gut wenn man mal eine Frau implementiert. Alles Gute Kathleen!

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Der HSV ist mein zweiter Herzensverein an dem ich örtlich auch sehr viel näher dran bin, daher meine Gedanken hierzu:
Zunächst seit gestern ist der Klassenerhalt ja Gott sei Dank sicher.
Dann zum Thema HSV als Chaosclub: Dieses Image hat man sich über Jahre sehr hart erarbeitet, es stimmt aber auch nur noch zum Teil. Ich würde es so beschreiben: man hat eigentlich seit der Installation von Jonas Boldt eine sehr gut arbeitende sportliche Führung rund um Claus Costa. Auch bei Kunz standen die Zeichen zurecht auf Verlängerung, bis dann eben die ganze ekelhafte Scheiße rauskam. Und auch da würde ich sagen, dass der HSV das ganze Thema Kunz relativ gut moderiert hat. Besonders deutlich wird das alles auch, wenn man mal einen Blick auf die Finanzen wirft: da ist der HSV in der langen Zeit in der zweiten Liga wirklich gesundet. und da hört man viel positives von Eric Huwer als Finanzvorstand mit dem Krüger dann ja eng zusammenarbeiten würde. Ich will hier nicht alles rosa malen: am Kader ist sehr viel zu tun: ohne die Last-Minutes Transfers von Vusko, Sambi-Lokonga und Vieira wäre man sang- und klanglos abgestiegen, aber dennoch herrscht hier vor Ort ein Grundvertrauen in Claus Costa und sein Team. Also ich würde sagen, sie könnte es schlechter treffen, als in ein Team mit Huwer und Costa als wichtiste Mitarbeiter zu kommen.
Das ist dann aber auch nur die halbe Wahrheit leider. Nicht nur der FC Bayern hat einen Aufsichtsrat mit vielen eigenen Ideen, sondern der HSV auch. Da sitzen immernoch einige Aufsichtsratsmitglieder, die Klaus-Michael Kühne hörig sind und bei jeder noch so kleinen sportlichen Krise mal die Füße ins Wasser halten, ob man nicht revolutionieren könnte und alle Macht im Verein einem Magath (dem Helden von Kühne) in die Hände legen könnte. Aktuell ist das der stellvertretende VOrsitzende Frömming, der da aber deutlich zurückhaltender ist als seine Vorgänger in der Rolle.
Generell hat man diese Bestrebungen in den letzten 2 Jahren ganz gut im Griff.

Ich erspare mir das mal… Ich habe in meinem Umfeld viele Nordkurven Gänger, Dauerkarten-Inhaber etc. und da war die erste Reaktion durchweg positiv. Lag vor allem daran, dass es eine orginellere Lösung ist, als die ansonsten gehandelten Kehl oder Bierhoff, auf die niemand Lust hatten. Krüger ist da einfach das unbeschriebenere Blatt, in das man daher entweder kein Vertrauen haben kann (bei den von dir genannten Kommentaren schlicht aus Sexismus) oder eben auch Hoffnung reinprojezieren kann.

Zusammenfassend finde ich die Aufgabe für Krüger sehr spannend und bin da positiv

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Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ja. Aber nur for the record: Rechnerisch ist der Klassenerhalt noch nicht sicher. Sie könnten noch auf den Relegationsplatz abrutschen.

Einer von wenigen Menschen der Branche, die ich mal kennenlernen durfte (und den ich seither etwas genauer verfolge). Ich schätze ihn auch sehr und soweit ich das von außen beurteilen kann, würde ich in das Lob mit einstimmen.

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Danke fürs offene teilen, sehr interessant deine Perspektive zu hören und schön, dass dich die Zukunft des Vereins mittlerweile doch optimistischer stimmen lässt! Ich hoffe von deiner besonnenen Sorte gibt es noch mehr in der Fanszene (zumindest mehr als solche, die ihren geistigen Dünschiss in gewissen Blogs absondern müssen) und dass sich das alles mit Kathleen Krüger zusammen positiv entwickeln wird :slight_smile:

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Ich möchte Kathleen nicht wirklich mit Frau Eta oder anderen vergleichen, aber! Wir wissen doch hoffentlich alle, wie schwer es Frauen in der ‘Männerdomäne’ Fußball haben. Immer noch. Zu Unrecht. Zudem ist Kathleen nie eine Lautsprecherin gewesen (zumindest nicht in der Öffentlichkeit). Die hat IMMER in der Regel in aller Ruhe ihren Job gemacht. Sehr gut gemacht. Sie hatte Flitzpiepen wie Ribéry unter Kontrolle, für Alaba war sie fast so etwas wie eine Mutterfigur. Kathy hat zudem in der Schlangengrube ‘interner Zirkel’ FC Bayern’ überlebt - da gab es immer wieder welche, die mehr oder weniger öffentlich an Ihrem Stuhlbein zu sägen versucht haben. Insofern hat @Georg schon recht: Sie hat sich nie in den Vordergrund gedrängelt, sondern blieb gerne im Bühnenhintergrund - oder eben: Schatten.

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Man hat hier im Forum ja schon an 1-2 Stellen gelesen, dass nach dem Klassenerhalt (JA! Nach der Feier gestern will ich da keine Rechenschieber sehen :wink: ) und einer Krüger beim HSV dieser zu einer bevorzugten Leihstation für Talente des FC Bayern werden könnte.
Diesen Zahn möchte ich hier direkt ziehen, bzw. zumindestens würde ich Krüger davon abraten so zu agieren. Da hat man beim HSV sehr schlechte Erfahrungen gemacht. 2011 kam damals Frank Arnesen vom großen FC Chelsea und brachte deren halb U 19 mit. Auch wenn davon sogar ein paar Spieler respektable Profis wurden (Gökhan Töre und Jeffrey Bruma als Namen für das nächste Pub-Quiz) wird diese Zeit und diese Transferstrategie in HSV Kreisen zwischen Wut und Häme gesehen. Viele betrachten die Zeit von Arnesen zumindest mal als krassen Brandbeschleuniger auf dem Weg nach unten.

Die kritischen Stimmen zu Krüger, die ich gehört habe, gingen direkt in die Richtung: “Nicht, dass die da auf die gleiche Idee wie Arnsesen kommt und uns die Talente von Bayern anschleppt, die es da nicht packen”.
Ungeachtet, dass das natürlich alles sehr vereinfacht ist und Arnesen und Krüger bei ihren Stationen bei den großen Vereinen ganz andere Aufgabenbereiche hatten, ist man da als HSV-Fan ein gebranntes Kind.

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Puh, muss das sein? Ich habe den Quatsch aus morbider Neugier jetzt gelesen und gehofft, dass wenigstens in den Kommentaren ein “merkst du noch was?” auftaucht. Aber nichts da. Harter Tobak. Und hoffentlich wirklich nicht repräsentativ für das HSV-Umfeld allgemein.

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