Veröffentlicht unter: Vier Learnings für den FC Bayern im Jahr 2026
Zum Jahresanfang lohnt es sich das vergangene Jahr des FC Bayern zu bewerten und Verbesserungen für die Zukunft zu definieren. Das sind unsere vier Key Learnings für den FC Bayern. KEINEN ARTIKEL MEHR VERPASSEN – JETZT UNSEREN WHATSAPP-KANAL ABONNIEREN! Der Jahresabschluss hätte nicht viel besser laufen können. Mit nur einer Niederlage in der ersten Saisonhälfte verabschiedete sich der FC Bayern als Titelaspirant in allen drei Wettbewerben in die Winterpause. Doch nicht das ganze Jahr lief nach Plan. Daher folgen vier Punkte, mit denen der Rekordmeister zukünftig noch besser aufgestellt wäre. Diese drei Dinge machen Bock auf die Rückrunde FC Bayern:…
Bin gespannt welches Talent nach Karl den Durchbruch schaffen wird.
vier ganz wichtige Punkte - danke!
(bitte ausdrucken und in den Fluren der Säbener antackern!)
Für jeden der vier Punkte würde ich ein Herz vergeben, für Punkt 4 sogar zwei im Sinne einer durchdachteren Kaderplanung.
Zu Punkt 2
“Doch hier zahlte sich die Transferpolitik der Münchner in den letzten beiden Jahren aus, für die zentralen Positionen Spieler mit hoher Verfügbarkeit an die Isar zu locken.”
würde ich gerne wissen, ob das Kriterium Verfügbarkeit von den Verantwortlichen wirklich bewusst gewählt wurde, oder die kurzen Krankenakten doch eher Zufall waren. Habt Ihr dahingehend weitere Einblicke?
Denn der Vertrag des Franzosen läuft zum Saisonende aus. Wieder einmal hat sich der FC Bayern in die Situation gebracht, dass ein absoluter Leistungsträger auf einer Schlüsselposition im Winter noch keinen Vertrag für die Folgesaison hat.
Die zuletzt häufigen späten Vertragsverlängerungen sind definitiv ein großer Kritikpunkt, allerdings ist das ja nicht einfach ein „Verschlafen“ eines ganz einfachen Vorganges, sondern die Ursachen sind ja multipel.
Fangen wir mal bei Upa an: der galt für Viele vor dem Amtsantritt von Kompany ja schon als Verkaufskandidat Nr.1 dank seiner regelmäßigen „Aussetzer“ … erst unter VK hat sich Upamecano dann sukzessive zu dem stabilen Weltklasse-IV entwickelt, der er jetzt, nochmal gestärkt durch den Ruhe ausstrahlenden Jonathan Tah ist. Wenn Eberl ihm vor einem Jahr ein (unvermeidbar) teueres Angebot gemacht hätte, hätte er vermutlich direkt selbst sein Sachen packen können.
Das Grundproblem liegt aber eine Ebene tiefer, nämlich in der Unstetigkeit bei Klubführung und Trainer. Erst der Rauswurf von Nagelsmann und die Verpflichtung von Tuchel (was in meiner Wahrnehmung für viele Spieler nicht nachvollziehbar war) und dann auch direkt noch die Entlassung der Vorstände Kahn und Salihamidzic - ist doch klar, dass in der Situation kein Spieler, der international auf großes Interesse stößt, eine frühzeitige Vertragsverlängerung anstrebt (also z.B. Davies oder Kimmich). Er kann sich ja in Ruhe anschauen, ob sein aktueller Arbeitgeber sich weiter Richtung Chaos entwickelt oder doch wieder in stabileres Fahrwasser zurückkehrt … warum sollte er sich frühzeitig an einen Klub binden, der sich möglicherweise durch schlechtes Management gerade selbst ins Knie schießt?
Für mich ist daher Stabilität in der sportlichen Führung (inklusive Trainerteam) eine Grundvoraussetzung, um VV wichtiger Spieler frühzeitig und geräuschlos über die Bühne zu bringen. Der andere Punkt ist die Bereitschaft, dafür auch viel Geld in die Hand zu nehmen - denn auch hier gilt: warum sollte ein Spieler (der heutzutage am längeren Hebel sitzt) frühzeitig verlängern, wenn nicht aufgrund verbesserteer Bedingungen?
Noch ein FunFact am Rande: Brazzo hat ja damals die VV von Gnabry, Goretzka und Coman frühzeitig geschafft, aber mit genau den erwähnten großzügigen Konditionen. Mit der Kritik an diesen „unnötig teuren Verträgen“, die ich in den letzten zwei Jahren hier gelesen habe, könnte man dicke Bücher füllen; will sagen: es sagt sich leicht, dass der FCB doch frühzeitiger mit Leistungsträgern verlängern muss; in der Praxis ist das aber unvermeidbar teuer und da keiner in die Zukunft schauen kann, sollte man sich im Zweifel auch nicht beliebig hochhandeln lassen, sondern dann eben auch frühzeitig klarstellen, dass es keine Verlängerung geben wird - und sich nach günstigerem Ersatz, am besten aus dem eigenen Nachwuchs, umschauen.
Absolut. Da ist seit Pep und dem Glücksgriff mit Flick im Grunde fast alles nicht gut gelaufen. Womöglich haben uns die ganzen Absagen vor VK sozusagen zum Glück gezwungen, mal einen nicht so renommierten Trainer zu holen der dafür menschlich einfach top ist.
Speziell zum Dauerbrenner Olise muss man ja noch hinzufügen dass er im ersten Jahr erst noch bei den Olympischen Spielen war und jetzt die zweite Sommerpause quasi mit Klub-WM verpasst hat. Dieses Jahr ist wieder WM, also der Junge wird auf eine richtige Pause noch etwas warten müssen, ich hoffe dass das auf Dauer gut geht.
#…>MalAbgesehenDavonDass(…AngesichtsDroh€nd€rC-Lücken-Lösungen/…F!sch-B-stände!?)Ein(…Pos!tions-sekundar!sierteSecond-)Best-Of-Scouting+A:nschließendeO:rchestrierung(…ALaREALMADRID!?)WomöglichEineNochBessere(…JedochEbenKognitivAnspruchs..AnpassungAn-rufende!?)Transferstrategie(…Herz-l!ch)FrohDassDreiDerVier(…BeiAllenA-SagungenWenigstensJedochRelativUn-adressiertGehaltenen!?)Kr!t!k-punkte..äh..Learn!ngs(…Diesmal)NichtVonMirStammend(…>MögenSieUnsereVerantwortl!chen/…Aufwands-entschädigtenBerufs-einsteiger/…Vorstands-/Direktoren-Rookies..sorry..Sakrosankten/…B!tte-schönUnbedingtZuStabi..Kontiniu-sierendenHeils-bringerErreichen)!?
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Und obendrein zahlt man das höhere Gehalt auch schon viel früher.
Ein Handgeld bei später Verlängerung ist daher zu guten Teil auch nur Kompensation davon, dass jetzt das höhere Gehalt erst viel später bekommt - das sollte man nie vergessen.
Trotzdem wären generell frühere Verlängerungen im Schnitt natürlich trotzdem klar wünschenswert, alleine schon weil so viel mehr das Heft des Handelns behalten würde und sich viel Stress ersparen kann…