Ne bist du nicht.
Gibt auch bei den Fans, die vor allem im Frauenthread sind die Meinung.
Erst vor paar Tagen war es Thema.
Ne bist du nicht.
Gibt auch bei den Fans, die vor allem im Frauenthread sind die Meinung.
Erst vor paar Tagen war es Thema.
Nee, wirklich nicht.
Die Diskussion hab ich leider verpasst und jetzt auf die Schnelle nicht gefunden.
Sexistische Arschlöcher gibt es leider überall.
Gab zuletzt erst ein gutes Video von Extra3 dazu und das passiert damit sicherlich auch beim Fußball. Und kein Mann kennt es oder kennt jemanden, der es tut.
sehr Schade, kommt man aber wie bei Syd und Lea , vorallem kurz vor dem Abschied wieder auf das Thema, der Verlust als absolute norwegische Frohnatur schmerzt als Person mehr ,
als der Mehrwert der durch vorallem Lückenstopfen in einem verletzungsanfälligen Kader einen hergegangen is,
durch das durchstarten von Kett und das Naschenweng wieder aufn Damm kommt, Dunst aufm Platz is, Ballisager und Gilles , die Abwehr besser machen , is der Platz nicht da
wir sagen ja immer es fehlt noch einiges für ganz oben, dann heißt es leider auch das Spielerinnen und Spieler , wenn man merkt es geht nicht mehr , es muss jemand gehen
und wer ganz nach oben will braucht halt statt gute , sehr gute bis sehr sehr gute , Spieler/innen ,
und ein Kader muss sich dann halt verändern
dem Punkt habe ich in meiner Auflistung noch vergessen, danke!
hab die Diskussionen um den Trainer jetzt nicht verfolgt, aber ein Trainer is da um eine Mannschaft im Zweifel besser zu machen,
Stand jetzt Platz 1 57:4 Tore , ein Unentschieden gegen Jena, Viertelfinale im Pokal gegen den HSV, unter den besten bei der CL direkt ins Viertelfinale und da nur eine Rutsche gegen Barca und das 2:2 gegen Atletico
das is mehr als im Soll und besser als es einige überhaupt zugetraut hätten, klar weiß keiner wie es aus geht aber Stand jetzt hab ich nix auszusetzen,
und Kompany war als Trainer auch kein Name , Barcala Schweizer Double gewonnen und Kompany nur 2 Liga Aufstieg und danach wieder runter
bei Stanway tut es richtig weh, weils halt auch eine der besten auf ihrer Position is, is Schüller irgendwie auch aber die Entwicklung stand halt im Kontrast,
natürlich nur in Erwartung das es so passiert, will man besser werden , muss man halt noch eher im Frauen Fußball jede noch so kleine Ablöse annehmen und in bessere investieren
Identität, is halt im Fußball halt immer Schwammig, in paar Jahren wird man mit denen die Jetzt da sind genauso drüber reden
Fans die schon Jahrzehnte dabei sind werden in der ganzen Zeit, viele Identitäten gesehen haben
ohne die 3 Titel und den Pokal würde man ganz anders drüber reden,
Der Artikel bringt alles auf den Punkt.
Wie man die Abgänge so extrem auf Barcala abladen kann, ist mir echt ein Rätsel. Bei Stanway hätte wohl kein Trainer der Welt verhindert, dass sie wieder zurück geht (bitter fände ich lediglich, ginge sie zu Lyon oder Barca). Schüller hat bereits unter Straus hin und wieder auf der Bank gesessen, wenn ich mich recht erinnere, wenn sie nicht grade einen Lauf hatte. Dass sie mit ihrem Profil nicht perfekt in Ballbesitz- und Kombinationsfußball passt, hat sich seit langem angedeutet. Und Tuva Hansens Verlust ist zweifellos ein menschlicher; sportlich muss es ihr eigener Anspruch sein, als Nationalspielerin nicht auf der Bank zu versauern. Ich finde zwar, dass sie speziell die letzten zwei Jahre auch sehr gute Leistungen gezeigt hat, und ihre Flexibilität war viel wert. Aber trotzdem sehe ich sie objektiv knapp oder deutlich hinter unseren anderen Abwehrspielerinnen. Insofern ist ein Abgang das Normalste der Welt.
Was die Geschichte mit der Identifikation angeht:
Ich kann nachvollziehen, dass es schmerzt. Für viele, für mich auch, ist der Frauenfußball halt noch eine andere (sympathischere) Nummer im Vergleich. Dazu gehört auch die Nahbarkeit, die viele Spielerinnen ausstrahlen, und da war/ist Tuva ein leuchtendes Beispiel. Nichtsdestotrotz betreiben wir hier Profisport, und nichts anderes als Profis wollen die Spielerinnen auch sein. Das bedeutet im Falle FC Bayern halt auch höchste Ansprüche und die ein oder andere harte Entscheidung.
Dabei bin ich schon auch der Auffassung, die ich glaube der @Gratschifter kürzlich geäußert hat, dass nämlich Menschen wie Tuva Hansen auch ihren Mehrwert für den Kader haben über das rein Sportliche hinaus. Kein direkter Vergleich, aber ich hatte mal bezüglich Jonathan Tah vor seiner Verpflichtung gesagt, dass ich ihn rein als Typ gerne im Kader hätte, weil ich vermutete, dass er in der Kabine eine sehr gute Rolle spielen könnte. So etwas sollte man nicht unterschätzen, es kann sich gut aufs Sportliche auswirken. Ähnlich bei Tuva.
Und trotzdem ist ihre Lage eigentlich klar und die Entscheidung meines Erachtens vollkommen logisch.
Was nun die einzelnen Fan-Reaktionen betrifft:
Ich bin da, obwohl ich auch meine Lieblinge habe, letztlich old-school. Der Verein ist immer größer als einzelne Akteure. Dass manche einen individuellen Verlust beim Verein oder beim Trainer abladen, kann ich nicht nachvollziehen, zumal immer noch genügend Identifikationsfiguren im Kader stehen, und die Neuzugänge sind ja auch da: Vanessa Gilles ist beispielsweise auch ein super Typ.
Und zuletzt: das von @folkfriend angesprochene Thema ist natürlich ein spezielles. Leider sehe ich da keine Lösung. Wenn man sich umhört und anschaut, womit Sportlerinnen (über den Fußball hinaus, kürzlich las ich etwa einen Bericht über Eva Lys) konfrontiert werden, ist das schon extrem heftig. Aber das ist ein gesellschaftliches Problem, und dank Social Media wird das eher noch schlimmer werden.
Das soll übrigens nicht heißen, dass ich es verwerflich und von vornherein sexistisch finde, etwa Tuva Hansens Außenwirkung zu loben. Dass so etwas mit Ausstrahlung, Charisma und ja, auch optischen Komponenten zusammenhängt, ist nun mal so. Man sollte das nur nicht vermischen mit einer rein sportlichen Analyse. Der Sexismus beginnt für mich dort, wo ein blendendes Aussehen (oder das Gegenteil, oder überhaupt äußere Merkmale) den Wert eines Menschen definiert oder beeinflusst. Aber selbst dann kann man noch charmant formulieren oder eben so, wie es @folkfriend andeutet. Um es klar zu sagen, letzteres habe ich hier im Forum eigentlich nicht wahrgenommen, von niemandem. Aber es ist in Ordnung, wenn man da aufmerksam ist und lieber mal zu früh auf das Problem aufmerksam macht als gar nicht oder zu spät. (Übrigens betrifft das selbstverständlich beide Geschlechter, auch wenn die Frauen viel, viel stärker unter Sexismen leiden als die Männer. Ich habe mal scherzhaft gesagt, dass ich es für unbedingt erforderlich halte, wenigstens einen wie Dante im Kader zu haben. Sollte heißen: einen Afro braucht es halt. Weil ich Afros cool finde. Streng genommen ist so ein Scherz schon an der Grenze. Aber ich finde, sowas kann man mit einem netten Augenzwinkern schon mal bringen. Die Kunst ist, charmant und lässig und trotzdem aufmerksam und selbstkritisch zu sein.) Nur sollte man nicht so tun, als könnte man sich von dem Thema völlig frei und die Anziehungskraft der Geschlechter bei einer Tätigkeit, die den Körper in Bewegung zeigt, vollkommen irrelevant machen. Das wird nie passieren. Aber nicht jedes Kompliment muss gleich ausufernde Lüsternheit nach sich ziehen oder bedeuten. Andrea Petkovic hat mal in ihrer unnachahmlichen Art etwas über den schwitzenden Rafael Nadal gesagt, das mit etwas Vorstellungskraft auch nicht gerade jugendfrei war. Aber es war witzig und hat die übliche Richtung mal vom Kopf auf die Füße gestellt. Fast kathartisch.![]()
Wie soll oft lieber @cheffe holst du mich mit deiner Einlassung mal wieder komplett ab. Wenn ich nicht so schreibfaul wäre, würde ich meine Gedanken in ganz ähnlicher Weise rüberbringen. Chapeau.
Sehr schöner Artikel, der einige wichtige Punkte aufgreift.
Zum Gegensatz Spieler-Fan vs. Vereins-Fan möchte ich noch meine Perspektive teilen. Meines Erachtens ist es in diesem Kontext nicht besonders schlimm, wenn es zukünftig mehr Menschen gibt, die sagen “ich bin Fan einer Lea Schüller/Tuva Hansen/…” anstatt “ich bin Fan der FC Bayern-Frauen.” Das hat sicherlich eine andere Konsequenz für Vereine, aber darum geht es bzgl. des aktuellen Transfer-Aufschreis garnicht.
Wenn ich “nur” eine Lea Schüller unterstütze und keine große Bindung zum Verein habe, dann bin ich natürlich enttäuscht, wenn ich sehe, dass sie Woche für Woche auf der Bank sitzt. Den Moment, in dem sie aber ihren Wechsel verkündet, stelle ich mir jedoch als unheimliche Befreiung vor, weil es ihr eine neue sportliche Perspektive gibt und ich zukünftig wahrscheinlich eher die Gelegenheit hätte, sie wieder spielen zu sehen (dass ich dann evtl. noch pubertär gegen den Trainer nachtrete, okay, geschenkt).
Umgekehrt, wenn ich lediglich die Traditionsmarke “FC Bayern” sehe, dann sind die Spieler eigentlich nur Figuren, die ständig wechseln und die ich nutze, um Erfolg zu erwirtschaften. Im Extremfall ist mir völlig egal wer spielt. Das hat schon eher etwas von Fußball-Manager oder Fifa Ultimate Team ![]()
In der Realität sind wir doch alle irgendwo eine Mischung aus beidem. Die meisten Vereinsfans folgen dem Verein durch dick und dünn, werden aber auch ihre Lieblingsspieler haben, die sie unbedingt im Verein behalten möchten. Umgekehrt werden langjährige Lea Schüller-Fans sicherlich auch zukünftig Spiele von ManU verfolgen und eine gewisse emotionale Nähe zu dem Verein entwickeln. An sich empfinde ich das als ein durchaus schönes Szenario.
Die aktuelle Debatte läuft dann aus dem Ruder, wenn ich den “FC Bayern” nicht mehr als gesichtslosen Verein oder Marke identifiziere, sondern stellvertretend dafür die Gesichter “meiner” Spielerinnen sehe, den aktuellen Kader. Man liest in den kritischen Social Media-Kommentaren gerade Dinge wie “unsere FC Bayern-Familie wird auseinandergerissen und der unfähige Trainer ist Schuld”. Klar, wenn man diese Sicht auf einen Verein hat, dann muss man es tatsächlich als Verrat empfinden, wenn ein Familienmitglied ausgeschlossen wird.
Damit möchte ich nicht sagen, dass nicht jeder Verein auch irgendwo Identifikationsfiguren braucht. Natürlich gibt es Spieler und Spielerinnen, die für den Verein stehen, ähnlich wie beispielsweise auch eine Giulia Gwinn aktuell wahrscheinlich das Gesicht der Nationalmannschaft, wenn nicht sogar des deutschen Frauenfußballs allgemein ist.
Aber irgendwo muss man gedanklich diese emotionale Trennung zwischen Verein und Spieler hinbekommen, denn wenn ich mir aktuell nur beides als Einheit vorstellen kann, dann ist das nicht nur ein Problem für den Trainer und die Vereinsführung, sondern auch übergriffig gegenüber meinem Lieblingsspieler, den ich aus egoistischen Gründen an meinen Verein fessele. Und diese Trennung fällt jüngeren Fans vermutlich sehr schwer, weil ihnen da schlicht noch die Reife fehlt. Zu älteren Herren, die auf dem Campus die (entschuldigt!) knackigen, jungen Spielerinnen begaffen oder Fremdscham-Kommentare unter deren Social Media-Beiträgen hinterlassen, möchte ich garnichts sagen. Die haben ganz andere Probleme.
hab mir jetzt mal gezielt ne halbe Stunde facebook mit verschiedenen Beiträgen und den dazugehörigen Kommentaren angetan…
prozentuale Verteilung:
alte, weiße Männer, die ihr hinterher heulen, weil sie doch so nett, sympathisch, gut aussehend sei und die gleichzeitig den Trainer mit Hass überziehen VS. sportlich relevante Kommentare mit Substanz
95 : 5
es ist zum fremdschämen und würgen
Ich bin zum Glück nicht auf Facebook
Nachdem ich gestern noch einige Kommentare auf Instagram gelesen hatte, eine kleine Ergänzung zu meinem eh schon recht langen Post (sorry!).
Im Artikel und in den Kommentaren wurde bereits viel über junge Fans einzelner SpielerInnen gesprochen, die eher fanatische Fanboys & -girls sind, sowie auch ältere lüsterne Männer erwähnt, die leider Teil jedes Frauensports sind. Ich denke hier spielt noch eine große Gruppe mit hinein, die sich aus dem Image des Frauenfußballs speist, an dem die Liga und die Vereine ja auch nicht ganz unschuldig sind.
Frauenfußball wird als weniger toxisch und kommerziell als Männerfußball wahrgenommen und Stadionbesuche sind große Familienfeste, fernab jeglicher Aggressivität und Stress. Dadurch hat sich bei einigen aber scheinbar ein Bild dieser Mannschaft verfestigt, das eher mit Hobbykickern gleichzusetzen ist, die sich täglich zum spielen treffen und ewig zusammenbleiben. Harmonie und Zusammenhalt stehen dann plötzlich vor sportlichem Erfolg und wirtschaftlicher Vernunft. Spielerinnen werden als Freunde wahrgenommen anstatt als ehrgeizige Athletinnen, die sich national und möglichst international messen und beweisen möchten und um sportliche Anerkennung kämpfen.
Freut mich…super Artikel von Euch !!! Peace Danny aus Südtirol/D…war im Stadion gg. LEV…und sorry.. bin neuer Fan weil ich Tanikawa überragend finde
vielen dank für den Artikel und die schnelle und klare Einordnung eurerseits!
Das Barcala dafür jetzt verantwortlich gemacht wird finde ich jetzt halt einfach falsch aber man brauch immer einen schuldigen und da trifft es meistens immer den neuesten auch wenn es hier keinen wirklichen schuldigen gibt.
Alt bin ich.
Weiß bin ich.
Mann bin ich.
Seit drei Jahren Fan des Frauenfußballs, also frisch eingedrungen bin ich.
Wichtigen Spielerinnen aus der jüngsten krassen Identifizierungsphase trauere ich hinterher - ergo zunehmende Fixierung auf Spielerinnen statt auf den Verein - Check!
(Übrigens hing meine Identifikation mit dem FC Bayern immer schon an der Sympathie für einzelne Sporttreibende und weiß Gott nicht am Verein - zumindest nicht mehr, seitdem UH das Identifikationsgesicht des FC Bayern ist - also rund 45 Jahre inzwischen.
Mit dem FC Bayern des Gustav Landauer hätt ich mich identifizieren können…)
Ich schätze: Hier bin ich gemeint!
Aber mit dem Sexismus ist’s bei uns ach so aufgeklärten und super fortschrittlichen Männern wie im Song „Immer die andern“ von Dota:
Die zerstören die Umwelt und verstopfen die Autobahn
Verursachen zu viel Müll und unterstützen den Rinderwahn
Die haben ein ungerechtes Weltwirtschaftssystem
Sind egoistisch und skandalgeil, stinkend faul und bequemImmer die andern, immer die andern -
Wie könnt es anders sein?
Immer die andern, immer die andern -
Da schließ ich Sie und mich, liebe Leser, selbstverständlich nicht ein…Tierversuche, ja, das find ich ekelhaft.
Und Kinderarbeit gehört auch abgeschafft.
Massentourismus, Tierhaltung
Und Atomkraft …:Immer die andern, immer die andern -
Wie könnt es anders sein?
Immer die andern, immer die Amis -
Da schließ ich Sie und mich, liebe Leser, selbstverständlich nicht ein!Wir surfen uns ′n Supersonderangebot,
Spenden Weihnachten für Welt für die Brot.
Und essen Schokoladenweihnachtsmänner für 29 Cent,
Trinken Kaffee, den keiner beim Vornamen kennt!Und das sind immer die andern, immer die andern -
Wie könnt es anders sein?
Immer die andern, immer die andern
Da schließ ich Sie und mich, liebe Leser, selbstverständlich nicht ein!Die kaufen Dinge, die man nicht braucht,
Von Geld, das man nich’ hat,
Um Leute zu beeindrucken, die man nicht mag:Immer die andern, immer die andern
Wie könnt es anders sein?
Immer die andern, immer die Amis
Da schließ ich Sie und mich, liebe Leser, selbstverständlich nicht ein!Und wir täglich schlanker, eleganter und immer erreichbar,
Einmalig, welterfahren, unvergleichbar,
Umgeben von digitalen Findigkeiten -
Zivilisation ist die ständige Vermehrung unnötiger NotwendigkeitenImmer die andern, immer die andern
Wie könnt es anders sein?
Immer die andern, immer die Amis
Da schließ ich Sie und mich, liebe Leser, selbstverständlich nicht ein!
Edit: Im Original heißt es „Hörer“ und nicht „Leser“, wie von mir abgeändert. Dota gendert „Hörer“ übrigens nicht. Ich habs mir bei „Leser“ auch gespart…
PS: oder wie s bei JPS heißt: « L‘enfer - c’est les autres »
Bei uns hat ein Spieler 3 Jahre hintereinander ein Abschiedsgeschenk bekommen und hat doch jedesmal weitergemacht…
Logisch. Wenn ich jedes Jahr Geschenke kriegen würde, dann würde ich auch weiterspielen. ![]()
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