Tuva Hansen, Lea Schüller und Co.: Warum die FC Bayern Frauen und José Barcala richtig handeln

Veröffentlicht unter: Abgang fix! Warum der FC Bayern alles richtig macht

Nach Lea Schüller verlässt auch Tuva Hansen den FC Bayern München. Auf Social Media gibt es viel Unverständnis, dabei sind beide Entscheidungen nachvollziehbar. Jetzt ist es offiziell: Wie Miasanrot vor wenigen Tagen berichtete, verlässt Tuva Hansen den FC Bayern München noch im Winter. Die 28-Jährige schließt sich West Ham United an. Dort trifft sie unter anderem auf altbekannte Bundesliga-Gesichter wie Shekiera Martinez, Viviane Asseyi, Inès Belloumou oder Verena Hanshaw. Die Hammers haben ein Bild geteilt, auf der eine Spielerin Schuhe mit der Flagge Norwegens trägt. Außerdem ist ein Hundenapf mit dem Namen Vilja zu sehen – der Hund von Hansen.…

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Hier gibt es ja einige die sich viel besser mit unseren Mädels auskennen.

So von außen betrachtet, fühlt es sich wirklich ein bisschen so an, also würde man ein Stück Identität verlieren. Ich verfolge die Frauen jetzt noch nicht so lange, aber Schiller, Hansen und Stanway waren irgendwie schon Eckpfeiler der letzten Jahre. Finde es sehr schade.

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Sehr guter Text. Kann nicht schaden nochmals zu beleuchten wieso die Transfers am Ende für alle Parteien sinnvoll sind.

Ich bin echt verdutzt, dass sich manche Leute (auch wenn es nur wenige, laute sind) auf den Trainer einschießen.

So sehr man auch manchen Transfer der letzten Jahre kritisch sehen kann, bei den letzten beiden Coaches hat die Abteilung sehr gut entschieden. Stand heute, versteht sich.

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Hansen war Vielspielerin aufgrund von Verletzungen.

Ich habe sie gern, aber sie hat immer wieder bewiesen, dass es für ganz oben nicht reicht.

Daher macht auch Westham Sinn.

Schüller ist ne systemfrage und Stanway war erwartbar.

Ich glaube bei letzterer war die Entscheidung auch sehr knapp.

Da lässt sich wenig machen.

Auch von meiner Seite.

Sehr guter Artikel, wegen solcher Artikel verfolge ich MSR so eng wie ich es tue.

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Ich habe gerade eine Diskussion im Blick…

WhatsApp-Chat von Bayern-Frauen-Fans. Durchaus einige dabei, die öfter ins Stadion gehen.

Da ist der Tenor tatsächlich: schade, weil man sie mag. Aber: zumindest hier wenig Kritik am Trainer. Weil man dort halt nah genug dran ist, um das relativ realistisch zu sehen: es ist einfach aktuell kein Platz für Tuva.

Man könnte natürlich all denen, die sich so auf Barcala einschießen, eine Frage stellen: wenn Tuva mehr spielen soll: wer soll dann weniger spielen?

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Passt auch hier rein.

Ich glaube, dass viele bei den Abgängen auch sauer sind, weil es für die Spielerinnen wie Schüller oder Hansen keinen richtigen Abschied gibt. Das deutet sich ja auch im Sommer an, denn womöglich ist im Mai noch nicht klar wie es mit Spielerinnen wie Dallmann, Groß oder Simon weitergeht. Und dann verlassen diese Spielerinnen den FC Bayern am Ende durch die Hintertür, unter Umständen sogar ohne richtige oder nur sehr knappe Bekanntmachung.

Wie soll denn so ein „richtiger Abschied“ deiner Meinung nach aussehen?

Eine Verabschiedung beim letzten HeimSpiel oder so.

Geht halt außer bei auslaufenden Verträgen nur, wenn es schon offiziell ist.

Daher ging auch das syd Ding nicht oder Lea.

sonst hatten wir meist ne richtige Verabschiedung.

Siehe AS und sonstige auslaufende Verträge.

Verstehe.
Und die Kritiker verstehen das nicht?

Ein Abschiedsspiele oder zumindest ein Paar letzte Minuten vor dem Heimpublikum wo man sich verabschieden kann.

Nicht unbedingt und ich kann es bei einer Lohmann beispielsweise sogar mehr verstehen als bei Hansen.

Aber ich persönlich bin lange genug im Fußball um das nachzuvollziehen.

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Verstehen tun die meisten das schon, glaube ich zumindest. Da wird eher Gleichgültigkeit vorgeworfen, weil der FC Bayern halt nicht rechtzeitig einen richtigen Abschied plant (sofern klar ist, dass es nicht bei Bayern weitergehen wird).

Ja, aber jetzt stellen wir uns das mal vor: es wird ein Abschied verkündet, weil sie wahrscheinlich geht und dann zerschlägt sich der Wechsel. Was dann?

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in meinen Augen sind ein paar Punkte relevant, die bei vielen unzufriedenen Fans das Verhalten erklären - und sie wurden teilweise schon im (wie immer sehr guten) Artikel angesprochen:

lüsterne Männern dringen in den Frauenfußball ein (Formulierung bewusst gewählt) - zunehmende Fixierung auf Spieler*innen statt auf den Verein bei jüngeren Fans - wichtige Spielerinnen aus der jüngsten krasseren Wachstums- und somit Identifizierungsphase brechen weg - Erkenntnis, das der FCB (noch) nicht ganz oben angekommen ist…

gerade Punkt 1 und 2 gehen mir hart auf die Nerven - ich werde nie verstehen, wie man einzelne Spieler*innen über den Verein stellt - Ausnahmen können mal lebenslange Vereinsikonen wie Thomas Müller sein und das mir bei Punkt 1 die Kotze hochkommt, dürfte klar sein!

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Würde ich jetzt nicht als Problem sehen. Ein Verabschiedung ist ja kein Rauswurf oder eine Kündigung.

„Als Lina Magull, Maximiliane Rall oder Sydney Lohmann wechselten, gab es auch viele traurige Fans – einen Abgang von Straus forderte allerdings kaum jemand.“

Barcala hat eben das Problem bis hierher ein ziemlicher Nobody zu sein. Dem flickt man eben leichter am Zeug.
Ihm fehlt bisher die Legitimation, die den wahren Bayerntrainer ausmacht: Titel.
War das über Jahrzehnte bei den Männern so, ist das nun auch bei den Frauen angekommen. Das bringt der Erfolg so mit sich.
Gut, dieses Manko dürfte sich in absehbarer Zeit auch erledigt haben.

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Das wäre eigentlich einen eigenen Threas wert.

Wenn man sieht, was am Campus teilweise abgeht, wenn die Spielerinnen nach dem Spiel durch das Spalier der Fans laufen: es ist abartig. Einige (muss man nicht gendern) würden die Spielerinnen wohl am liebsten bespringen.

Und da gehts meist null um sportliche Punkte sondern schlicht um (sorry für die Wortwahl) Arsch und Titten.

Das geht so weit, dass einige Fans den Stehplatzbereich früher verlassen, um dann dort in vorderster Reihe zu stehen. So am Sonntag wieder geschehen. Dumm nur, dass genau dann dort die Spielerinnen wegen Glätte nicht kamen.

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Interessant, ich dachte, mit dieser Einschätzung bin ich hier allein.
Mir fällt das auch in einigen Beiträgen mancher Foristen hier im Forum immer wieder mal auf…

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Würde ich jetzt nicht als Problem sehen. Ein Verabschiedung ist ja kein Rauswurf oder eine Kündigung.

Sehe ich tatsächlich anders. Mal stelle sich vor, es gäbe eine Verabschiedung, Tränen etc. inclusive und dann bleibt man als Ersatzspielerin. Da hast du ein Lose-Lose. Jeder weiß, dass du gehen wolltest bzw. der Verein dich gehen lassen wollte, du bist eh nur Backup und wenn du spielst, dann heißt es immer “die wollte/sollte ja eigentlich weg”