Thomas Müller (Vancouver Whitecaps)

Einstudiert. (20 Trainingseinheiten)

Nächstes Spiel, nächster Sieg. Leider sind die Whitecaps nicht mehr an der Spitze, weil 22 der 30 Mannschaften am Mittwoch Spiele hatten und die Caps jetzt ein Spiel weniger haben. Momentan sind sie dadurch 3 Punkte hinter San Jose, indem Timo Werner anscheinend auch einen zweiten Frühling hat. Zumindest hat er heute 1 Tor und ein Elfmetertor verwandelt. Er spielt in einem Team, das rein aufs Umschalten spielt und dazu passt ja sein Spiel.

Müller mit dem Assist zum 1:0. Er hatte aber 6 Torschussvorlagen, 3 zu Großchancen.

Gestern Abend habe ich mir James angeschaut, der zum ersten Mal für Minnesota ein Spiel gestartet hat. Mag sein, dass der auch an Speed verloren hat, wobei auch er den nie hatte - aber das Auge und die Pässe sind immer noch der Wahnsinn.

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Müller ist jetzt übrigens mit 13 Toren an Phonzie (12) in der ewigen Torschützenliste der Whitecaps vorbeigezogen und damit auf Platz 25.

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Die Vancouver Whitecaps sollen verkauft werden und das Franchise könnte dann auch den Standort wechseln. Leider nichts Ungewöhnliches im US-Sport.

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Denke ihn selbst wird das nicht mehr treffen.
Bis die wegziehen wied es noch ein Weilchen dauern.

dieses System ist so armselig und entseelt… wie man da Fan eines Vereins sein kann - mir unbegreiflich… :rofl::laughing:

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Von Vereinen kann man da ja auch wirklich noch weniger reden als in England.

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Der größte Sündenfall waren die Brooklyn Dodgers. Das hat den Menschen in NY das Herz herausgerissen.

Seither hat man sich dran gewöhnt.

Trotz eines komplett anderem Systems gibt es eine Menge Leidenschaft im US Sport. Nur weil etwas anders ist, ist es nicht zwingend schlecht.

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Das Problem ist m.E. eher das System MLS, wo die Liga viel zu viel Einfluss hat. Es ist auch die MLS, die hier anscheinend am Meisten auf eine Entscheidung drückt.

Nur mal für den Background:

Die Eigentümergemeinschaft der Vancouver Whitecaps haben anno 2011 31 Millionen EUR Expansionsgebühr gezahlt, um ein Verein der MLS zu werden. San Diego hat im letzten Jahr 500 Millionen EUR Expansionsgebühr gezahlt…

Der Kaderwert der Vancouver Whitecaps liegt bei 60 Millionen EUR - wobei die meisten Verträge der Spieler recht kurz sind, meist 1-2 Jahre mit vereinseitiger Option auf ein weiteres. Keine 5-Jahresverträge wie hier. Ansonsten hat der Verein kaum eigenen Eigentum - das Trainingsgebäude/-gelände steht auf Land, dass zur Universität gehört, das Stadion gehört der Provinz. Trotzdem valuiert die MLS den Verein auf 350.000 Dollar - ein Betrag darunter wird vom MLS-Konsortium bei einem Kauf oder Anteilsverkauf nicht akzeptiert. 60% des Vereines gehören Greg Kerfoot, 40% des Vereines gehören Steve Luczo, Jeff Mallet (yahoo) und Steve Nash.

Anno Dezember 2024 ging es um den Kauf des gesamten Vereins - momentan geht es nur noch um den Verkauf von Anteilen um ein neues Stadion bauen zu können auf Grund, dass die Stadt zur Verfügung gestellt hat.

Das ist das eine. Ansonsten macht der Verein operativ mit der momentanen Situation jedes Jahr Miese, trotz niedrigem Gehaltsbudget und einem der besten Besucherschnitts der Liga. British Colombia gehört das Stadium - PavCo, eine Crown Corporation ist der Betreiber des Stadions, dass die Whitecaps sich mit den BC Lions (spielen in der Canadischen Football Liga), Motocrossevents, Messen und Konzerten teilen. Die Whitecaps zahlen zwar nur eine geringe Miete, die Einkünfte aus Essen und Getränken etc. gehen an PavCo. Gleichzeitig gibt es große Probleme mit der Terminierung, so dass die Whitecaps in der Vergangenheit auch mal auf ihr Heimrecht verzichten mussten oder Spiele auf andere Stadien verlagern mussten. Durch die Mehrfachnutzung ist auch kein anderer Untergrund außer Kunstrasen möglich. (sehen wir ja auch in der Allianz Arena, wenn die NFL da Spiele hatte - deshalb wird er ja danach ausgetauscht)

Riesiger Kostenfaktor ist sicherlich auch die Entfernung von BC zu den anderen Orten in den USA/Kanada. Houston in der Western Conference ist ca. 4000 km entfernt - LA rund 1300. Seattle mit 200 km und Portland mit 500 km sind da die kürzesten Strecken.

Und ein Faktor dürfte auch sein, dass man auf dem kanadischen Markt agiert und dort die Einkünfte generiert, während man die Spieler in US Dollar bezahlen muss.

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Was wundert es euch?

Die meisten bleiben ihr Leben mit der Uni verbunden,

Michigan Penn State und co, alle über

100.000

Finde es deshalb so lustig wie die über europäische Stadien staunen, wenn die wüssten das die meisten Arenen über die Hälfte kleiner sind

Für die sind es ja vom Gefühl 200.000 und mehr

Hier geht es nicht um die USA und American Football, sondern um die MLS, Kanada und kleinere Fangruppen in Stadien von normalerweise 20.000 bis 30.000 Fans.

Du hast möglicherweise aber das Problem, dass die MLS gerne so wäre wie NHL, NFL etc. - die Fans für den Fußball öfters aber Einwanderer sind oder Leute, denen immer eher die Nischenkultur des Fußball gefällt. Du hast momentan eigentlich MLSweit eine Grasrootbewegung '#Savethecaps - inwieweit das aber insgesamt hilft, um irgendwas zu bewirken, weiß man nicht. Ähnliches gab es vor einigen Jahren mit der Columbus Crew, die nach Austin verkauft werden sollte - die Crew blieb in Columbus m.E. mit einem neuen Eigentümer und Austin bekam eine zusätzliche MLS Mannschaft.

Ich weiß nicht, ob ich das so gut erklären konnte - hier dazu nochmals ein recht kurzer und aktueller Videopodcast:

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Pressesprecher Müller:

„Thomas hat ja am Schluss mehr geredet als Fußball gespielt. Am Schluss war er nur noch der Pressesprecher“, verpasste der Klub-Patron dem Ex-Nationalspieler im „DAZN“-Interview einen Seitenhieb.

Hoeneß habe zwar „gar kein Problem“ mit der Art der Bayern-Ikone, aber „er hat es schon geschickt verstanden, sich persönlich super zu verkaufen, auch zu einem Zeitpunkt, wo er bei uns schon auf der Bank saß“, legte der 74-Jährige nach.

Zusammen mit den Aussagen von Rummenigge von vor ein paar Wochen erweckt das schon so ein bisschen den Eindruck als gäbe bzw. hätte es da ein bisschen Spannungen zwischen Klubführung und Müller gegeben.

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Wie wäre es mit Senfverteiler Hoeneß? Kann er nicht einfach mal die Klappe halten?

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Na ja, offenbar hat Müller nicht das getan, was Hoeneß wollte. Das dürfte die Spannungen schon mal erklären.

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Hoeneß hatte Müllers Leben anscheinend schon fix durchgeplant. Was, das wollte der aber schon selber bestimmen, was er machen wollte? Good for you, Thomas. Wie man es geschickt versteht, „sich persönlich super zu verkaufen“, das wird Hoeneß auch nicht mehr von ihm lernen.

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Hoeneß wollte ihn ja direkt bei Bayern unterbringen aber der liebe Thomas wollte halt noch etwas Fußball spielen daher jetzt die entsprechenden Aussagen wobei ich mich auch daran erinnere das Thomas Müller mal in einem Interview gesagt hat man sollte nicht alles ernst meinen was der Uli da von sich gibt :rofl:

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