Eben das genaue Gegenteil zum „den Bus vor dem Tor parken“. Dort kann man den Torhüter eben fast nur überwinden mit einem perfekt platzierten Schuss, der dann aber unter Bedrängnis viel öfter auch daneben geht. Bei den Bayern dagegen wenn man mal zum Schießen kommt ist meistens „das Kind bereits in den Brunnen gefallen“ und „a gmate Wisn“ für den Gegner…
Uiuiui, das wäre beim gerade laufenden DP wieder teuer geworden
PS: und der Torhüter ist da natürlich auch eher der Depp in dem Spiel, der sich dann ständig der „Lotterie“ von 1:1 Situationen ausgesetzt sieht. Und dummerweise scheinen die heutzutage egal wen wir ins Tor stellen viel zu oft für den Gegner positiv zu enden? Neuer, Peretz, Urbig - eigentlich ziemlich unterschiedlich aber das Resultat irgendwie zumindest gefühlt immer dasselbe. Denn nachdem jeder der 3 bei den prevented Goals im negativen Bereich ist wissen wir quasi sicher auch noch, dass bei den Gegentoren pro Shot on Target wir wohl sogar noch höher auf der europäischen Top Liste rangieren werden…
Weiß nicht, wo es besser reinpasst. Mich würde mal interessieren, was eigentlich aus der Packing-Statistik geworden ist.
Das war doch der heiße Scheiß vor ein paar Jahren und jetzt hört man davon gar nix mehr. Ist das komplett tot als Analysemethode, oder wird es nur nicht mehr von den Sendern behandelt, weil es zu uninteressant und nischig für die Zuschauer ist?
Hat zwar mit Taktik oder Strategie zu tun, fand ich dennoch sehr interessant.
Bin ganz zufällig auf ein Geschichtspodcast der BBC gestoßen. Im Vordergrund steht die Unterhaltung und weniger hatte historische Zusammenhänge
Die 4. Folge beschäftigt sich mit der Geschichte des Fußballs.
Fun fact: wenn man die Geschichte des Fußballs etwas weiter fast, hatte Heinrich VIII die ersten professionellen Fußballschuhe
Habe mir vor ein paar Tagen Kicker+ geholt. Habe eine Mail mit dem Angebot 12 Wochen für 12€ bekommen und dachte mir, dass ich das doch Mal probiere.
Ich bin bis jetzt ehrlich gesagt positiv überrascht. Viele +Artikel sind interessant und bieten aus meiner Sicht einen Mehrwert.
Ob mir das später 8€ im Monat wert ist, bezweifle ich dann doch ein wenig. Aber im Moment genieße ich diese zusätzliche Informationsquelle. Bin auch gespannt, was während der Saison so los ist.
Die Next Gen von Spielverlagerung liefert mal wieder:
Lässt sich Chancenverwertung tatsächlich lediglich durch den Faktor Glück und mentale Blockaden der Spieler erklären? Oder ist es möglich, dass wir die Einflussfaktoren auf die Chancenverwertung noch nicht gänzlich überblicken können? Könnte es sein, dass sich Chancenverwertung gezielt taktisch trainieren und systematisch verbessern lässt? In der öffentlichen und medialen Diskussion wird die mangelhafte Chancenverwertung häufig als Folge scheinbar unbeeinflussbarer Faktoren dargestellt, wie Pech oder Nervosität vor dem Tor. Dieser Artikel richtet den Fokus daher bewusst auf alternative Erklärungsansätze sowie konkrete Ansatzpunkte zur gezielten Optimierung der Chancenverwertung.
Jens Hegeler und Stefan Reinartz haben Packing erfunden und ihre Firma gerade erst für viele Millionen verkauft. Doch statt sich an den Strand zu legen, erklären sie die deutschen Chancen bei der WM, das Spiel der Bayern und warum Leverkusen nicht besser als Fulham ist.
Der Artikel von Michael Caley beschreibt eine taktische Revolution in der Premier League, bei der Standards (wie Ecken, Einwürfe und Freistöße) einen immer größeren Anteil an den Toren ausmachen – insbesondere durch Ecken, Torhüter-Störungen und lange Einwürfe, was zu mehr Toren führt, als xG-Modelle vorhersagen. Diese Trends ersetzen zunehmend Offensivspiel-Tore und könnten sich auf Ligen wie die Bundesliga ausbreiten.
Das wäre mal ein interessantes übergeordnetes Thema. Wie können Spitzenteams die überwiegend busparkenden Gegner in Zukunft taktisch erfolgreicher bespielen? Vielleicht durch das bewusste Erzeugen von Chaos? Spannend jedenfalls….
Kürzlich war ja auch im Kicker ein Pro- und Contra-Artikel bezüglich einer möglichen Abschaffung von Ecken.
Mir macht das Thema auch ein wenig Sorgen. Nicht nur in ästhetischer Hinsicht. Ich finde halt weder busparkende, tiefstehende Teams attraktiv noch die meines Erachtens extreme Relevanz von Standards in der PL.
Und als ehemaliger Keeper leide ich ganz besonders mit, wenn ich sehe, wie wirkungsvoll mittlerweile Torhüter behindert werden, speziell bei Ecken. Streng genommen sind das halt alles Fouls, die man im Mittelfeld wohl abpfeifen würde. Nur bei Standards ist das scheinbar immer “zu wenig”.
In meinem Artikel lag ja auch ein Schwerpunkt auf dem Thema Einwurf. Dieses Rugby-Überbleibsel würde ich sofort abschaffen. Lass die Spieler einfach eindribbeln oder einen kurzen Pass spielen, während die gegnerische Mannschaft einen Abstand von 9,15 m einhalten muss. Das Ganze bitte in Kombination mit einer Zeitregel: Der “Einwurf” (ist ja kein Wurf mehr) muss sobald der Ball bereit liegt innerhalb von 5 Sekunden ausgeführt werden. Denn sonst sehen wir nur Flanken in den Strafraum nach kurzem Antippen von überall auf dem Spielfeld.
Und bei Eckbällen könnte man in Anlehnung zur neuen KickOff Regel im American Football, den 5-Meter-Raum bis auf den Torwart leer lassen bis der Ball in der Luft ist.
Fun fact am Rande: xG aus dem Spiel des BVB gestern: 0,13.
Minute 10: Geblockter Schuss aus 20 Meter von Silva: 0,02
Minute 46: Geblockter Schuss aus 20 Meter von Jobe: 0,04
Minute 47: Am Tor vorbei aus 20 Meter von Silva: 0,05
Minute 96: Geblockter Schuss aus 18 Meter von Chukwuemeka: 0,02