Veröffentlicht unter: DFB-Team: Was Julian Nagelsmann vom FC Bayern lernen kann
Julian Nagelsmann scheitert mit dem DFB-Team blamabel gegen Paraguay. Szenenanalysen zeigen, dass es auch ein Scheitern seines taktischen Ansatzes war. Was gerade medial auf Julian Nagelsmann einprasselt, ist enorm. Mit dem DFB-Team ist er bereits im Sechzehntelfinale der WM 2026 an Paraguay gescheitert. Nun muss sich der 38-Jährige Vorwürfe aller Art gefallen lassen: Nicht menschlich genug, nicht bodenständig genug, nicht gut genug, nicht schlau genug, nicht clever genug in seiner Kommunikation und und und. Jeder Experte und jeder Fan hat es besser gewusst. Alle hätten sie vieles anders gemacht. Das ist es, worauf man sich einlässt, wenn man der echte…
Mir ist vor dem Spiel aufgefallen, dass man Nagelsmann gefragt hat ob er außer Undav und Brown noch etwas umstellen würde und er meinte nur flapsig „für dieses Spiel jetzt nicht, ne“. Und das wirkte für mich in dieser Szene schon so, als möchte man was für das Achtelfinale ausprobieren. Eventuell haben sie den Gegner einfach unterschätzt und sich zu stark auf Frankreich fokussiert…
Genau das wird’s gewesen sein. Da kann man dann auch zb das Elfer schießen erklären. Die waren alle schon auf Frankreich fokussiert.
Von daher : alles gut- Betriebsunfall- weiter so!
Nagelsmann hat schon gegen Ecuador überlegt wie er gegen Frankreich spielen will und hat damit alles verzockt.
Man sollte halt dass Fell nicht verkaufen bevor man den Bären erlegt hat. Oder Hochmut kommt vor dem Fall.
Es müsste eigentlich jedem schon vorher klar gewesen sein dass wir gegen ein paar Mannschaften Ran müssen die das Spiel nicht breit machen. Und hinten drin stehen und da hatte nagelsmann schon bei den Bayern keine Lösungen es ging immer nur durch die Mitte mit dem Kopf durch die Wand.
Wenn es wirklich so war, wäre es reiner Dilettantismus: Wozu gab es die Testspiele, in denen immer mit bunt zusammengewürfelten Teams gespielt worden war?
Hätte man nicht dort Plan B und Plan C fix einstudieren können? Glaubt man wirklich, ein offizielles Turnierspiel sei der richtige Rahmen für Tests?
Wie gesagt: Wenn…
Die Test spiele wurden genutzt um zu schauen welcher Spieler am besten ins seinen Plan a passt statt zu testen was der beste Plan für die Spieler ist
Bin ein wenig verwundert, welche Kommentare unter dem Artikel “Szenenanalyse” stehen. Verstehe den Bezug irgendwie nicht.
Jedenfalls Danke an @justin für die Beispiele.
Speziell die Sane-Dribblings fand ich auch erwähnenswert. Es stimmt, dass er quasi nie vorbeigekommen ist, aber wenn ich mir heute die Engländer angeschaut habe, dann haben die Saka oft ins Eins-gegen-Eins bekommen. Und da waren eben diese gegenläufigen Bewegungen zu sehen, Tiefenläufe und schnellere Verlagerungen.
Das ist in meinen Augen auch der größte unterschied zwischen Club und Nationalmannschaft. Beim Club hast du ein System und suchst dir die passenden Spieler und in der Nationalmannschaft hast du nunmal fixe Spieler und musst mit denen ein System erfinden, indem alle aufgehen. Löw hat das 2010-2014 hinbekommen aber sonst lange niemand mehr.
Das Elferschießen kann dir jeder halbwegs begabte Psychologe erklären. Der „Paraguayer“ sieht die Möglichkeit gegen die große Fußballnation Deutschland zu gewinnen und der „deutsche“ steht vor den schwersten Elfer seines Lebens. Ich hab vorher auch Havertz noch nie einen Elfer verschießen sehen tbh…
Der Uli hat damals vorher auch noch nie verschossen, wenn ich das Richtig weiß. ![]()
11 er schießen ist immer ne Lotterie- keine Frage. Und in dem Fall lag der Druck klar bei uns. Da hast du natürlich recht.
Die ganze Nummer, einschl. dem Ende, aber mit dem Fokus aufs Frankreich Spiel zu erklären, geht mir dann doch zu weit.
Lag es auch am Frankreich Fokus, das Leute erst gar nicht angetreten sind, die nur Aufgrund Ihrer Erfahrung überhaupt dabei waren? #Leistungsprinzip
Ja und genau da liegt ja der Hund begraben. Bei den Bayern hat er auch nicht die Spieler bekommen die er wollte und hat es nicht geschafft seine Ideen anzupassen. Nun eben das selbe in der NM
Bei der WM 1974 hat Uli im entscheidenden Spiel um den Finaleinzug gegen Polen einen Elfmeter verschossen. Das interessierte im Nachgang niemanden mehr, da es ja durch das Tor vom Bomber noch gutgegangen ist. Wenn es schiefgegangen wäre, würde heute noch jeder über diesen vergebenen Elfmeter reden und nicht über den 76er Fehlschuss.
Danke für den Kommentar zum Artikel. ![]()
Genau. Und Uli wollte damals in Belgrad wegen diesem Fehlschuss auch nicht schießen. Als dann Sepp Maier schießen wollte, da alle anderen die Hosen voll hatten, hat er sich den Ball geschnappt und wollte ihn einfach nur mit voller Kraft auf den Torwart schießen in der Hoffnung, dass er irgendwie reingeht. Der Rest ist Geschichte.