Veröffentlicht unter: Karl-Heinz Rummenigge wird 70: "What a man"
Karl-Heinz Rummenigge feiert am heutigen Donnerstag seinen 70. Geburtstag. Zeit, zurückzublicken auf einen wichtigen Spieler und Funktionär in Diensten des FC Bayern. Was haben Karl-Heinz Rummenigge und Roque Santa-Cruz gemeinsam? Klar, beide spielten einst für den FC Bayern und beide Spieler waren in der Sturmspitze zuhause bzw. sind es heute noch, der Paraguayer geht nämlich auch mit 44 Jahren noch auf Torejagd. Die gesuchte Gemeinsamkeit beider Angreifer findet sich aber eher im kulturellen Raum – über beide wurde ein Song geschrieben. Nach Abgang vom FC Bayern: So läuft es für Sané, Tel und Co. Rummenigge: „Der FC Bayern braucht mehr…
Immer noch eines meiner 3 Lieblingstore überhaupt:
Für mich unstrittig einer der Top 10 Spieler unseres FCB, der mangels CL- und WM-Titeln unter dem Radar läuft.
Als Funktionär dann Licht und Schatten, aber schon mehr Licht. Happy Bday, Kalle! ![]()
Rummenigge unter dem Radar? Keine CL-(EC)-Titel?
Das schmerzt ja fast schon körperlich. ![]()
Ich bin wegen kalles dribblings und der kunstvollen tore fc bayern fan geworden 1980. Herzlichen glückwunsch, mit 70 soll man ja am glücklichsten sein…
Die Königsklasse gewann der Kalle zweimal, 1975 (alle Spiele außer Finale) und 1976 (Startelf im Finale).
Zu Kalles Aufregung vor dem Spiel gegen St. Etienne:
Vor dem Europapokal-Finale 1976 in Glasgow gegen Saint-Étienne bekamen Sie ein Glas Cognac.
„Der Cognac war nicht Cramers Entscheidung. Wir waren fast zwei Stunden vor dem Spiel im Stadion, und ich war total nervös, wollte diesen Titel unbedingt, meinen ersten großen Erfolg. Im Jahr zuvor hatte ich zwar alle Europapokal-Spiele gemacht, aber im Finale saß ich auf der Bank. Kreidebleich bin ich durch die Gänge getigert. Dettmar fragte: ‚Was ist mit dir? Du bist total blass. Alles okay?‘ Ich sagte nur: ‚Ja, bin halt etwas nervös.‘ Da meinte Schwan: ‚Gib dem Jungen mal einen Cognac.‘ Und zack – bekam ich einen. Nach fünf Minuten fragte Schwan, ob es besser geht. Ich meinte, ja, ein bisschen – darauf er: ‚Dann lieber noch einen!‘ Also gab’s die zweite Runde. Cramer wusste Bescheid, aber er hatte nichts dagegen.“
https://fcbayern.com/de/news/2025/04/interview-mit-karl-heinz-rummenigge-ueber-dettmar-cramer
@Jo_1 und @Mitschnacker - Ihr habt natürlich recht. Worauf ich hinaus wollte war, dass diese 3 Titel 74-76 immer mit Katsche, Franz, Gerd und Sepp etc. in Verbindung gebracht werden. Kalle war da noch ein blutjunges Talent (19/21).
Bei mir persönlich läuft Kalle auch nicht „unter dem Radar“, ganz im Gegenteil. Wenn man sich aber Fanabstimmungen und „Best of“-Wahlen anschaut, liegen die großen Namen aus den 70ern, aus 01 und aus den 10ern fast immer vor Breitnigge.
Als Spieler sicherlich ein ganz ganz Großer. Als Funktionär - sicherlich ein Guter. Der Satz mit den Gegenpol zu Hoeneß ist richtig und wichtig. Aber durchaus hätte im Bericht erwähnt werden dürfen, dass er auch den Beinamen „Killer Kalle“ hat(te). Seine fragwürdigen öffentlichen Auftritte (Egal ob als Co Kommentator seinerzeit bei Heribert - ja das war vor der Funktionärszeit- oder Artikel 1 des Grundgesetzes), seine immer wiederkehrenden Phrasen (Wir täten gut daran) oder das „Gedicht“ für Beckenbauer - es gibt schon sehr viele Fremdscham-Momente.
Trotzdem natürlich nicht wegzudenken aus der Bayern Familie, nur gibt es durchaus auch Schattenseiten. Und damit meine ich übrigens ausdrücklich NICHT seine Rolex-Geschichte, die ihm eine Vorstrafe einbrachte - die hat mit dem FCB nix zu tun. Fazit für mich: Grandioser Spieler, Funktionär mit Licht und Schatten.