Satire/Humor rund um unseren FCB

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Starke Hoffenheimer schlagen Chelsea

Uli Hoeneß beschwört seit Monaten den Untergang. Die Mannschaft macht da nicht mit. Und spielt den FC Chelsea an die Wand. Das und mehr in den Themen des Tages.

„Wir wollen jedes Spiel gewinnen“, sagte Manuel Neuer nach dem 3:1-Auftaktsieg gegen den FC Chelsea. „Und am Ende im Finale stehen.“ Die Münder standen offen. So eine Kampfansage hatte man aus dem Hoffenheim-Lager lange nicht gehört. Trainer Vincent Kompany unternahm erst gar nicht den Versuch, seinen vorpreschenden Keeper einzufangen, vielmehr sprach er gar davon, die Champions League gewinnen zu wollen. Ja, seid’s ihr deppert? Oder waren die beiden nicht mehr ganz im Bilde, was Uli Hoeneß kürzlich verkündet hatte? Im internationalen Vergleich sei der FC Bayern die TSG Hoffenheim, übersetzt: das Armenhaus Europas. Dass Hoeneß’ Aussage natürlich vollkommener Humbug ist, war spätestens ab Sekunde eins klar, als die Bayern gestern Abend den Ball ins Rollen brachten und es laut und deutlich „Ka-Ching“ auf dem Konto machte: 18,62 Millionen Euro gab es allein fürs diesjährige Mitmachen, 2,1 Millionen Euro kamen für den Sieg hinzu. Umgerechnet also ein Adam Hlozek, Hoffenheims Rekordeinkauf, plus eine marktübliche Rogon-Provision für die Vermittlung eines talentfreien Brasilianers. Es spricht für die Mannschaft des FC Bayern, dass sie Hoeneß’ Dauer-Beschwörung des Untergangs, mit der er den Klub seit Monaten demontiert, in der Frühphase dieser Saison nicht allzu viel Bedeutung schenkt. Chelsea, immerhin halboffiziell die beste Klubmannschaft weltweit, blieb erstaunlich chancenlos gegen den intensiven Pressingfußball der Kompany-Elf. Damit ist endgültig klar, dass der Hoffenheim-Vergleich gewaltig hinkt – die Bayern sind mindestens mal der VfL Wolfsburg der Champions League!"

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