Rezension: „Das Spiel gehört allen!“ – Für faire Bedingungen im Frauenfußball

Veröffentlicht unter: "Wir verdienen mehr!" Eine Vision für den Frauenfußball

In ihrem Buch „Wir verdienen mehr!“ zeigt die ehemalige Torhüterin Kathrin Längert, wie eine solidarische und gerechtere Welt im Frauenfußball und Fußball generell aussehen könnte. Eine Rezension. Die Fußball-Europameisterschaft der Frauen im Juli hat – mal wieder – einen Hype ausgelöst. Die hohen Einschaltquoten! Die ausverkauften Stadien! Die aufopferungsvoll kämpfende DFB-Elf! Die phänomenale Parade von Ann-Katrin Berger! Die laut des DFB steigenden Zahlen bei Mädchen- und Frauenmannschaften im ganzen Land! KEINEN ARTIKEL MEHR VERPASSEN – JETZT UNSEREN WHATSAPP-KANAL ABONNIEREN! Die Liste der Höhepunkte ist lang. Aber was bleibt, wenn die Strahlkraft des großen Turniers nachlässt? Nicht mehr viel, wie sich…

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Vielen Dank @katrin für die tolle Rezension!

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alle Daumen hoch - vielen Dank!

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Und auch von meiner Seite ein großes Dankeschön an dich, @Katrin, für diesen Buchtipp.
Inhaltlich denke ich, dass alle, die hier im Frauenfußball-Thread schreiben, eh ähnlicher Meinung sind wie Kathrin Längert. Dennoch will ich das Buch kaufen - einfach, um Frau Längert zu unterstützen.

Immer wieder rühren mich die Erzählungen der Pionierinnen des Frauen-Fußballs zutiefst :smiling_face_with_tear:. Die Autokino-Fernlicht-Beleuchtungs-Anlage in Duisburg beim Training der Bundesliga-Frauen ist da nur eines von unzähligen Beispielen. Was die Frauen an Demütigung, Missachtung und Geringschätzung aushalten und überstehen mussten…
Ich weiß nicht, wie viele Jungs in Wohlstands-Deutschland das gemacht hätten. Und selbst wenn die Jungs das hätten hinnehmen wollen: der Aufschrei der Fußballmütter und Väter hätte die Republik erschüttert.

Aus Katrins Rezension
Ehemalige Spielerinnen sollten aktiv in die Fußballwelt eingebunden werden. Nicht nur als Expertinnen im Fernsehen, sondern als Impulsgeberinnen, an der Seitenlinie als Trainerinnen, oder auch in Gremien und Verbänden, in denen konkrete Entscheidungen getroffen werden.

Und immer wieder repetiere ich gebetsmühlenartig unseren Schlachtruf: „JayJay Rech in den Bayern-Vorstand - JETZT!“

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