Veröffentlicht unter: Problemzone Bank: Zahlt der FC Bayern jetzt den Preis?
Der FC Bayern spielt eine grandiose Saison. Könnte die Bank ihnen am Ende aber noch alles kosten? Nicolas Jackson und Leon Goretzka – das sind die beiden Optionen, die Vincent Kompany im Hinspiel des Champions-League-Halbfinals als Spätimpulse bringen konnte. Zwei durchaus gestandene Spieler, aber praktisch ohne echte Torgefahr für die Defensive von Paris Saint-Germain. Nun sind Goretzka und Jackson auf keinen Fall Spieler, die nichts beim FC Bayern verloren hätten. Trotzdem sind sie zu weit weg vom Niveau, auf dem die erste Elf des Rekordmeisters spielt – vor allem deshalb, weil sie nicht optimal ins System des Trainers passen. Werbung:…
Guter Artikel, aber mir ist das an einigen Stellen deutlich zu schwarzgemalt. Dass der Kader nicht perfekt ist, geschenkt. Und klar, dass sich Gnabry (und dazu noch Karl und Bischof) genau jetzt verletzen, ist maximal unglücklich. Da wäre eine weitere Option für die Offensive Gold wert – aber wir wissen ja alle, dass man am Tegernsee zu der Zeit lieber Apfelkuchen gegessen hat, statt den Sack am Transfermarkt zuzumachen.
Trotzdem muss man bei der Kritik am Zentrum differenzieren. Für mich muss Bischof perspektivisch die klare Nummer 3 im ZM werden und Goretzka verdrängen. Was ich nicht verstehe: Warum er nicht viel öfter die Minuten bekommt, die stattdessen Goretzka sieht. Bischof hat ein Riesentalent; ich meine, sogar Tah hat zu Saisonbeginn gesagt, dass er die Entdeckung des Jahres wird. Das hat er ja auch aufblitzen lassen. Wenn man ihn als festen ZM einplant, muss man natürlich die LV-Position im Hintergrund anders absichern, aber sportlich gehört er ins Zentrum.
Was uns dann fehlt, ist ein ZM Nr. 4. Da fände ich jemanden mit echter Körperlichkeit wichtig, um ein komplementäres Profil zu den spielstarken Kimmich, Pavlović und Bischof zu haben. Aber eben zum vernünftigen Preis – wir haben nun mal kein unendliches Budget für einen ZM Nr. 4, der erst mal als Ergänzungsspieler kommt. Da muss die Kirche im Dorf bleiben.
Das bringt mich zu Jackson: Sportlich okay, aber für den Preis eigentlich zu teuer – klassischer Last-Minute-Aufschlag eben. Ein Anthony Gordon wäre für mich im Sommer die deutlich smartere Lösung, wenn der Preis stimmt. Er sorgt gegen müde Abwehrreihen von PSG oder Real für richtig Terror, könnte die Minuten von Jackson und Guerreiro fressen, Backup für Diaz oder Kane sein und hat sogar das Potenzial zur Stammkraft.
Was die IV angeht, bin ich deutlich entspannter als der Autor. Kim macht das super, wenn er ran darf. Man darf nicht vergessen, dass er letzte Saison ständig mit kleineren Wehwehchen zu kämpfen hatte und eigentlich nie bei 100 % war – für mich könnte er sogar Tah verdrängen. Und bei Ito? Er ist IV Nummer 4! Was wird da erwartet? Für die Bundesliga reicht das. Dass er auf absolutem Weltklasse-Niveau Probleme bekommen kann, ist bei einem vierten Innenverteidiger völlig normal. Handlungsbedarf sehe ich eher auf den AV-Positionen, gerade wenn Bischof nicht mehr als LV-Aushilfe eingeplant wird und Laimers Zukunft offen ist. Da Ito und Davies zudem verletzungsanfällig sind, müssen wir dort nachlegen.
Man muss aber auch mal die Realität sehen: Wir sind der FC Bayern und nicht City, PSG oder Arsenal. Wir haben schlicht nicht das Budget, um jedes Jahr ohne Ende Kohle für Ablösen und Gehälter rauszuhauen, ohne ins Risiko zu gehen. Man kann nicht erwarten, dass wir einen Haaland auf der Bank haben, wenn Kane mal ausfällt. Die Spieler müssen ihre Rolle ohne Star-Fokus auch erst mal annehmen wollen. Insgesamt ist mir der Artikel deshalb eine Spur zu kritisch, auch wenn ich sehe, dass noch Baustellen da sind.
Aber eben diese Teams wollen wir am Ende der Saison in der Champions-League schlagen und da ist eben die 2. Reihe gefragt.
Klar kann man nicht alle Positionen mit Starspielern besetzen, dass das nicht funktioniert zeigt uns Real und andere Clubs immer wieder. Deswegen versteh ich nicht warum man sich so sträubt wenn es um die Verlängerung von Laimer geht, ihn zu ersetzen ist Mal fix ne 50 Mio Ablöse fällig, wenn der ohne Ablöse geht ist dass wirtschaftlich dumm. Scheinbar kann der FCB keine Spieler verkaufen. Und das ist das Problem dadurch leidet auch das budget
Bei Bayern gibt es finanziell gesehen ein paar Grenzen. Man hat zwar kein klar festgelegtes Salary Cap wie im US-Sport, aber muss in gewissem Sinne ähnlich vorgehen. Das heißt, dass man im Endeffekt zwei Optionen hat. Entweder man gibt für Teile der Stammelf enorme Summen aus, v.a. was Ablöse und Gehälter betrifft und muss dann bei anderen Positionen und v.a. bei den Bankspielern Abstriche machen. Eine andere Option wäre es, auf die ganz teuren Stars zu verzichten und dafür zwei Spieler für eine Position zu haben, die sich gehaltstechnisch ähnlicher sind. Dann hätte man wahrscheinlich ein geringeres Gefälle in Bezug auf die Leistungsunterschiede, aber wohl oder übel auch bei der Spitzenleistung etwas weniger Niveau.
Am deutlichsten finde ich, könnte man das an folgendem Beispiel sehen. Statt Kane hätte man z.B. auch Guirassy und Schick holen können. Ohne klare Hierarchie hätten sich womöglich beide bei einem Gehalt von ca. 10-15 Millionen pro Spieler darauf eingelassen. Beide würden in der Liga definitiv ihre Tore machen, aber wahrscheinlich in der CL an ihre Grenzen stoßen.
Was es auch etwas schwerer macht, ist die Tatsache, dass man mit Goretzka, Gnabry und Kim Spieler im Kader hat, die als Stammspieler eingeplant waren, als man sie holte bzw. ihren Vertrag zu enorm hohen Konditionen verlängerte. So etwas ist natürlich bei - im Vergleich zu anderen Konkurrenten - etwas begrenzteren finanziellen Mitteln auch ungünstig, weil es den Spielraum für mehr bessere Kaderspieler einschränkt.
Ein wichtiger Punkt dagegen ist, dass Bayern seine Gehaltsgrenzen noch gar nicht ausgereizt hat. Trotz hoher Ausgaben. Sie haben eines der gesündesten Verhältnisse zwischen Personalkosten und Umsatz. Warum man die Grenzen nicht weiter ausreizen möchte, hat vor allem einen Grund und den kann man finden, wie man will: Hoeneß kann es nicht ertragen, in auch nur einem Geschäftsjahr ein Minus zu präsentieren. Im DAZN-Interview hat er das jetzt auch ganz klar so artikuliert und sprach davon, dass alle fragen würden, was bei Bayern los wäre, wenn man 40-50 Mio. Euro Minus machen würde. Miasanrot würde das fachlich einordnen und davon sprechen, dass es eine Anomalie ist, die je nachdem, was die Ursache dafür ist, aber auch mal Sinn ergeben könnte. Es kommt auf den Kontext an.
Was aber viel wichtiger und entscheidender ist: Auf der Bank sitzt der eine oder andere Spieler, der sehr viel Geld verdient. So viel wie mancher Stammspieler. Und die Leistung war größtenteils überschaubar für diese Summe. Hier sehe ich das größte Potenzial. Für einen Goretzka kriegst du einen Spieler, der besser ins System passt und hast wahrscheinlich noch Geld über, das du woanders mitinvestieren könntest. Rein aufs Gehalt gemilchmädchenrechnet. Bayern zahlt nicht so hohe Gehälter, weil sie sich übernommen haben. Sie zahlen das, weil es wirtschaftlich möglich ist. Ohne großes Risiko. Auch wenn der Patron das nach außen mit Vorliebe anders verkauft. Analysen dazu hatten wir ja bereits genug.
Auch das soll nicht bedeuten, dass der Weg von Hoeneß falsch ist. Bayern ist erfolgreich, wie sie arbeiten. Aber sowohl mit der aktuellen Linie, als auch mit einer etwas investitionsfreudigeren Linie wäre ein Kader mit mehr Qualität auf der Bank möglich. Denn der wichtigste Punkt ist: Bayern hat ja keinen grundsätzlichen Mangel an guten Spielern auf der Bank. Sie haben nur einen Überfluss an teuren Spielern, die nicht (mehr) zu dem passen, was Bayern spielt.
Starker Punkt, Justin. Du hast völlig recht: Bayern könnte finanziell deutlich mehr ins Risiko gehen, wenn man die nackten Zahlen sieht. Aber wie du sagst: Solange Uli am Tegernsee das Sagen hat, wird ein Minus in der Bilanz als persönliches Versagen gewertet. Diese Mentalität ist Fluch und Segen zugleich.
Es ist am Ende also nicht nur ein Mangel an Investitionsbereitschaft, sondern vor allem ein Mangel an Effizienz bei der Gehaltsverteilung. Der von dir angesprochene ‚Überfluss an teuren Spielern, die nicht mehr passen‘, ist genau der Punkt. Wir leisten uns eine Bank, die zwar extrem teuer ist, aber Kompany in der Crunchtime gegen PSG einfach nicht die Lösungen bietet, die er braucht. Wenn ein Spieler wie Goretzka das Gehalt eines Stammspielers frisst, aber systemisch nicht mehr ideal reinpasst, dann blockiert das eben den Spielraum für andere Profile.
Hätte man diese Gehaltskapazitäten klüger genutzt, hätte man jetzt vielleicht einen Xavi im Kader. Genau den könnten wir in der aktuellen Phase mit den ganzen Verletzten verdammt gut gebrauchen – das würde uns sportlich deutlich mehr helfen als der Apfelkuchen am Tegernsee, den hat Uli scheinbar lieber genossen hat, statt den Sack auf dem Transfermarkt zuzumachen.
Man muss den Kader also nicht einfach nur teurer machen, sondern auch klüger strukturieren, damit die Qualität auf der Bank auch wirklich den Preis widerspiegelt, den wir dafür bezahlen.
Gute Analyse.
Bedeutet für mich im Umkehrschluss: wenn es gelänge, eine sportliche Führung zu installieren, die einen klaren Plan und langfristig arbeiten kann, hier mit den aktuellen Bordmitteln einen qualitativ besseren und ausgewogeneren Kader zu haben.
Für mich ist das der Knackpunkt.
Das ist echt ein klasse Artikel, dem ich analytisch in weiten Teilen zustimme. Trotzdem bin ich mindestens genauso bei meinen Vorrednern @Dusch und @willythegreat.
Es ist schon sehr ambitioniert (wogegen nichts zu sagen ist), würde man erwarten, dass wir quantitativ, aber auch qualitativ mit dem mithalten könnten, was sich in Kadern der Klubs tummelt, die aus verschiedenen Gründen lockerer drauf schauen können, wieviel Kohle das Ganze kostet. Ein für mich weiterer Faktor ist eben auch, dass wir in der Bundesliga spielen, nicht in einer extrem kompetitiven PL. Will sagen, in einem CL-Halbfinale oder Finale steht man auch nicht so oft, und so eine Saison ist lang. Einen auch qualitativen so hochwertigen Kader über ein ganzes Jahr bei Laune zu halten, ist glaube ich auch nicht so leicht. Ich könnte mir vorstellen, dass so etwas in Deutschland schwieriger sein könnte, wofür zum Beispiel spricht, dass ich in deutschen Medien, aber auch Fan-Kreisen immer noch ganz selbstverständlich den Begriff vom Stammspieler höre und lese. Wenn man sich mal bei den ganz großen Klubs umschaut und die Namen mit den Einsatzzeiten vergleicht, würde man eventuell etwas überrascht sein, welche Kaliber da überschaubare Minuten ansammeln.
Das alles soll nicht bedeuten, dass wir kein Optimierungspotential hätten. Da komme ich wieder zum obigen Zitat aus dem Artikel, aber auch zu dieser Passage von @justin:
Heißt: wichtiger als große Namen, die “Stammspieler-Qualität” verheißen, sind (vielleicht gar nicht so teure) Akteure, die zumindest in der Lage sind, den Spielstil problemlos zu adaptieren. Dass es keinen Sinn macht, Spieler, die nicht optimal ins System passen, mit einem Gehalt am oberen Rand auszustatten, ist aber nun keine neue Erkenntnis und wurde ja auch schon vielfach erwähnt. Wobei ich da auch schon wieder einwerfen würde, was ich immer einwerfe: meines Erachtens müssen wir vielen Spielern einen Aufpreis zahlen, damit sie überhaupt in die Bundesliga wechseln wollen. Das Schaufenster, selbst wenn es Bayern ist, ist halt einfach nicht so groß wie die englische und in Teilen auch die spanische Liga (wo zumindest drei echte Hochkaräter am Start sind, darunter der Hochkaräter schlechthin).
Also:
Wenn wir den Weg Tom Bischof weitergehen, find ich das gut und passend. So Nummern wie bei Jackson (nichts gegen ihn persönlich, ich mag ihn und finde seine Leistungen sehr passabel) sollten wir uns sparen, und dafür bräuchte es auch eine bessere und frühere Kommunikation der Oberen, damit man nicht in solche Zwangslagen kommt, die einem solche Sachen aufdrücken.
Ja und nein. Das war meinerseits gar keine Kritik an Eberl/Freund. Viele der Spieler sind noch aus Brazzo-Zeiten. Und einen Punkt hat Hoeneß natürlich trotzdem: Wenn man immer an die Grenze geht und immer noch mehr zahlt, ist das ein Teufelskreis. Es spricht nichts dagegen, das nicht per se zu tun, sondern nur wenn absolut notwendig (Musiala-Verlängerung bspw.).
Eberl und Freund würde ich zumindest attestieren, dass sie diese “Altlasten” sukzessive abbauen oder abgebaut haben. Die Frage ist, ob sie in der Lage sind, das nun mit Spielern zu korrigieren, die besser reinpassen. Der letzte Sommer war rückblickend betrachtet nicht so schlecht dahingehend. Man kann aber schon darüber diskutieren, wie nachhaltig und wiederholbar der Prozess dorthin war.
Der Knackpunkt, der die ganzen Kaderprobleme der letzten Jahre verursacht hat, ist aus meiner Sicht die (mindestens nach Guardiola) fehlende durchgängige Idee, wie der FC Bayern spielen sollte.
Es wurden diverse Spieler nach individuellem Renommee, aber ohne erkannbaren Plan fürs Gesamtsystem zusammengeholt, dito namhafte Trainer mit teils krass unterschiedlichen taktischen Ansätzen, aktuell getoppt durch eine hartnäckige Fehlenschätzung bei Alexander Nübel, der trotz Ausleihe ein mittleres Stammspielergehalt verschlingt.
Wenn man jetzt wirklich mal langfristig mit Kompany und seiner Spielidee weiterarbeitet und auch konsequent die dazu nicht kompatiblen Spieler gehen lässt sowie passende dazuholt (sowohl aus dem eigenen Nachwuchs als auch extern), sollte es keine Problem sein, den Kader qualitativ zu verbessern und mutmaßlich auch ein wenig zu verbreitern, ohne die Gehaltskosten in Summe zu erhöhen.
Oder kurzgesagt: wenn sich der FCB endlich mal zu einem längerfristigen Plan entschließen könnte, wäre das sportlich und finanziell vorteilhaft.
Ich bin wirklich gespannt wie die Bank und kleine Teile der Startelf (AV) nächstes Jahr aussehen werden. Mit den feststehenden Abgängen von Jackson, Goretzka und Guerreiro werden aufjedenfall mal viele Plätze frei auf der Bank. Das sind alleine knapp 35mio an Gehalt das frei wird.
1000 rot-weiße Trikotherzen ![]()
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Es würde dem Uli gut stehen auch mal besser auf VK-Eberl/Freund zu hören und einzugehen, statt auf den Tisch zu hauen nach dem Gesetz „nicht mit mir!“ denn da hilft kein Apfelkuchen. Natürlich waren die Betroffenen angefressen. Für mich total verständlich.
Mal sehen wie es diesen Sommer läuft.
Wir haben Glück, dass unsere besten Spieler diese Saison sehr stabil und kaum verletzt sind.
Und dass Karlinho sofort extrem performed hatte. Das war so nicht zu erwarten.
Die Qualität der Kadertiefe kann man natürlich immer verbessern, das steht außer Frage.
Bei Kompany habe ich aber das Gefühl, dass bei ihn die Qualität der Kadertiefe nicht so wichtig ist wie die Eingespieltheit der Spieler untereinander, wie die Spieler in sein System und seine Taktik passen und die Kaderhygiene. In engen Ko-Spielen sehe ich bei ihm eher die Tendenz auf die Startelf plus 2-3 Auswechselspieler zu setzen. Auch wenn er einen Kader wie PSG oder Arsenal hätte, glaube ich nicht, dass er da zwangsläufig alle 5 Wechseloptionen nutzen würde. Da setzt er dann lieber auf die Eingespieltheit und die Qualität der Stammspieler.
Die Spieler hinter den Stammspielern braucht es dann hauptsächlich für den Ligaalltag um den Stammspielern Pausen und Erholung zu beschaffen. Bei den Talenten kommt dann noch die Situation der Weiterentwicklung dazu.
Zusammengefasst würde ich aber sagen, dass die Kadertiefe nicht unbedingt besser werden muss. Grundsätzlich reicht es nämlich locker aus, auch mit Spielern wie Gorertzka, Jackson, Kim und Guerreiro in der Liga zu spielen und souverän zu gewinnen. Dass es in den letzten Wochen nicht so gut geklappt hat, würde ich eher darauf zurückführen, dass die Meisterschaft einfach schön entschieden war und manche Spieler hier und da einfach nicht mehr 100% gegeben haben. Aber das ist ja ok, solange sie wieder hochschalten können, wenn es in den Ko-Spielen entscheidend wird.
Wie im Artikel beschrieben, werden die Wechseloptionen, die qualitativ gut sind, von Kompany auch genutzt. Daher kann man aus den letzten Spielen nicht ableiten, dass Kompany weitere Spieler nicht nutzen würde.
Es geht auch nicht nur um die Frage, on man in der 60. Minute 5 Spieler wechseln möchte, sondern auch um taktische Alternativen. In den letzten wichtigen Spielen konnte Kompany ausschließlich defensiv und auf Physis wechseln, weil er keine anderen Optionen auf der Bank hatte.
Dadurch hat er sogar einige Male eher atypisch agiert und eben nicht mehr auf Eingespieltheit und sein System gesetzt, sondern Spiele pragmatisch über die Zeit gebracht.
Im Hinspiel gegen Real hat er aber auch nur Davies und Musiala gebracht, obwohl er mehrere Möglichkeiten hatte.