Anne Clarke hat ja auch selbst gesagt, dass sie unter anderem durch Tangerine Dream beeinflusst wurde. Die „leben“ übrigens auch noch, auch ohne Edgar Froese: 2022 erschien das Album „Raum“ - wer einen Blick auf alte Synthies wie z. B. den Jupiter-8 genießen möchte, hier der Titelsong zum Album (unfassbar, was „damals“ und auch heute noch Tangerine Dream als Hardware aufbringt, heutzutage passt das theoretisch alles locker in einen PC…)
Tangerine Dream habe ich letztes Jahr gesehen bzw. nur in Vertretung durch Thorsten Quaeschning.
Sie bzw. er war Vorband bei einem anderen Synth-Master der 80`s, Howard Jones.
Howard Jones war Klasse, Tangerine Dream hatte mich dann doch nicht so vom Hocker gerissen.
Ist auch eher etwas zum anhören, als für einen Live Act.
Bei Tangerine Dream muss ich gestehen, dass ich nie darüber nachgedacht habe, sie mir live anzusehen. Die Musik an sich finde ich schon klasse, aber hat eher fast „meditativen“ Charakter - in vielen Fällen zumindest. Das genieße ich selbst lieber in aller Ruhe auf dem Sofa
.
Gebe ich dir nur zum Teil Recht. War vor langer Zeit bei TD auf der Tour zum Logos Live Album, das wollte ich nicht missen, ist allein aufgrund der Länge und der Improvisation ein eigenes Erlebnis.
Aus traurigem Anlass und weil es trotzdem eine tolle Band ist… jetzt ohne Shane MacGowan…R.I.P.
ich weine ![]()
meine Würdigung folgt noch… ![]()
dies ist wahrlich kein gutes Jahr für eine Vielzahl meiner Herzenskünstler - so einige sind gegangen und nun verabschiedet sich zum Jahresende eine Legende, von der man meinte:
boah - der muss doch schon längst auf der anderen Seite seinen Whiskey schlürfen…
Shane MacGowan - die Stimme und legendärer Frontmann der Pogues hat sich aufgemacht…
The Pogues begleiten mich seit Anfang der 90er vor allem mit ihrem unfassbaren Album „Rum Sodomy & The Lash“ - welch ein musikalischer Meilenstein!
heute Abend trink ich einen auf Dich Shane - sláinte! ![]()
Churchill war in seinen Formulierungen einfach großartig … ![]()
In der Tat eine sehr traurige Nachricht - und andererseits mutet es fast ein wenig wie ein Wunder an, dass sie „erst jetzt“ kommt…
Passend zur Jahreszeit: „Fairytale of New York“. Ruhe in Frieden, Shane. Ein Leben auf der Grenzlinie, mit vielen brillianten Songs der Pogues, findet ein Ende. Man wird alt - und @anon49020724 : ich stoße mit an.
Welch ein toller Song und auch gleich ein Nachruf an 2 musikalische Ikonen aus meiner Jugend bis heute.
Mit das Beschissenste am Altern: irgendwie sterben einem reihenweise die künstlerischen Ikonen weg…
Wobei ich bei Shane auch sagen muss: als ich die Pogues vor etwa, keine Ahnung, über 20 Jahren live bewundern durfte, konnte man sich durchaus schon bezüglich der Langlebigkeit ihres Frontmanns Sorgen machen. Es war ein Schauspiel sondergleichen: die Band prügelte den Punk in den Folk, während Shane alle drei Songs mit der Bottle und der Kippe in der Hand zur Bühnenmitte torkelte und astrein sang und bellte - dann wieder wankend an den Rand, und das ganze Spiel von vorn. Wenn man die Doku von Julien Temple kennt (siehe Film-Thread), versteht man die Dämonen besser, die in diesem Mann rangen - aber leck mich, was für ein verfluchtes Songwriter-Genie war der Kerl doch.
Mein Beitrag:
EDIT: @Lukenwolf1970
„Fairytale“ ist der verdammt schönste Weihnachts-Song, der jemals erschienen ist, und Kirsty auch eine Göttin.
Heute öffnet der MSR-Musik-Adventskalender sein erstes Türchen.
Den Anfang macht ein echter Evergreen aus dem Jahr 1959, der zufällig aufgrund eines Werbeschildes einer Zigarettenmarke entstanden sein soll.
MA #1 Marina, Rocco Granata
Kleine lustige Anekdote zu Rocco Granata…
In einer Disco, die ich öfters besuchte, stand im Vorraum eine Bar und eine Jukebox.
Darin befand sich unter anderen auch eine Single von Rocco Granata.
Nachdem wir diese Single bestimmt 25-30 Mal hintereinander abgespielt hatten, ist der Barkeeper zur Jukebox und hat den Stecker gezogen… ![]()
der Endlosschleifenhit…
Hahaha
Spätestens nach dem 5. Mal ist es wohl nur noch mit steigendem Promillepegel zu ertragen.
Mal wieder was für einen positiven Seelen-Zustand…
THE SHINDELLAS überführen das Girl-Band-Prinzip der Sechziger (wie bei den Ronettes u.ä.) in die Moderne - macht Laune, und ich Weißbrot wünschte, ich wäre mal für zwei Sekunden so cool
Aus der Ecke Red House Painters/Mark Kozelek/Sun Kil Moon (kein Tippfehler) - beide Titel auf ihre Art melancholisch und ein weiterer Beweis für die poetische Transformation von Leid/Trauer in Schönheit:
Für die Freunde der akustischen Gitarre (falls es jemand noch nicht kennen sollte) : das Duo „Showhawk“, hier bei einem TedX-Liveauftritt. Am Anfang klingt es vielleicht eher unspektakulär, aber spätestens wenn nach zwei Minuten „Insomnia“ von Faithless oder danach (ca. Min. 16) „Bohemian Rhapsodie“ erklingt, wird es grandios… Finde ich zumindest.
Den Thread hier erst vor kurzem für mich entdeckt - erstaunlich viel was unter „Hochkultur“ laufen könnte und so gar nicht dem entsprechend was man bei uns „Prolo-Fußball-Erfolgsfans“ (ein Mischmasch aus weiblicher/Anti Fussball/Anti-FCB „Vorurteile“ gegenüber üblicherweise männlichen FCBfans?) so erwarten würde oder was man heutzutage so ertragen muss wenn gefühlt 90% aller Radiosender anmacht ![]()
Sehr positiv überrascht!