Veröffentlicht unter: WM 2026: Curaciao! Deutschland mit Licht und Schatten
Das DFB-Team schlägt Curaçao zum Auftakt der WM 2026 mit 7:1. In der Analyse besprechen wir Licht und Schatten der deutschen Leistung. WERBUNG: Jetzt in die Erholung deines Körpers investieren. Erhalte 10 Prozent Rabatt auf das BLACKROLL Recovery Pillow FC Bayern Edition und auf alle nicht reduzierten Produkte im Shop. Einfach den Code MIASANROT10 beim Checkout eingeben. Hier klicken, um zum Shop zu gelangen. Weitere Artikel zur WM 2026: Nathaniel Brown im Scouting-Report Curaçao: Ein Fußballmärchen mit Beigeschmack Wird er der Breakoutstar der WM? Zur Spielanalyse des Auftaktsiegs der deutschen Mannschaft. Trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs ist es am Ende ein…
Wie findet ihr das neue Analyseformat, also die Struktur wie wir an die Analyse herangegangen sind? Wäre das auch für den Alltag dann etwas, wenn es wieder um den FC Bayern geht?
Mir hat es sehr gut gefallen. Die interessanten Punkte werden dadurch prägnanter präsentiert.
Mein Bild hat sich mit dieser Folge bestätigt: Deutschland macht offensiv richtig Spass, ist defensiv aber ein recht hoffnungsloser Fall (Pressing, Sechser, Kimmich das lässt sich nicht schnell fixen).
Für rechts sehe ich auch keine wirklich gute Lösung. Verschiebt man Musiala oder Havertz dahin schwächt man die Verbindungen in der Offensive. Da würde ich Sané lieber 1:1 von der Bank ersetzen. Leider drängt sich da auch kein Kandidat auf. Leweling wäre offensiv wohl ein Upgrade, defensiv und im Pressing aber ein Downgrade, was wir so gar nicht gebrauchen können. Bei mir bliebe es wohl dabei: Undav als Joker von der Bank, Sané als Boxing Sack für unsere treuen Fans.
Mir auch. Ich bin da eh, vermutlich durch meine Arbeit, ein bissl “versaut”: je mehr Struktur und wieder-erkennbare Muster, desto lieber ist es mir.
Zum Inhalt:
Jans “Chaos-Euphorie” war direkt ansteckend, aber ich hab den Virus erfolgreich abgewehrt
. Ich bleibe also eher so skeptisch wie @justin.
Bin auch bei @cj76: sowohl bei seinen defensiven als auch offensiven Gedanken. Zu glauben, man könnte jetzt innerhalb des Turniers plötzlich ein geordnetes, kompaktes Gegenpressing organisieren - da fehlt es mir an Fantasie einerseits und an den passenden Spielern (Upa!) andererseits. Allzuviel verschieben, auch personell, würde ich jetzt eh nicht mehr, da richtet man noch wohl noch mehr Schaden an. So ungern ich das schreibe, aber ich würde gegen die Kaliber Frankreich etc. wohl einfach die Pressinglinie ein wenig nach hinten verschieben und das ganze Offensiv-Pressing auch quantitativ seltener ansetzen.
Offensiv belasse ich, hatte ich im Spieltags-Thread auch schon geschrieben, alles wie gehabt. Undav von der Bank ist eine größere taktische Waffe als Undav von Beginn. Und auf Sane muss man einfach hoffen. Musiala jetzt auf den Flügel su schieben, würde ich als kontraproduktiv sehen. Er ist gerade dabei, sich wieder seiner Normalform zu nähern, da möchte ich nicht, dass die Auslinie ihn begrenzt. Taktisch wäre die Rolle auch komplexer als in der Mitte, damit sollte man seine Instinkte - und die sind die Jamal’sche Super-Power - nicht belasten.
So sehr ich Jans Begeisterung für die Small-Ball-Kreativen, die für den Gegner undurchschaubar sind, argumentativ nachvollziehen kann:
Ich sehe Jamal und Wirtz auch nicht über alle K-O.-Spiele hinweg in der Ausnahmeform, dass sie Defensiven vom Kaliber Frankreich niederkombinieren. Zumal die eben keine Probleme haben, zusätzlich zur individuellen Klasse noch den Bus zu parken und sich mit drei Kontern zu begnügen, von denen dann zwei sitzen, weil wir die Laufduelle hinten verlieren.
Trotzdem mache ich jetzt die Angela Merkel und sage, es ist alternativlos. Tief verteidigen können wir eh nicht, also bleibt dieser Stil, mit dem wir auf das Beste hoffen müssen. Und wer weiß, vielleicht gelingt es den Bayern-Spielern, den Kompany-Geist auf die Nati zu übertragen:
Nie den Glauben verlieren!
Lieber @cheffe man kann mit ein bisschen Schmunzeln Deine Ratlosigkeit erkennen. Mir geht es ganz ähnlich: Wir treten mit einem offensichtlich unfertigen Team an.
Vor allem hinten habe ich mit Blick auf FR oder ES ein mulmiges Gefühl. Vorne wird immer klarer, wie sehr Karl als RA hätte helfen können.
Also gut, Augen zu und durch. Vielleicht wäre der 2. Platz in der Gruppe ja ganz chic, um FR im AF aus dem Weg zu gehen. Mehr als das VF ist mit diesem Team auch einfach nicht drin.
Oh ja, es ist gestern so augenfällig geworden, dass der 18-jährige Lennart Karl in Vergleich zu Leroy Sane den viel “erwachseneren” Fußball gespielt hätte … wo Leroy verlässlich die falsche Entscheidung trifft, hat Lennart in mindestens 50% der Fälle die richtige getroffen.
Insofern: Jammerschade, dass er verletzt ausfällt. Aber: was für ein Glück, dass wir dieses Megatalent bei Bayern haben ![]()
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Interessante uns kurzweilige Folge, danke für den Podcast!
Ich habe so ein bisschen die Befürchtung, dass uns das ja eigentlichschon sehr spannende kreative Chaos vorne am Ende auf die Füße fallen könnte, weil die Absicherung einfach nicht so wirklich passt. Da sind zu viele Fehler in den Dribblings oder dem Passspiel drin in Zonen, in denen man dieses Risiko noch gar nicht gehen müsste oder weil die Abstimmung nicht passt. Solche einfachen Ballverluste können einem das Genick brechen, weil sich bislang schon sehr viele Teams für ne Taktik entschieden haben, hinten erstmal bombensicher zu stehen und dann brutal schnell zu kontern. Hat man bislang bei Ecuador, Marokko, Schweden, Japan oder Ägypten ganz gut sehen können. Und mit der Defensive habe ich da dann doch ziemliche Bauchschmerzen, wenn die Gegenstöße mit hohem Tempo und viel Platz auf sie zurollen…