Veröffentlicht unter: FC Bayern – Podcast: Amateure, Atalanta und BVB-Auswärtssieg
Miasanrot hat eine eigene App. Die FC Bayern Amateure starten erfolgreich ins neue Jahr. Die Männer treffen in der Champions League auf Atalanta und gegen den BVB gab es einen beeindruckenden Auswärtssieg. Artikel zum FC Bayern München Ausfall zur Unzeit? Klara Bühl reist von DFB-Team ab Kommentar: Dieser FC Bayern hat den Charakter für eine große Saison Kimmich antwortet auf seine Kritiker: Drei Dinge, die gegen den BVB auffielen Ein Spiel hat 90 Minuten plus Nachspielzeit. Der Miasanrot-Podcast hat manchmal mehr. Wir sprechen über den Sieg gegen den BVB, die FC Bayern Amateure und vieles mehr. KEINEN ARTIKEL MEHR VERPASSEN…
Mann, ich hoffe, die Folge geht hier nicht zu sehr unter…
Nach meinem Dafürhalten eine der besten Podcast-Folgen überhaupt!
Ich fand die Themenvielfalt schon super. Und es war wirklich sehr hübsch zu sehen (hören), wie sich @justin wie ein Schnitzel über die App freuen konnte. Der Job bietet ja wahrlich genügend Frustpotential (wie jegliche Qualität, die sich Sichtbarkeit verschaffen muss im Dickicht weniger ambitionierter Bewerber), da ist es sehr schön, wenn man sich so begeistern kann. Wir freuen uns mit!
Sehr spannend der Einblick in den “neuen” Kader der Amateure. Da ich die Jungs selbst noch kaum spielen sah (bis auf Santos Daiber bei seinen Profiminuten), war ich über die Einschätzung sehr dankbar, speziell von Cardozo, über den man ja wirklich interessante Dinge hört.
Und natürlich der klasse Rückblick aufs Dortmund-Spiel. Mein Highlight dabei: Stanisic ist der Al Bundy des FC Bayern…! Solche Blüten machen euch aus.
Ich hab noch eine Anmerkung zum heimlichen MOTM:
Bin auch bei Upa, würde aber Tah hinzunehmen und die gesamte IV nennen. Upa war spektakulärer, aber wie sich Tah mit seiner Bierruhe mit ihm ergänzt, ist schon beeindruckend. Was ich bei Jona auch so gut finde, ist sein Stellungsspiel. Grade gegen den BVB hat er einige brandgefährliche Szenen überragend abgeblockt.
(Was ich übrigens, nachdem ich in der Sieg-Euphorie mal wieder den Fehler machte, den DoPa einzuschalten, mal erwähnen möchte, ist die meines Erachtens bei uns in Deutschland eher fragwürdige Rolle vieler Ex-Spieler. Da darf ein letztlich hoch-erfolgloser Trainer wie Jürgen Kohler wieder mal seine von seiner eigenen Spieler-Karriere beeinflusste nostalgische Sichtweise über Innenverteidiger absondern. Motto: heutzutage können die IV’s ja alle keinen Zweikampf mehr führen, und sinngemäß, dies würde Tah und Upa fehlen, um wirklich höchstes Niveau zu haben. Sagt er so nach dem Dortmund-Spiel…
Dabei will ich ihm gar nicht absprechen, einen Punkt zu haben, wenn es um die Ausbildung von Primärtugenden geht; aber was Leute wie Kohler nie erwähnen, falls sie es denn verstehen, ist, dass sich das Spiel verändert hat. So wie Kohler spielt man heute nicht mehr, und das würde auch nicht reichen. Das Anforderungsprofil hat sich, ähnlich wie bei den Torhütern, enorm erweitert - daran wäre ein Typ wie Kohler wohl schon gescheitert.
Also, auch wenn sich die Anfangsbuchstaben und die ehemalige Position gleichen: die einen werden nach der Karriere halt ein Kohler. Die anderen ein Kompany.)
Jedenfalls: ein großartiger Podcast, bitte reinhören…!
In die gleiche Kategorie fällt die schiere Begeisterung für die herausragende Leistung von Kimmich (was ja sogar Niko Kovac aufgefallen ist
) - da muss man als Zuhörer einfach mit ins Schwärmen geraten.
Ganz zum Schluss hat Justin Georg ja gefragt, ob es noch etwas gibt, was Georg stört und Georg meinte, dass die Gegentoren aktuell zu häufig fallen würden. Das würde ich aber nicht ganz so dramatisch sehen. Ein oder zwei Gegentore pro Spiel sind ok, wenn man darauf schaut, dass Bayern eigentlich immer mindestens 3 bis 4 Tore schießt. Ich weiß natürlich, dass diese Statistik hauptsächlich auf die nationalen Spiele zurückzuführen ist, aber das ist in Zukunft dann eben die Aufgabe für das Team. Man muss auch gegen Arsenal vier Tore erzielen können bzw. sich zumindest die Chancen dazu erspielen.
Also eigentlich nicht. Bayern wird nicht immer drei oder vier Tore schießen. In der Vergangenheit ist Bayern immer dann in die Nähe des Henkelpotts gekommen, wenn hinten wenig bis nichts kassiert wurde.
Wenn man es hinkriegt, weniger Tore zu kassieren, ist das natürlich sehr gut. Ich glaube aber, dass man die Zahl der eigenen Tore besser kontrollieren/bestimmen kann als die Zahl der Tore des Gegners. Deswegen sollte man sich immer eher auf sein eigenes Spiel und das Toreschießen besinnen um das Spiel zu gewinnen und sich nicht darauf konzentrieren keine Gegentoren zuzulassen. Die Kontrolle über ein Spiel kann man sowohl mit als auch ohne Ball haben, aber agieren wenn es sein muss kann man nur mit dem Ball.
Wenn man das Spiel mit Ball kontrolliert, sollte man auch automatisch weniger Tore kassieren.
Dennoch: Verteidigen war schon immer einfacher als Angreifen. Welche Mannschaften suchen ihr Heil denn unentwegt in der Offensive?
Ich bin natürlich dafür, dass Kompany nach vorne spielen lässt. So wie du es schreibst, soll Bayern lieber einen offenen Schlagabtausch suchen. Und das ist das Gegenteil von Kontrolle. Solche Spiele mögen schön, spektakulär oder sonst was sein, aber erfolgreich bis zum Finale ist man damit vermutlich nicht.
Ich würde hier allerdings noch anfügen, dass mit einer erhöhten Anzahl an Gegentoren häufig auch ein höherer Gesamtaufwand im Spiel einhergeht und dass das mehr Substanz und Kraft kostet, die dann möglicherweise in der Crunch-Time fehlt.
Es gab in dieser Saison schon einige Spiele, in denen Bayern es schaffte, wie zu besten Guardiola-Zeiten, den Gegner mit etwas reduziertem Aufwand und Ballbesitz in der Schlussphase zu besiegen, ohne dass es noch einmal knapp geworden wäre und ohne dass man bis zum Schluss vollsten Einsatz zeigen musste. In fast allen dieser Spiele gelang dem Gegner maximal ein Tor. Einzige Ausnahme war das 6:2 gegen Freiburg. Hier gelang es trotz 2 Gegentoren, dass man das Spiel etwas lockerer austrudeln lassen konnte, was im Übrigen nicht heißt, dass man nicht selbst noch gefährlich werden kann. Ansonsten galt bei allen anderen 10 Spielen, in denen dem Gegner mehr als ein Tor gelang (insgesamt 10mal schossen die Gegner heuer 2 Tore, 1 mal 3) folgende Regel: schießt der Gegner mehr als ein Tor, ist harte Arbeit bis zum Schluss angesagt. Bei Spielen, in denen dem Gegner nur ein Tor gelang war es hingegen einige Male in der Schlussphase deutlich ruhiger und entspannter. Es ist natürlich beeindruckend, dass Bayern von diesen 11 Spielen mit 2 bzw. 3 Gegentoren nur 2 verlor und sogar 6 gewann (3 Remis), allerdings ist es eben auch so, dass Bayern alle Spiele, in denen dem Gegner maximal 1 Tor gelang, gewann. Von daher kann man sagen, dass mehr als 1 Gegentor nicht zwangsläufig mit einem Nicht-Sieg enden muss, aber dass es fast immer einen Kraftakt bedeutet.
Ich sag ja auch nicht, dass man dem Gegner die Tore schenken sollte. Man sollte aber eben schon mit dem Ziel in das Spiel gehen, möglichst viele Tore zu schießen und da kann es dann im Prozess/Spiel eben auch zu Gegentoren kommen, aber ich würde deswegen den Ansatz nicht ändern.
Danke für die Analyse und das Lob zur App.