Veröffentlicht unter: FC Bayern: Drei Gründe, weshalb der Díaz-Transfer fatal wäre
Der FC Bayern München soll großes Interesse an Luis Díaz vom FC Liverpool haben. Davon sollten sie aber schnell Abstand nehmen. Luis Díaz scheint der neue heiße Name auf dem Transfermarkt zu sein – zumindest für den FC Bayern München. Seit Wochen berichten verschiedene Medien, dass es ein Interesse des deutschen Rekordmeisters gebe. KEINEN ARTIKEL MEHR VERPASSEN – JETZT UNSEREN WHATSAPP-KANAL ABONNIEREN! Nun berichten die üblichen Boulevard-Transferjournalisten, aber auch seriösere Medien wie The Athletic und David Ornstein, dass die Münchner ein erstes Angebot von 67,5 Millionen Euro für den Linksaußen abgegeben haben sollen. Liverpool soll aber kein Interesse daran haben,…
Danke, wie immer on point.
Was aber, wenn man das Ziel formuliert, in drei bis fünf Jahren die Champions League zu gewinnen – und dafür jetzt ein, zwei Schritte zurück macht, um sich neu aufzubauen und zu strukturieren?
Will haben. Jetzt.
Eigentlich müsste uns die BL in Sachen langfristiger planen doch zu gute kommen? Im Gegensatz zu PL Klubs die jeden Sommer hart investieren müssen damit sie nicht CL verpassen, ist bei uns die CL Teilnahme quasi abonniert. Das sollte doch eigentlich ein guter Anreiz sein etwas mutiger/ langfristiger zu planen.
Das sollte definitiv das Ziel des FC Bayern sein. Insbesondere da man mit Kompany, Eberl und Freund ein neues, eigentlich noch unverbrauchtes Trio besitzt.
Leider wirkt es aber so, als würde man nur auf den kurzfristigen Erfolg schielen.
Normalerweise droht aber ein großer Verlust. Als FC Bayern kann man auf diesen Umstand durchaus mal verzichten, wenn ein Spieler mit hoher Wahrscheinlichkeit garantiert, dass er einerseits eine klare Baustelle im Kader schließt und es andererseits keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass sein Niveau bereits sinkt – er somit also nah genug an eine Weltklasse-Garantie herankommt. Solche Spieler sind aber die große Ausnahme und sehr selten. Harry Kane war ein solcher.
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Auch bei Dribblings kann sich Díaz nicht sonderlich absetzen. 2,17 von 4,51 sind im Schnitt erfolgreich (48 Prozent). Bei Coman sind es 2,54 von 5,03 (50,5 Prozent) und bei Sané 1,94 und 5,08 (38,3 Prozent). Unter dem Strich ist Díaz ein guter Spieler auf hohem Niveau. Aber im Verbund mit seinem Alter, dem niedrigen Wiederverkaufswert und der fehlenden Entwicklungsfähigkeit vermutlich kein Spieler, der 67,5 Millionen Euro oder mehr wert sein sollte.
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Das ist Díaz schlichtweg nicht. Wo sind die Scouts des größten Fußballklubs in Deutschland? Wo sind die Fachleute in der Kaderplanung, die es schaffen, trotz schwieriger Marktlage einen Spieler zu finden, der nicht zu alt und auch nicht überteuert ist? Zugegeben: Vom Schreibtisch aus lässt sich das leicht einfordern. Aber das muss der Anspruch eines Spitzenklubs sein.
## Fazit: Der FC Bayern sollte seine Strategie überdenken
Und wenn man einen solchen Spieler nicht findet, dann ist es beim Blick auf die Werte womöglich doch klüger, abermals mit Kingsley Coman in eine Saison zu gehen – und hinter ihm einen progressiven, für den FCB neuartigen Weg zu gehen, indem man sehr jungen Spielern wie Lennart Karl einen Kaderplatz gibt. Es wäre ein nachhaltigerer Weg, sich Ziele zu setzen, die über die kommende Saison hinausgehen. *
#…>AusDemMANÉ-TransferN!xAberAuchGarN!x..MalAbgesehenDavonDassEinSolches(…Zeit-nahAllesAndereAlsUn-wahrscheinliche)AbsinkenInJenerAlters-klasseB!tteschön(…Per..Pr!nz!piell)€
inzukalkulieren(…RespektiveBaustellenAuchDem-entsprechend/…Öko..Allokat!verGeschlossenWerdenKönnen/…Sollten)/…VonJenem(…Narra..Notorisch-StatusQuo-Unterworfenen)V:erklärungs-VersuchSowieDerStetsUn-beantwortet/…-gestelltBleibendenFrageNachDer(…Allgemeinen)S!nn-/…Bedarfs-haftigkeitJenesVorhabens[…>Warum(…Un-be-dingt)EinL(-inien-)A/…ZweiterCOMAN(…WoOffensivDasProf!lEinesRechts-füßigenHalbraum-Zehners/…OLISE-PendantsRespektiveLinks-füßigenR-As/…SANE-ErsatzesGänzl!chM!ssl!ch)?!?]EineSe(ee)hrGute(…JedochLeiderUn:adressiert-ausgestellte)Frage!?
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Prinzipiell gehe ich mit Dir und dem Artikel konform, @justin - speziell mit den grundsätzlichen Anmerkungen zur Kader- und Transferpolitik.
Zwei kleine Anmerkungen jedoch:
Der Vergleich von Diaz mit Coman und Sane führt insofern in die Irre, da Coman ja schließlich noch hier ist, Sane aber nicht. Ich würde es also einfach so sehen, dass Diaz die Kaderstelle von Sane ersetzt, sofern die Gerüchte zutreffen und der Deal zustande kommt. Nicht wahr?
Und zum Preis: natürlich ist das zu teuer angesichts seines Alters. Aber, ich glaube, @Nordbayer hat es im anderen Thread auch angemerkt: das sind halt einfach die Preise, fertig. Meine Kohle ist es ja nicht, ich bin da schmerzfrei. Diaz würde wohl nicht das verdienen, was Sane verdient hat, insofern wäre zumindest die Kaderposition etwas billiger und auf etwa gleichem Niveau ersetzt.
Summa summarum bin ich der Ansicht, dass sich der mögliche Diaz-Transfer erst so richtig beurteilen lässt, wenn man weiß, was sonst noch passiert. Bliebe es dabei, hielte ich es auch für sehr unglücklich und unkreativ. Kommen noch ein, zwei innovativere Transfers hinzu, bin ich mit der Diaz-Lösung für den Sane-Ersatz eigentlich ganz fein.
Ich glaube kaum, dass Diaz signifikant billiger als Coman, Sané oder Gnabry wäre. Ansonsten würde Diaz nicht gut verhandeln.
Und was im Artikel nicht erwähnt wurde, aber schon von anderen Floristen erwähnt wurde: Es kann doch nicht sein, dass Bayern Liverpool den Wirtz-Transfer finanziert.
Der Vergleich dient dazu, Díaz sportlich einzuordnen. Und da ist es schon ein Unterschied, ob er eher Kategorie Coman-Sané ist oder ein Regal darüber. Je höher das Regal, desto eher wäre eine hohe Ablöse gerechtfertigt.
Darum geht es bei der Kritik nicht. Völlig egal, ob es 65 Millionen, 2 Millionen oder 270 Millionen wären. Abstrakt, völlig richtig. Es geht darum, dass der FCB sein Budget smart verwenden sollte. Viel Geld in ein altes Asset mit wenig Restlaufzeit zu investieren, ist keine smarte Investitionsentscheidung. Und das ist ein Problem. Dann muss der FCB nämlich in einem bis zwei Jahren schon wieder investieren. Und dann wird das Geld eben doch knapp, auch wenn es nicht unseres ist. Und dann jammern wir wegen eins auferlegten Sparkurses.
Nope. Aus o.g. Gründen ist ein Transfer eines (in Fußballerjahren) alten Spielers für eine hohe Ablöse ganz generell falsch. Ausnahmen müssten sehr, sehr gut begründet sein. Eine solche begründete Ausnahme sehe ich hier nicht ansatzweise. Der Transfer bliebe falsch, der Transfer bliebe eine Katastrophe, egal was Eberl und Freund danach noch Gutes machen würden.
Ich kann das emotional natürlich gut verstehen. Aber rational betrachtet wäre mir das völlig gleichgültig.
Wirtz ist in Liverpool und wird da bleiben, völlig unabhängig was mit Diaz passiert.
Es gäbe berechtigte Zweifel an einem Diaz-Transfer, aber das würde für mich nicht dazu gehören.
Bei Kane kann man ja noch diskutieren, ob der Transfer in Kombination mit dem Gehalt Sinn gemacht hat, aber bei Diaz gibt es eigentlich keine Argumente, die diesen Transfer positiv aussehen lassen würden. Eigentlich müsste Bayern mit Diaz als Schlüsselapieler in drei Jahren infolge das Sextuple gewonnen, damit sich der Transfer überhaupt irgendwie refinanzieren könnte.
@Jo_1
Ich glaube, dass wäre einfach ein katastrophalen Bild für die Außenwirkung. Wir bekommen unseren Traumspieler nicht, an dem wir jahrelang gebaggert haben → also kaufen wir von der Resterampe des Klubs einen teuren Spieler , der uns Wirtz weggeschnappt hat. Damit würden wir uns klar unter Liverpool begeben, jedenfalls öffentlich.
..ähm..
#…>MalAbgesehenVom(…Schön-spekulierten
WieAblöse-abgelegten/…All-zuAbsichts..Einfachen/Schmerzfreien)Um-gangMitDerKohleSollteEinRechts-füßigerLA(…WieEtwaJenerDIAZRespektiveAllDieAnderenBarcolas/Gittens´/Leaos/Williams)B!tteschön(…Eber:ln:-d)N!chtDenKaderplatzEinesLinks-füßigenR-A/…SANÉEinnehmen(…Fertig..äh..GrüßeAnDieKleinenAnmerk..NichtWahr)!? (…
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Ich sehe es ähnlich wie Justin und Georg. Díaz würde wahrscheinlich aus „sportlicher Sicht“ kurzfristig helfen, zumal man bei Coman leider immer wieder mit Ausfällen rechnen muss. Aber, mittel- und langfristig wäre Díaz sowohl aus sportlicher wie auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht ein großer Fehler. Dann lieber Mut zum Risiko und 30 bis 40 Mio in einen 20-jährigen Fofana (Lyon) investieren.
Das könnte am Ende übrigens den Ausschlag für den Transfer geben, leider
Der FC Bayern findet die Personalie Diaz richtig spannend. Auch Ehrenpräsident Uli Hoeneß und der langjährige Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge halten viel vom 28- jährigen Flügelstürmer des FC Liverpool (Sky berichtete).
Sorry, aber das ist mir zu kategorisch. Ich bin tendenziell ja Deiner Meinung, aber bei aller strategischen Planung entscheidet sich letztendlich auf dem Platz und anhand des sportlichen Erfolgs, ob sich ein Transfer als Erfolg rausstellt.
Nur ein Gedankenspiel:
Diaz schießt nach 20 Saisontoren auch noch das entscheidende Tor im CL-Finale nächstes Jahr. Dann wäre es doch arg rechthaberisch, immer noch von einem Katastrophen-Transfer zu sprechen.
Ihr habt doch weiter oben schon das Dilemma angesprochen:
Offenbar sind alle beteiligten Entscheider unter akutem Erfolgsdruck. Was angesichts einer, sanft umschrieben, diffusen Marktsituation strategische, also in die Zukunft gerichtete Moves erschwert.
Aber nochmal: ich stimme ja tendenziell zu: das wäre kein smarter Transfer, nicht innovativ und zu teuer.
Ich mag nur dieses kategorische Aburteilen nicht.
Ich glaube aber nicht, dass ein Champions League reichen würde, wenn wir danach abstürzen (finanziell gesehen).
„Wir sind in Verhandlungen. Wir sprechen mit Liverpool und mit allen, die sich melden“, sagte Diaz und ergänzte: „Ich bin sehr ruhig, sehr glücklich - ich will die beste Entscheidung für mich treffen.“
Es geht wohl hauptsächlich darum, den Preis hochzutreiben.
Würde mich nicht wundern, wenn in zwei Wochen der neue Vertrag bei Liverpool verkündet wird.
Habe mir auch mal bei fbref Diaz, Coman und Sane angeschaut. Vorweg Spieler aus zwei unterschiedlichen Teams zu vergleichen ist nicht ganz fair und Diaz hat wohl auch einige Spiele im Zentrum (falsche Neun) absolviert, aber das ist genau Sane, Coman oder Gnabry Niveau. Jeder hat seine Stärken und Schwächen und jeder ist ein unterschiedlicher Spielertyp, aber in Summe sehen alle ähnlich aus. Vor allem wenn man unser Trio mit Olise vergleicht (gleiche Manschaft → sehr gut vergleichbar) sieht man um wie viel besser Olise insgesamt letzte Saison war als der Rest unserer Winger.
Sane hat uns diese Saison 30 Mio. bzw. 25+5 Mio. Boni (Gehalt und Abschreibungen) gekostet. Bei einer Sane Verlängerung um 3 Jahre hätte er uns 2,5 Mio. Abschreibungen + Gehalt gekostet. Das erste Angebot war angeblich 10+5 und wurde nochmal nachgebessert auf 12+×. In Summe hätte uns also Sane pro Saison 14,5+× Mio. gekostet. Diaz würde nur an Abschreibungen bei einer Ablöse von 70 Mio. Und einem 5!!! Jahresvertrag schon 14 Mio. kosten. Er müsste also quasi umsonst spielen, damit es sich finanziell lohnt im Vergleich mit einer Verlängerung von Sane. Man hätte also Sane weiterhin seine 20 Mio. geben können und er wäre unter dem Strich immer noch günstiger als ein Diaz.
Hoffentlich wird es so kommen.
In dem Szenario würde ich mich zunächst über den Titel freuen. Dann würde ich vermutlich eine Eloge auf den Spieler halten. Warum auch nicht, ich habe ja nichts gegen Díaz. Das kann ich ganz einfach trennen.
Trotzdem bliebe der Transfer strategisch eine Katastrophe, ja. Deshalb braucht es bei diesem Thema auch die kategorische Zuspitzung. Die Fehler des FCB sind zu gravierend und schocken mich nahezu.
In der Analyse muss man da einfach trennen zwischen Prozess und Ergebnis. Scouting/Recruiting hat im Ergebnis immer eine große Zufallskompomente. Den Prozess, die Strategie aber kann man recht gut bewerten.
Wenn der FCB 20 hochtalentierte Jugendspieler rekrutiert, aus England, Schweden, Frankreich, Berlin usw., dann weiß der FCB vorher nicht, wer davon Musiala wird und wer in der 3. österreichischen Liga landet. Dieser Prozess ist smart, weil die Chance groß ist, dass unter 20 Talenten ein Musiala dabei ist. (Auch dort wäre noch einiges zu verbessern, aber das ist ein anderes Thema.)
Wenn ein Familienvater mit zwei Kindern und 2000 Euro netto jeden Monat 1000 Euro für Lottoscheine ausgibt, ist das eine schlechte Entscheidung. Selbst wenn das 100 Familienväter so machen und einer den Jackpot gewinnt, bleibe ich dabei, dieses Vorgehen als schlecht zu bewerten.
Und wenn Bayern teure alte Spieler einkauft, dann ist und bleibt das unfassbar unklug. Egal wie das kurzfristige sportliche Ergebnis ist. Wenn sie einmal durch einen alten Spieler die Champions League gewinnen, dann ändert das nichts daran, dass es im heutigen Fußballmarkt (kann in 10 Jahren anders aussehen) unfassbar unklug ist, so einzukaufen, wie es der FCB aktuell anscheinend vorhat (und in den letzten Jahren tat).
Direkt natürlich nicht. Aber das Geld speist sich zum großen Teil aus den Einnahmen, die unser einer in das System pumpt. Seien es Eintrittskarten, TV- und Streamingabos, Fanartikel, Mitgliedschaftsbeiträge oder der Mobilfunkvertrag bei Telekom.