Veröffentlicht unter: FC Bayern: Oberdorf und die Erinnerung an das, was sein kann
Für Lena Oberdorf waren die letzten Jahre geprägt von schweren Verletzungen. Kann sie jetzt beim FC Bayern angreifen und Georgia Stanway beerben? Als Lena Oberdorf im Sommer 2024 zum FC Bayern wechselte, war das ein Erdbeben, das die Bundesliga erschütterte. Die wohl talentierteste deutsche Mittelfeldspielerin ging den im Fußball wohl emotional schwierigsten Weg: Von einem Rivalen zum anderen. Wenn man die Situation damals ehrlich beleuchtet, war schon dort absehbar, dass der VfL Wolfsburg auf dem absteigenden Ast ist, während sich in München etwas entwickelte. Die Hoffnung am Campus war riesig, dass mit Oberdorf eine Schaltzentrale entstehen kann, die selbst in…
„Bei all den Debatten über ihre Verletzungen sollte aber zumindest nicht vergessen werden, welche Spielerin sie war – und welche sie für den FC Bayern noch werden kann.“
Ein schöner Beitrag. Leider muss man sich tatsächlich erst wieder daran erinnern. Lange ist es her.
„Pro 90 Minuten spielte Stanway bei den Bayern 18 Pässe, sieben Vorwärtspässe drei lange Pässe und drei Pässe ins Angriffsdrittel mehr als Oberdorf.“
Wie ist hier „mehr als Oberdorf“ zu verstehen? Bezieht sich das auf jeden einzelnen genannten Punkt?
Also 18 Pässe mehr, sieben Vorwärtspässe mehr usw.
Oder sind die sieben Vorwärtspässe, drei lange Pässe, jeweils eine Teilmenge der 18 Pässe?
Alles einzeln betrachtet jeweils mehr.
Schöner Artikel. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie Oberdorf im Laufe der Saison wieder reinkommt und welche Rolle sie sich auch vor allem nach Stanways Abgang auf dem Platz erarbeiten kann. Jetzt am Anfang wird’s aber erstmal darum gehen, langsam wieder Spielpraxis zu sammeln. Beide Daumen sind gedrückt.
Danke für die Erinnerung an sie als Spielerin. Ich habe mir schon beim Lesen von Florians Artikel zum Mittelfeld gedacht, dass Oberdorf eine echt tragische Geschichte ist. Ich mache mir große Sorgen. Drücke aber auch ganz fest die Daumen.