Überraschend deutliche Aussagen. Vielleicht geht ja wirklich was.
Sie brauchen ja eigentlich nur einen Ersatz für Onana, solange er verletzt ist. Das wird ja aus den Aussagen klar. Und dann ist es mMn auch legitim erstmal nach einer Leihe zu schauen.
Wie haben damals nach der Verletzung von Sané auch keinen neuen Spieler fest verpflichtet, sondern Perisic und Coutinho ausgeliehen und dann ein Jahr später Sané fest verpflichtet.
Dann sollte die Sache im Grunde vom Tisch sein.
Ok. Dann eben eine Leihe. Volle Gehaltsübernahme und ne saftige Leihgebühr. Sollten uns da an der Jackson Leihe orientieren. Die können sich das leisten.
Wegen der Attituede ist er schon nicht bei Tottenham geblieben. Der Fall scheint uns echt den Transfersommer zu verhageln.
Wäre doch auch für uns eigentlich okay. Klar wäre es schöner, das Kapitel endgültig zu schließen und eine ordentliche Ablösesumme einzunehmen. Aber wenn das nicht klappt, ist die Frage was man am Ende höher priorisiert. Einen Buchverlust vermeiden? Gehaltskosten senken? Einen endgültigen Verkauf um das Thema nicht nächstes Jahr zu haben? Eberl besser da stehen zu lassen?
Mein Eindruck ist, dass es der Buchwert ist. Seine Kaufoption bei Tottenham soll bei 30 Millionen gelegen haben und jüngste Angebote, die tendenziell 25 Millionen als Limit sahen, wurden abgelehnt. Das spricht stark dafür, dass man überzeugt ist, diese 30 Millionen bekommen zu können. Sein Restbuchwert dürfte etwas über 25 Millionen liegen. Man wird diese Zahl vielleicht als unterste Schmerzgrenze betrachten.
Ich bin mir da unsicher, wie viel da wirklich dran ist bzw. wie viel da von Bayern lanciert wird um ein höheres Interesse am Spieler vorzugspielen.
Habe dazu keine Meinung. Wir werden sehen. Ich denke, er wird wechseln. Leihe mit Kaufpflicht, teure Leihe ohne Pflicht, Verkauf. Was auch immer.
Wenn es sich für Bayern finanziell ausgehen soll, muss es die PL sein. Eine Rückkehr nach Portugal oder ein Transfer nach Italien etc. sehe ich als schwierig an. Da ist das Gehalt, dass nicht in ein solches Land passt und auch die Ablöse oder Leihgebühr wären in fast allen Fällen zu hoch.
Ich bin mir sehr sicher, dass ein (von Managementseite vermuteter) Marktwert der Grund ist und nicht der Buchwert. Einem Eberl muss man mit Sicherheit nicht die sunk cost fallacy erklären.
Ich denke sogar, dass alle drei Abgangskandidaten wechseln werden. Es wird aber trotzdem ein Ende mit Schrecken sein, weil man von den fast 100 Millionen, die man für diese drei Spieler ausgegeben hat, nur einen Bruchteil wieder sehen wird.
Das lag an dieser unsteten Zeit. Klubspitze, Trainer, all die vielen Wechsel. Da passieren mehr falsche Entscheidungen.
Nun, es wird zumindest kein böses Erwachen sein.
Unabhängig von der bilanziellen Bewertung, dürfte es jedem im Verein sein klar sein. Egal was macht, wie man es macht, man wird diese Spieler einzeln und auch als Gruppe nur mit beträchtlichen Einbußen wieder verkaufen können.
Das stimmt auf jeden Fall.
Das widerspricht sich gar nicht unbedingt. Vielleicht ist man überzeugt, Palhinha hätte einen Marktwert von 30 Millionen und hat sich ausgerechnet, man könne ein paar Millionen Gewinn machen und sein Gehalt sparen. Das könnten zusammen sicherlich um die 15 Millionen sein. Verkauft man ihn unter Buchwert, bleibt davon kaum etwas übrig.
Möge das Wettbieten beginnen ![]()
Doch, das widerspricht sich. Der Buchwert ist ein Buchwert und bis auf die bilanzielle Abbildung schietegol. Er spielt für die wirtschaftliche Beurteilung des Verkaufs schlicht keine Rolle (von der steuerlichen Auswirkung abgesehen).
Das ist komplett falsch.
