Hoeneß’ Sparplan oder Eberls Mastermind? Ablösefreie Optionen für den FC Bayern

Veröffentlicht unter: FC Bayern: Ablösefreie Topspieler? 9 interessante Optionen

Das Geld sitzt beim FC Bayern nicht mehr so locker. Spieler mit auslaufenden Verträgen könnten daher eine smarte Option sein. Miasanrot blickt auf die Kandidaten 2026. Die Verträge von sechs Spielern beim FC Bayern laufen im Sommer aus. Da mit Dayot Upamecano, Serge Gnabry und Manuel Neuer auch wichtige Akteure darunter sind, bestimmen die ausstehenden Verlängerungen bislang die Diskussionen rund um den FC Bayern. Bei den übrigen dreien – Leon Goretzka, Raphaël Guerreiro und Sven Ulreich – deutet dagegen vieles auf einen Abgang beziehungsweise ein Karriereende hin. Doch der FC Bayern könnte nicht nur Spieler durch auslaufende Verträge verlieren. Immer…

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Sehr guter Beitrag, danke dafür.

Icardi und Schlager fände ich super zur Verbreiterung des Kaders.

@Georg: ist eigentlich die letzte Rate für Lewandowski schon bezahlt ? Nicht dass wir den noch zurückholen müssen….

Und wenn jetzt für jeden der Vorschläge noch eine Campus Option gegenübergestellt werden würde, dann bräuchte Herr Eberl gar nicht viel tun sondern nur den Blog lesen.

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Ja, Lewandowski ist abbezahlt.

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Fußballerisch wäre er also eine gute Option für den FC Bayern, die Max Eberl auf jeden Fall ausloten sollte. In möglichen Gesprächen müsste der Sportvorstand jedoch auch prüfen, wie der Spieler zu den Werten des FC Bayern steht. Im Dezember 2024 trugen alle Kapitäne der Premier League eine Regenbogenbinde als Zeichen für die Rechte der LGBTQIA±Community. Guehi beschriftete seine Binde mit „I love Jesus“, da er als gläubiger Christ diese Werte offenbar nicht teilt. Dieser Vorfall sollte nicht unerwähnt bleiben und entsprechend thematisiert werden.

Ich glaube kaum, dass so etwas ein Thema innerhalb der Mannschaft sein könnte.
Außerdem für welche Werte steht den der FC Bayern?
Wenn man Toleranz für Minderheiten und Andersdenkende propagiert, sollte man nicht vergessen, dass auch tiefgläubige Christen inzwischen eine Minderheit darstellen. So gesehen, hat der die Binde nur ergänzt.

#…>Halte(…AbgesehenVonGUEHIRespektiveAufUnsereChavez´+Binders/Daibers/Dalpiaz`/Darboes/Licinas/Oflis/OlychenkosHoffend!?)MalMitDenNamenMARTEL/NETZ(…ELKAROUANI?)Dagegen!? :face_with_peeking_eye: :thinking: :expressionless_face: :woozy_face: :smiling_face_with_sunglasses: :distorted_face:

Klar, wer kennt sie nicht? Die unterdrückte Minderheit der Christen.

Studie - Christentum ist weltweit größte Religion.

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Natürlich sind Christen auf der Welt auch bedroht bzw. werden sie unterdrückt. Aber das liegt eher daran, dass sie einfach überall auf der Welt verteilt leben und nicht weil sie auf besondere Weise gejagt werden oder so.

Das war sicherlich unglücklich formuliert mit der Minderheit der Christen. Aber es gibt mit Sicherheit Länder in denen Christen zur Minderheit zählen und unterdrückt werden. Das sollte man schon auch benennen dürfen.

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Natürlich gibt es diese Unterdrückung und daran können auch absolute Zahlen nichts ändern. Sonst könnte man pauschal jede berechtigte Sorge darüber, dass es Diskriminierung von Muslimen gibt auch mit der Behauptung entkräften, dass Muslime bei fast 2 Milliarden Muslimen weltweit (Anzahl ansteigend) ja auch keine Minderheit sein können, die Schutz brauchen würde.

Es gibt Länder, in denen Menschen wegen ihrer Religion verfolgt werden. Das betrifft Muslime in China oder Myanmar genauso wie Christen in Afrika oder Asien. Teilweise werden die Unterdrückungsmaßnahmen sogar von der Regierung durchgeführt und sind somit staatlich organisiert, teilweise stecken Terrororganisationen dahinter, wie z.B. bei den Anschlägen auf koptische Christen in Ägypten. Fakt ist: Religiöse Minderheiten leben in vielen Ländern der Welt in Gefahr und das betrifft Christen genauso wie andere Glaubensrichtungen.

Aber es gibt eben auch noch die Situation, dass man in einem Land trotz Zugehörigkeit zur Mehrheitsreligion eben wegen dieser Religion in Gefahr sein kann. Als Muslim lebt man in muslimischen Ländern wie dem Irak oder in Afghanistan in ständiger Gefahr, Opfer eines Anschlages einer anderen Glaubensrichtung des Islams zu sein. Aber auch in Deutschland gibt es immer wieder Fälle, in denen in Flüchtlingsunterkünften Christen aus Ländern wie Afghanistan, Syrien oder dem Irak von muslimischen Landsleuten schikaniert, bedroht oder verletzt werden, eben wegen ihrer Religion.

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Aber in der westlichen Welt, wo eigentlich immer das Christentum die Mehrheit darstellt, lebt man als Christ oder als Person mit dem christlichen Glauben relativ ungefährlich.

Wenn sich Guehi also für Minderheiten in Afrika oder Asien einsetzt und ihr Leben verbessern will, dann ist das okay und verständlich. Aber wenn er sein Statement (“I love Jesus”) mit dem Hintergrund getätigt hat, dass er das Christentum in Europa/der westlichen Welt in Gefahr sieht, weil er bzw. die Kapitäne der Premier League eine LGBTQ-Kapitänsbinde tragen mussten, dann ist das eine unbegründete Sorge und er setzt sich auch für keine Minderheit ein.

Woher ist eigentlich die Einstellung von Guehi hier bekannt? Hat er sich öffentlich gegen LGBT… usw gestellt? Oder wird das “nur” Aufgrund der Modifikation der Binde unterstellt? Ich kenne mich in diesen Angelegenheiten nicht wirklich aus.

Ein anderer hat sich ja klar positioniert:

Wie gut die aktuelle sportliche Situation ist, kann man sehr schön daraus ableiten, über was für Quatsch hier diskutiert wird.

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Es ist einfach eine bodenlose Frechheit, den Hass gegen queere Personen damit gleichzusetzen, dass Christen an manchen Orten auf der Welt unterdrückt werden. Komplett alberne Nonsensediskussion. Queere Personen werden überall unterdrückt und marginalisiert. Selbst in unserem wunderbaren Deutschland. Wer solche Vergleiche anstellt will nur eines: Verharmlosen.

Und btw: Googelt mal diese sektenartige, religiöse Verbindung von Profispielern und deren Weltbild. Hat jetzt nicht zwingend mit Guehi zu tun, da stecke ich zu wenig drin, aber da wird einem schlecht.

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Letztlich sind wir hier bei dem Problem, für welche Werte ein Verein stehen will. Wenn es ihm ein echtes Anliegen ist, für z.B. die Rechte der LGBTQ einzutreten, dann sollte er konsequenterweise keine Spieler beschäftigen, die diese Werte nicht mittragen (meist aus angeblich religiösen Gründen).

Aber auch auf anderen Ebenen finde ich es befremdlich, wenn ein Profi mit Millionengehalt aus religiösen Gründen nicht professionell arbeitet. Etwa wie Noussair Mazraoui, der regelmäßig aufgrund des Ramadan einen Monat lang (mindestens) nicht voll einsatzfähig war/ist.

Im aktuellen Kader des FC Bayern ist da nach meinem Kenntnisstand derzeit kein „Problemfall“ mehr dabei; ich würde mir wünschen, dass solche Fragen bei Neuverpflichtungen eine zentrale Rolle spielen. Was zum Beispiel heißen würde, dass man den von vielen hier gehypten Guehi von der Liste streicht (sofern er je drauf war)

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Habe dazu Folgendes gefunden:

Innerhalb eines Berichtszeitraums von jeweils einem Jahr dokumentierte der Weltverfolgungsindex 2025 von Open Doors 4.476 wegen ihres Glaubens getötete Christen. Demgegenüber verzeichnete das Projekt Trans Murder Monitoring von TGEU im selben Jahreszeitraum 350 Morde an trans- und gender-diversen Personen, während umfassende Daten für die gesamte LGBTQ±Gemeinschaft fehlen.

Also selbst angenommen es werden zehn mal so viele LGBs wie TQs ermordet, kommt das noch nicht an die Christen ran.

Es geht ja nicht nur um das Töten von Personen. Auch die Verfolgung, Vertreibung, Inhaftierung, Diskriminierung und so weiter sind ja ein Thema. Und da dürfte die Zahl der betroffen würden Personen weitaus höher sein als die der Christen. Zudem gibt es auch noch eine Dunkelziffer, die noch höher sein dürfte. Das mit der Dunkelziffer gilt natürlich auch für die Christen und trotzdem bin ich überzeugt, dass würde Personen weitaus mehr Leid erfahren.

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Also das Argument ist: Christen werden bei der Verfolgung bevorzugt umgebracht, aber die die nicht umgebracht werden werden weitestgehend in Ruhe gelassen, während es sich bei LGBTQ genau andersrum verhält?

Die Morde sind natuerlich nur des Eisberg’s Spitze. Lässt sich halt am besten erheben.

Das dürfte aber weit mehr als nur das Zehnfache sein. Frag mal die Baukranhersteller.

Das würde ich nicht sagen. Mir ging es darum, dass queere Menschen in der westlichen Welt zwar nicht umgebracht werden, aber eben häufiger Leid erfahren und auch die Zahl der Opfer viel höher ist, denn queere Menschen leben eher in der westlich geprägen Welt. Dort wo queeren Menschen die Gefahr droht umgebracht zu werden leben mMn eher wenig queere Menschen. Zudem sind viele Menschen nicht offen queer, insbesondere nicht in den für sie gefährlichen Ländern und es gibt auch den Fall, dass man zwar biologisch queer ist, aber aufgrund mangelnder Bildung und Wissen seine Sexualität gar nicht einordnen kann. Wir können also gar nicht wissen, wie viele queere Menschen umgebracht werden.