Finanzen der FC Bayern AG

Das tut man bereits, allerdings nur bei Nachwuchsspielern. Vor ein paar Jahren ging Nachricht um, der FC Bayern würde ein Verkäuferverein werden. Mittlerweile hat sich herauskristallisiert, dass man die Nachwuchsarbeit als Geschäftsmodell sieht. Bei Stammspielern wird man das aufgrund des eigenen Selbstverständnisses wohl nicht tun. Das zeigen wirtschaftlich unvernünftige Transfers wie Kane oder Diaz.

Am Ende geht es immer noch darum, Geld zu verdienen, um dieses in sportlichen Erfolg umzuwandeln. Spieler zu verkaufen, die zwar wirtschaftlich starke Verkäufe wären, aber zu wichtig für den sportlichen Erfolg sind, ist für einen Topclub daher keine attraktive Einnahmequelle.

Ich glaube, @Georg hatte das sogar letztens im Podcast thematisiert. Aktuell ist es schwierig, MCOs zu finden, die unterm Strich wirklich ein wirtschaftlicher Erfolg sind. Die Synergieeffekte sind ziemlich überschaubar. Der einzige große Vorteil ist, dass man ein größeres Netzwerk für die Spielerakquise hat (siehe Red Bull). Das nutzen wir auch bereits über Red & Gold, um das Geschäftsmodell der Nachwuchsarbeit zu stärken.

Der FC Bayern kann hier definitiv deutlich mehr machen. Das Geld, das es dafür braucht, ist eigentlich kaum der Rede wert. Selbst wenn es nicht funktioniert, hat man wenigstens etwas für die Gesellschaft getan. Für die kurzfristige Zukunft sehe ich aber auch hier die deutsche Liga als Flaschenhals. Der FC Bayern alleine kann die Bundesliga auch bei den Frauen nicht auf Premiere League-Niveau ziehen.

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