FIFA / UEFA / ECA - Entwicklungen im Weltfussball

Bin mal gespannt welche Interviews nachdem Spiel getätigt werden und da der ein oder andere Journalist sicherlich die Nachfrage stellen wird wie die Spieler den ganzen Trubel in der Stadt wahrnehmen.

Oh, wenn es um Kulturkampf oder gegen Demokraten geht, weis er dann aber überraschenderweise doch immer ganz gut Bescheid. Z.B. kennt er die kriminellen Zustände in demokratisch geführten Städten sehr genau und er weis ja auch sehr sicher, dass die Weißen in Südafrika ganz schlimm diskrimminiert werden. :person_shrugging:

Ah, das erklärt, warum da von Arschkriecher-Gianni noch nichts kam. Dann bleibt Don Donald wohl nur noch sein Lieblingsinstrument: kurz vorher einen Aufstand wittern und die Nationalgarde vorbei schicken.

Aber jeweils nicht aus Briefings sondern aus Fox News oder, noch schlimmer und wahrscheinlicher: Seiner bloßen Imagination. Der Typ ist was das angeht wirklich faszinierend.

etwas offtopic: es ist immer wieder interessant, das Wechselspiel aus „No-one knows more about electricity, wind, magnets, wars, deals, building, physics, water, health, tariffs, rates,…“ and „I know nothing about it…never heard/thought about it/I hear it for the first time/everyone is talkung about it, I didn’t even think about it yet…“ (bei ALLEN unliebsamen Themen)…

Ich finde das hier zeigt, dass das auch ganz schnell und spontan einfach von der Regierung zurückgedreht werden kann. Unter Umständen entscheidet das dann am Ende auch der Präsident.

Neues zum „Pride Spiel“…

Ist jetzt nicht besonders überraschend, dass sowas zu Problemen mit muslimischen Ländern führen wird:

Ägyptens Verband (EFA) wies in dem Schreiben an den Fußball-Weltverband FIFA und dessen Generalsekretär Mattias Grafström „jegliche Aktivitäten“, die Homosexualität während der Partie fördern, zurück. „Solche Aktivitäten widersprechen den kulturellen, religiösen und sozialen Werten der (…) arabischen und muslimischen Gesellschaften“, hieß es.

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beiden Mannschaften 0 Punkte geben und stattdessen Pride-Teams aus den Ländern auflaufen lassen :partying_face::rainbow_flag::smiling_face_with_three_hearts:

Oder akzeptieren dass sie keinen Bock drauf haben und sich ein anderes Spiel aussuchen. Belgien spielt gegen Neuseeland in der gleichen Gruppe. Kann man vielleicht die Austragungsorte tauschen.

Intoleranz gegenüber Intoleranz ist … intolerant.

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Nein, ist es nicht. Intoleranz gegenüber Intoleranz ist die einzig richtige Antwort.

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Es ist ein Unterschied ob man für die eigenen Werte einsteht oder mit der Regenbogenflagge durch Mekka marschiert. Sobald man anderen anderen anfängt was aufzuzwingen hört mein Verständnis auf.

Ist wie bei den Religionen. Die, die nicht missionieren sind mir wesentlich sympathischer.

Das ist ja das grundlegende Missverständnis bzw. das Entlarvende an den Aussagen aus diesen Ländern, weswegen ich RasenRambo auch hier widerspreche: Solche Aktionenn"fördern" ja nicht Homosexualität, wie soll das denn gehen?? Solche Aktionen sollen nur dafür sorgen, das Diskriminierung aufhört, dadurch wird es ja nicht „mehr“ (also gefördert) sondern bestenfalls sichtbarer. Und damit haben die Intoleranten dieser Welt eben ein Problem. Und damit darf man sie nicht davon kommen lassen. Ist ja auch nichts anderes, als wenn („christliche“) Rechtsradikale hier in Deutschland fordern würden, muslimische Symbole aus dem Grund zu verbieten. Da wär der Aufschrei in Ägypten aber groß.

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@JOP und @Hibbs haben schon Richtiges dazu gesagt, ich möchte noch hinzufügen:
Mit deinem Verständnis der Trennung von Sport und Politik/Gesellschaft und der vermeintlichen „Aufzwingung“ gewisser Themen bedienst du genau die (unzutreffenden) Narrative derjenigen, die Freude daran haben, Minderheiten wieder zurückzudrängen und Menschenrechte nur für diejenigen gelten zu lassen, deren Lebensweise einem genehm erscheint. Dass dein Beispiel mit Mekka und der Regenbogenflagge polemisch überzogen ist, ist dir wahrscheinlich selbst klar. Hier geht es um eine Aktion in einem Stadion eines Landes, das sich eigentlich gewisse universelle Rechte auf die Fahne geschrieben hat. Das Ganze im Rahmen von Sportverbänden, die auf dem Papier genau für das werben, was mit dieser Aktion ausgedrückt werden soll.

Siehst du denn selbst keinen Unterschied zwischen „missionieren“ und „eintreten für Rechte, die allen zugute kämen“…?

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Ich selbst halte es unbedingt mit dem Philosophen Karl Popper: Toleranz gegenüber Intoleranz zerstört die Toleranz selbst. Intolerante Bewegungen (sei es z. B. eine im Kern demokratiefeindliche Partei wie die AfD, oder sei es eine Bewegung gegen LBTQ+), die vielleicht toleriert werden (aus welcher guten Absicht auch immer), können durchaus die Toleranz selbst zersetzen.

Ein historisches Beispiel: eine Partei wie die NSDAP wurde in Deutschland toleriert, sie hat dann die Toleranz der Weimarer Republik ausgenutzt und diese Demokratie zerschlagen und sich damit gegen die demokratischen Werte eben derselben durchgesetzt. Der Begriff der „wehrhaften Demokratie“ entstand aus ebendieser Geschichte.

Das Ganze nennt sich „Toleranzparadoxon“ - und läuft letztlich auf Werte hinaus.

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For the Game. For the World.

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am besten ist die Begründung für die jeweils 15% Bearbeitungsgebühr für Verkäufer UND Käufer beim Weiterverkauf: „Das Geld kommt ja letztlich auch der Weiterentwicklung des Sports blabla zu Gute“. Infam. Infantino.

150 für den billigsten Platz im billigsten Deutschen Vorrundenspiel. Word.

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ernsthaft:
wer freiwillig bei dieser WM ein Spiel besucht - ist selber Schuld und darf ruhig bluten!
schlimm ist, dass es wieder viel zu viele Menschen geben wird, die dieses Irrsinn mitmachen!

No words needed. Das ist echt bodenlos.

Fußball sollte mal für die ärmsten im Land bzw auf der Welt sein und inzwischen ist das nur noch für wohlhabende…

Ich hoffe, dass niemand dazu gezwungen wird und die Leute dort alle freiwillig sind.

da wäre ich mir bei drohenden halbleeren Stadien und Trump nicht so sicher… :zany_face::rofl:

Am Ende werden die Tickets verschenkt oder doch vergünstigt weil man will das die Welt sieht wie toll es in den USA ist wenn selbst Fußballstadien dort voll ausverkauft sind.

Siehe Katar 2022.

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Vielleicht wird ja auch wieder der Vorsitzende eines großen FC Bayern-Fanclubs verpflichtet um Werbung für die WM in den USA zu machen, analog zu Katar…