FC Bayern: Wie viel Georgia Stanway steckt in Momoko Tanikawa?

Veröffentlicht unter: FC Bayern: Warum Momoko Tanikawa die Stanway spielen muss

Momoko Tanikawa hat ein kleines Problem beim FC Bayern: Sie ist auf mehreren Positionen einfach zu gut. Warum sie aktuell als Stanway-Ersatz wichtig ist. Eine Länderspielpause, zwei herausragende Leistungen gegen den VfB Stuttgart und RaBa Leipzig vor allem in offensiven Situationen – und schon hat José Barcala wieder die Diskussion am Hals, die er eigentlich gern abmoderieren würde. Einmal antwortete der Trainer der FC Bayern Frauen auf eine Frage, wo genau denn Momoko Tanikawa jetzt am besten in seinem System funktionieren würde: „Sie ist am besten, wenn sie auf dem Feld ist.“ Der Spanier gab zuletzt auf einer Pressekonferenz auch…

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Das ist wirklich ein interessantes taktisches “Problem”, das wir da haben.

Ich hätte auch nicht gedacht, dass die beiden in manchen Daten so nah beieinander liegen. Aber der Hauptunterschied, so lese ich es heraus, ist dann doch das, was mir beim Kucken auch so vorkam: Tanikawa ist kleinteiliger unterwegs, das bedeutet, es fehlen die Stanway-typischen diagonalen Verlagerungen und der ein oder andere lange Ball.

Vielleicht hab ich mich getäuscht am Anfang der Saison, wie sehr uns Stanway fehlt. Es lief halt nahezu jeder Angriff über sie, allein das macht uns auf der anderen Seite eben wieder flexibler, wie Du betonst. Muss ja nichts Schlechtes sein. Die letzten Spiel sahen eigentlich wieder ganz gut aus im Spielvortrag, und ich würde zustimmen, momentan ist Momoko auf der Sechs die für die Mannschaft beste Lösung.

Die interessante Frage wäre:

Wenn Zadrazil wieder komplett im Rhythmus ist, wäre, wie schon mal erwähnt, die Doppelsechs Amani/Zadrazil möglich und Tanikawa könnte wieder eins nach vorne rücken. Aber was bedeutete das für den Aufbau? Momentan (und der Test gegen eine richtig starke Mannschaft stünde noch aus) funktioniert das aufgrund der unterschiedlichen und sich ergänzenden Stärken von Amani und Momoko gut. Würden Zadrazil und Amani überhaupt zusammenpassen? Defensiv sähe das enorm gut aus, aber bekämen wir die Kugel dann auch gepflegt ins letzte Drittel?

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In den Minuten, die Zadrazil jetzt schon gespielt fand ich schon, dass sie den Ball nach vorn bekommt und das Spiel sogar beschleunigen kann. Ich weiß nicht mehr welches Spiel das war, aber da kam sie rein und es wirkte gleich straffer und zielgerichteter. Ähnlich, wenn vielleicht auch nicht ganz so krass wie Oberdorf bei ihrer letzten Einwechslung.

Eine Stanway wird sie nicht mehr werden, aber für vorsichtigen Optimismus reicht das bei mir.

Und ja, für die Mannschaft ist Momoko auf der Sechs aktuell wohl das beste. Aber für den einfach gestrickten Fan (mich), der sie gern etwas öfter etwas näher am Tor sehen möchte, fühlt es sich ein wenig an wie Verschwendung.

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Interessantes Zahlenmaterial.
Und der Spruch gefällt mir auch. :grinning_face:

"Einmal antwortete der Trainer der FC Bayern Frauen auf eine Frage, wo genau denn Momoko Tanikawa jetzt am besten in seinem System funktionieren würde: „Sie ist am besten, wenn sie auf dem Feld ist.“

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Hey Justin ..danke fur die geile arbeit..ich bin erst fcb frauen fan seit 2025..als ich im eroffnungsspiel in der allianz arena das 1.mal frauen und momo live gesehen habe…seitdem bin ich hardcore fan von momo….insofern relativiert sich vielleicht manche aussage von mir. Da ich als D in Sudtirol lebe ist mein ziel na jahr in die nahe von Mu zu kommem…weil live is was anderes als vorm tv…wie bei musik/konzerte..fur mich is Tanikawa technisch mit abstand die beste spielerin. Sie macht fast null fehler…ihre spielintelligenz ballbehandlung technik kannst Du nicht in statistiken sehen..peace danny

Beeindruckende Zahlen, vielen Dank für die Mühe und das Wissen.

Ich will auch überhaupt nicht widersprechen, nur zu bedenken geben, dass Tanikawa auf der zehn Harder sehr hilft und die beiden fußballerisch perfekt zusammen passen. Für mich ganz ohne Zahlen ist das Team offensiv mit Harder & Tanikawa am besten. Zumal ich immer noch glaube, dass es in der Liga keine Doppelsechs braucht.

Aber natürlich: glücklich ist, wer über solche Dinge diskutieren kann, weil alles perfekt läuft. Jetzt sind es nach dem Ausgleich von ManU nur noch zwei, die jedes Ligaspiel gewonnen haben: OL Lyonnes und Bayern. Übrigens: herzlich willkommen zurück, Sydney Lohmann, ich habe mich sehr gefreut über dieses Comeback! Es war ja überhaupt ein wundervoller Spieltag für viele Ex-Bayern-Spielerinnen: Comeback Sydney Lohmann, Traumtor Georgia Stanway, Traumtor Natalia Padilla-Bidas. Und ich weiß ja nicht, ob der Kicker inzwischen Aufstellungen korrekt wiedergibt, oder schult OL wirklich Jule Brand gerade zur Linksverteidigerin um?

Im Übrigen war ich glücklich, als Lena Oberdorf in ihrem Twitch-Stream gestern während sie Real-Tenerife geschaut hat gesagt hat, sie käme “vom Training”. Zumindest das Worst Case-Szenario “das wird nix mehr” scheint nicht Realität zu werden.

Tanigawa selbst sagt, dass die Position 10 die richtige für sie sei.
Das sehe ich genauso.
Allerdings hat sie auch in Schweden auf der Position 6 gespielt und dort die Torschützenkrone errungen.
Was ihr meiner Meinung nach fehlt, ist Freiheit.
Angesichts der deutschen Disziplin mag das schwierig sein, aber wenn man ihr Freiheit gewährt, würde sie sowohl auf der Position 6 als auch auf der Position 10 noch mehr glänzen.
Außerdem – und das ist vielleicht eine typisch japanische Denkweise – könnte die 21-jährige Tanigawa gegenüber ihren älteren Teamkolleginnen eine gewisse Zurückhaltung an den Tag legen.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

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Richtig, aber das allerwichtigste ist: sie muss nah bei Pernille Harder sein. Harder sagte ja schon, sie hätte die Lust am Fußball verloren gehabt, bis Momoko Tanikawa zu Bayern kam. Sie habe sich in jung in ihr erkannt, sie verstehen sich auf dem Platz perfekt!