Veröffentlicht unter: FC Bayern: Unschlagbar? Nur einer kann FCB noch stoppen
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Im Podcast wurde ja am Rande nochmal die Frage aufgeworfen, wer neben Kimmich (und Kane) in der Post Müller/Neuer Ära Führungsspieler sein kann. Die Diskussion wurde an anderer Stelle ja auch kürzlich in einem anderen Thread diskutiert.
Ich möchte Upa da neben den von euch genannten Spielern noch in den Raum werfen. Klar er wird niemals die Ausstrahlung eines Lucios haben und wird auch nicht der Kommunikator werden, der Alaba unter Flick war, trotzdem traue ich ihm eine fortschreitende Entwicklung zu einem Führungsspieler zu und gehe auch davon aus, dass man mit ihm in dieser Rolle plant.
Er ist bereits seit 2021 im Verein und wird ja vorraussichtlich seinen Vertrag auch demnächst langfrisitg bis 2029 oder 2030 verlängern. Er kennt also den Verein schon gut, spricht gut deutsch und kann damit auf Deutsch, Französisch und Englisch in der Kabine kommunizieren - damit die drei wohl wichtigsten Sprachen in der Kabine. Dazu hat er mit Frankreich auch schon bei zwei großen Turnieren als Stammspieler internationale Erfahrungen gesammelt.
Rein sportlich sollte er diese Rolle übernehmen. Er ist in dieser Saison der stabilste und im Gesamtpaket auch beste Innenverteidiger des FC Bayern und damit irgendwo auch der „Abwehrchef“ - auch wenn er das in seiner Art sicher anders ausfüllt, als viele seiner Vorgänger. In meiner Gedankenwelt ist es zumindest noch verankert, dass eine gute Mannschaft einen Abwehrchef haben sollte und dieser auch Führungsspieler sein sollte.
Auch in seiner Persönlichkeit traue ich Upamecano diese Entwicklung zu. Ja, er begeht auch in dieser Saison Fehler. Solche Fehler gehören aber auch dazu, wenn man nicht gerade VVD in seiner besten Saison ist. Wo eine Entwicklung stattgefunden hat, ist sein Umgang mit Fehlern. Früher konnte man Upamecano nach einem Fehler eigentlich direkt auswechseln, weil er super verunsichert gewirkt hat und sich dann Fehler an Fehler gehäuft hat. In Noten ausgedrückt: wenn er ein schlechtes Spiel war, gab es danach Kicker Note 6. Spontan fallen mir da das CL Hinspiel gegen City ein oder ein rabenschwarzer Pokalabend gegen Gladbach. In dieser Saison scheint er das überwunden zu haben und nach einem Fehler einfach weiter zu machen. Im CL-Hinspiel gegen Leverkusen ist mir das bspw. extrem positiv aufgefallen, auch wenn das sicherlich dadurch begünstigt wurde, dass aus seinem Fehler kein Tor resultierte.
Diese Entwicklung scheint ja auch kein Zufall zu sein. Von allem was man liest, ist Upamecano ja auch sehr offen in der Art der „Trainingsmethoden“, um an seinen Schwächen zu arbeiten. Er soll ja sehr viel mit Sportpsychologen zusammenarbeiten und hat ja auch schon mit Gesangslehrern zusammengearbeitet, um seine Kommunikation auf dem Platz zu verbessern. Dieser Wille sich zu verbessern und dabei auch auf offen für ungewöhnlichere Methoden ist für mich auch eine Stärke, die er gerne auch an junge Spieler weitergeben kann, die in ihrer Entwicklung ähnliche Schwierigkeiten durchmachen.