Veröffentlicht unter: FC Bayern, Zwischenfazit: Oberdorf im Pech, Next-Gen überragt
Die FC Bayern Frauen können auf eine erfolgreiche erste Hälfte der Saison blicken. Hier kommen die Gewinnerinnen und Verliererinnen im Kader des FCB. Die FC Bayern Frauen sind vor der Winterpause mit einem 3:0-Sieg bei Bayer Leverkusen in die Rückrunde gestartet. In der Bundesliga überwintern sie mit sechs Punkten Vorsprung auf dem ersten Platz. Zudem haben sie sich sowohl im DFB-Pokal als auch in der Champions League für das Viertelfinale qualifiziert. KEINEN ARTIKEL MEHR VERPASSEN – JETZT UNSEREN WHATSAPP-KANAL ABONNIEREN! Diese sehr gute erste Saisonhälfte ist natürlich auf einige gute Leistungen vieler Spielerinnen zurückzuführen. Darunter sind nicht nur Leistungsträgerinnen wie…
Franzi Kett ist für mich auch eine der Gewinnerinnen. Vor allem dass sie so kontinuierlich gute Leistungen abliefert, hätte ich nicht erwartet. Bei Tuva Hansen verstehe ich ehrlich gesagt nicht richtig, weshalb sie so selten zum Einsatz kommt. Ich habe da eigentlich bisher wenige Schwächen wahrgenommen und würde sie gerne wieder öfter sehen.
Bei Ena bin ich wenig überrascht. Ihr Talent konnte man schon erkennen, als sie noch beim MSV war. Natürlich war der Wechsel vom Letzten zum Ersten der Tabelle dann eine Umstellung. In den letzten 15 Monaten hat sie sich aber erheblich weiterentwickelt, meiner Meinung nach mehr als alle anderen Torhüterinnen in Deutschland. Auch wenn die Rotation in den letzten Monaten unter Alex zum damaligen Zeitpunkt sicher sinnvoll war, halte ich es für richtig, dass Ena jetzt die Nummer 1 ist. Ich gehe davon aus, dass Mala sich längerfristig was anderes suchen wird. Bei zwei guten Torhüterinnen im Kader kann man einfach nicht beide dauerhaft zufrieden halten.
Dass Klara Bühl eine Weltklassespielerin ist, wird wohl kaum jemand bestreiten. Tatsächlich finde ich aber, dass sie sich durchaus häufiger selbst belohnen könnte. Das ist aber natürlich jammern auf hohem Niveau. Der Wechsel von Lea kam nicht wirklich überraschend, sie konnte aber auch nicht wirklich konstant ihre Leistung abrufen. Vermutlich bietet der Wechsel beiden Seiten neue Möglichkeiten und Chancen.
Von Momoko habe ich schon viel gehalten, als sie von der Leihe kam. Das hat sich bisher voll bestätigt und darf gerne so weiter gehen. Was Lena Oberdorf angeht, gehört sie für mich nicht zu den Verliererinnen. Ihre erneute Verletzung ist natürlich extrem ärgerlich. Wenn sie gespielt hat, hat sie ihre Sache aber immer gut gemacht. Also: Gute Besserung, Lena!