FC Bayern gegen den BVB in der Vorschau

Veröffentlicht unter: FC Bayern gegen BVB: Gegensätze treffen aufeinander

Der FC Bayern empfängt am Samstagabend den BVB zum deutschen Klassiker in München. Wer gewinnt den Zweikampf um die Tabellenführung in der Bundesliga? Am Samstagabend ist es wieder soweit. Der deutsche Klassiker, wie das Topspiel zwischen dem FC Bayern und dem BVB seit einigen Jahren genannt wird, steht an. Der deutsche Rekordmeister empfängt Borussia Dortmund in der Münchner Allianz Arena. Beide Mannschaften stehen nach sieben Spieltagen punktgleich an der Tabellenspitze der Bundesliga. Der FC Bayern hat lediglich aufgrund der besseren Tordifferenz die Nase vorn. Dadurch bekommt das erste direkte Ligaduell in dieser Saison eine besondere Brisanz. Bereits im Franz-Beckenbauer-Supercup zu…

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Danke für die Einschätzung . Der BVB spielt seit 2 Jahren Ergebnisfussball. Inzwischen schaffen sie es auch regelmäßig enge Spiele auf ihre Seite zu ziehen.
Morgen wird keine Meisterschaft entschieden, aber ein Statement wäre für das Selbstvertrauen und den Trubel abseits des Platzes wichtig.

Ich vertraue in die Gruppendynamik und gehe von einem ordentlichen Spiel aus. Hoffentlich bleiben alle gesund.

Schlüsselspieler beim BVB ist für mich Joey Veerman, den sollte man isolieren.

Und: Bremst mir mal den Ryerson so richtig ein ( siehe oben). Leider haben wir keinen Van Bommel mehr im Team.

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“Die Dortmunder kassieren also nicht nur wenige Tore, sie wissen auch wie man knappe Spiele gewinnt. Eine Qualität, die in einem möglichen Titelkampf von entscheidender Bedeutung sein kann.”

“könnte richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf und einen möglichen Titelkampf sein.”

Schöner Artikel, allerdings bin ich bei der Bewertung der Bedeutung des Duells etwas anderer Meinung. Mag arrogant klingen, aber unabhängig vom Ausgang des Spiels hätte ich keine Bedenken dass Bayern mit einem soliden Abstand Meister wird.

Der eine Teil der Wahrheit ist (wie im Artikel sehr schön herausgearbeitet), dass Dortmund viele engere Spiele gewinnt, dazu gehört aber auch der Teil, dass fast jedes Dortmunder Spiel auf Grund der Philosophie mittlerweile eng ist. Und wenn man Dortmund beispielsweise bei Union Berlin hat Spielen sehen, mit welcher Inspirationslosigkeit sie probieren einen gut strukturierten, tief stehenden Block zu bespielen, dann braucht man kein Prophet sein um da noch reichlich Unentschieden und Punktverluste diese Saison zu prognostizieren. Gefühlt beruht der Dortmunder Spielansatz überspitz formuliert einfach auf den Innenverteidigern. Anton und Schlotterbeck drücken mit einer Einzigartigkeit durch Defensive Absicherung und v.a. Schlotterbeck über sein Aufbauspiel dem Dortmunder Spiel ihren Stempel auf. So viel mehr erkenn ich da nicht.

Aktuell sehe ich bei Dortmund auch nicht die individuelle Klasse in der Offensive, die Bayern im Alleingang wehtun könnten - auch ein Unterschied zu Duellen in vergangenen Zeiten. Nur kompakt stehen und verteidigen wird in München nicht reichen. Gehe heute von einem recht souveränen Sieg aus. Summa summarum bin ich selten so entspannt in dieses Spiel gegangen, auch in Hinblick auf die Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf.

Ich verstehe die Punkte alle und ein Teil von mir kann auch vollumfänglich zustimmen. Ein anderer Teil von mir mahnt aber, dass wir uns da vielleicht zu sehr in Sicherheit wiegen, denn auch der FCB produziert zur Zeit (auswärts) gerne mal enge Spiele und Punktverluste.

Nicht auf dich bezogen: Ein weiterer Teil von mir findet den etwas überheblichen Blick auf Kovac und den BVB hier im Forum gelegentlich unangenehm, so dass ich mich fast dabei erwische, ihnen Erfolg zu gönnen (natürlich nicht heute, auch wenn ich entspannter bin als sonst, werde ich bei der ersten Ryerson Aktion wieder aus dem Sattel (also meinem Arena Sitz gehen…)). Interessant ist diesbezüglich der wiederholte Blick von Fuss/Wagner/Buschmann in der “Glanzparade”. Man kann von denen ja halten, was man will: Aber mehr mit Fußball als wir beschäftigen die sich, und sehen auch deutlich mehr Spiele verschiedener Mannschaften. Und die sprechen über die Leistung von Kovac beim und mit dem BVB immer recht positiv. Ohne sie für irgendetwas zu loben, was nicht da ist (Offensive z.B.).

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Da bin ich ja auch ganz bei dir:

Man sollte Kovac in erster Linie einmal Respekt zollen, dass er den BVB in dieser Form stabilisiert hat und einen beachtlichen Punkteschnitt aufweist. Die Argumente sind da ganz klar auf seiner Seite. Davon abgesehen mag ich Kovac als Typen sehr, aber das ist ja nochmal eine andere Geschichte.

Mir ging es in der Argumentation einzig um die Bewertung der Bedeutung des Spiels auf die Meisterschaft. Und da spielen zwei Faktoren eine Rolle:

  1. Die Kaderqualität: In meinen Augen ist die zwar im Vergleich zur letzten Saison verbessert, allerdings bei weitem nicht so gut - auch in Bezug auf individuelle Klasse - wie sie früher einmal war. Auch natürlich bedingt, dass potentielle Unterschiedsspieler wie die beiden Griechen mit Verletzungen außen vor waren. Allein aus dem Grund ist es nachvollziehbar, dass Kovac eine solche Spieltaktik wählt.
  2. Die Taktik: Stärke und gleichzeitig Schwäche. Man ist Effizient, aber man ist nicht wirklich in der Lage tiefe Blöcke mit einer taktischen Variabilität zu bespielen. Gerade bei Auswärtsspielen gegen tief stehende Blöcke, sehe ich da über die gesamte Saison einige Punktverluste. Die Kombination von Bellingham und Nmecha als Doppelsechs halte ich da gerade im Ballvortrag viel zu schwach, aber genau die beiden hatte Kovac zu Beginn der Saison einem “spielbejahendern” Vermaan vorgezogen. Wenn Schlotterbeck ausfallen würde, würde ich das taktische Konstrukt dann nahezu eingebrochen sehen, weil auf dem sehr viel in Bezug auf den Spielaufbau lastet.

Aus diesen Gründen bin ich recht entspannt was das “Titelrennen” angeht und das liegt nicht primär, aber auch an Kovacs Herangehensweise.

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