FC Bayern: Das Ende von Thomas Tuchel! Chance oder Risiko?

  1. Genau das - irgendwann verliert er immer die Disziplin und verlässt plötzlich seine Position, die eigentlich vor der Abwehr sein sollte. Die Gegner laufen irgendwann immer blank auf unsere IV zu, die sind dann die ärmsten Schweine. :wink:

  2. Hat er auch defensive Schwächen. Er ist eben keine ausgebildeter Defensivspieler. Dafür hat natürlich offensiv fast Spielmacher- Qualitäten. Martinez z.B. war ein Innenverteidiger, der auch DMF konnte. Javi hat seinen Zweikampf vor der Abwehr gewonnen und dann einen sauberen Ball gespielt. Durch ihn war Schweini eine Klasse stärker. Aber dieser Spielertyp fehlt uns. Ein echter „Abräumer“.

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Das hätte Tuchel aber doch mal sagen können… :wink:

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:thinking:
#…HinsichtlichDesK(r)ampfesUmDieDeutungshoheitDieGe-/…Ver-gangenenLetztlich(Faktums-mächtig/…Contra-Defätistisch/-Fatalistisch)Chancen-los_oderDanachB!tteAuchN!cht/…Ke!nSchwarzerPe…Thomas!? :face_with_peeking_eye:
:shushing_face:

Ich weiß nicht ob Palinhia die gewünschte „holding six“ gewesen wäre, dafür kenne ich den Spieler zuwenig.

Allerdings hat diese Szene aber unsere Schwäche deutlich aufgezeigt, denn vom Vorstand hieß es nachdem Scheitern nur flapsig „der Kader ist gut und der Trainer muss halt kreativ sein“.

Wir hatten zu lange ein Vakuum in der sportl. Leitung und unser Verein hat seit jeher ein großes Problem sich Fehler auch nach außen einzugestehen.

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:thinking:
#…>VonEiner(AllzuAbsichts…Gerne)AusgespartenFrage/…Antwort_oderWoSolltenDiese(Bestands-Spieler)Hier/JetztSonstSpielen/…Syner…Einen(Mannschaftlichen)Mehr-wertErbringen? :confused:
:face_with_monocle:

Dann würden unsere Fehler in der Kaderplanung wieder nicht angesprochen werden und wir würden kadertechnisch planlos weiterwurschteln wie auch die Jahre zuvor.

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Ich denke dass, Tuchel mit seinen Bossen und teilweise auch Spielern einfach zu sehr auf Konfrontationskurs war. Er ist konsequent, direkt, ehrlich und nimmt kein Blatt vor den Mund. Leute wie Hoeneß, Leonardo oder Boehly sowie auch Kimmich fühlen sich bei offener Kritik wohl einfach auf den Schlips getreten und reagieren dann auch nicht positiv auf solche Kritik. Die Analyse und Kritik ist damit nicht weniger qualitativ, aber sie wird von den anderen nicht angenommen und dann kann man auch einfach nicht lange bleiben, weil sich die Wogen nicht glätten, sondern eher noch weiter hochgeschaukelt werden.

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Der sture und ungeliebte Tuchel, der es nie lange aushält!
Man muß sich doch nur einmal ansehen, was bei den entsprechenden Vereinen passierte.
Beim BVB folgte laut Watzke „der Quantensprung in der Trainerverpflichtung“ mit Bosz, der schon im November wieder Geschichte war, ein Stöger als Nachfolger schaffte mit Mühe noch die CL-Quali;
Bei PSG folgte die Reaktion dann etwas später mit dem folgerichtigen Rausschmiß des Herrn Leonardo.
Erfolge außer der Meisterschaft, wenn auch knapp gab es auch weiterhin nicht. Für eine CL-Finalteilnahme hat es nach Tuchel nie mehr gereicht, trotz aller Stars.
Bei Chelsea lehnte Tuchel doch glatt das Angebot, einen Ronaldo zu verpflichten, ab und konnte sich auch nicht für das 4-4-3-System begeistern. Chelseas Erfolge seitdem sprechen für sich. Nach mehr als einem Jahrzehnt kein internationaler Fußball mehr und auch in dieser Saison liegt man bereits 12 Punkte hinter einem EL-Platz, von einem CL-Platz ganz zu schweigen.

Ob sich ein renommierter Trainer es antut, einen FCB zu übernehmen, in dem einige Spieler offensichtlich mehr zu sagen haben als der Trainer, wird man sehen.
In diesem Zusammenhang gibt es ein sehr interessantes Zitat des ehemaligen Trainers Nagelsmann:
„Bei der Nationalmannschaft muss man sich unterordnen. Da ist man Diener seines Landes.“
Sprachs und sprengte das kongeniale ZM-Duo, wie es schon Völler und auch Flick getan haben.
Komisch, dass das weder Flick in seiner 2. Saison noch Nagelsmann als Trainer des FCB geschafft haben.
„Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.“
Einen Ausraster nach der Auswechselung in Bochum mit der lautstarken Forderung, diese gefälligst zu begründen, stelle man sich mal bei „everybodys Darling“ Klopp oder noch besser zu Zeiten eines Ulli Hoeneß als Manager, der immer mit auf der Bank saß, vor. Die Detonation hätte man vermutlich noch außerhalb des Stadions gehört.

Eigentlich müsste man hoffen, dass Tuchel die letzten Spiele genau mit der gleichen Konstellation im ZM, die schon seit dem Weggang von Thiago im Sommer 2020 nicht wirklich funktioniert, zu Ende spielt und mit Mühe und Not den 4. Platz erreicht.
Vielleicht werden dann doch noch irgendwelche Herrschaften wach.
Hoffen wird man ja noch dürfen!

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Das ist eine schöne Auflistung, da kann man nur hoffen, dass das bei uns so nicht zutreffen wird. Andererseits könnte man auch feststellen, dass die letzten Trainer vor TT eigentlich alle mehr gewonnen haben als er. Ist halt alles nur Statistik. Aber vielleicht schafft er noch die CL oder die Meisterschaft. :sunglasses:

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Also, für ein „4-4-3-System“ mit 11 Feldspielern würde sich wohl JEDER Trainer begeistern :slight_smile:

Welche Ziffernfolge meintest Du in Wirklichkeit?

Das hat der Besitzer wirklich vorgeschlagen.

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Sorry, wenn ich dazwischengrätsche: das war bestimmt ironisch gemeint als Anspielung auf den Chelsea-Boss Boehly, der - wohl mit den Feinheiten des Sports, den der von ihm zuvor erworbene Club betreibt, noch nicht so ganz vertraut - genau das vorgeschlagen hatte, und zwar ernsthaft.

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Danke für den Hinweis. Das ist ja einfach unglaublich - und zeigt, wohin es führt, wenn fachfremde Investoren die Zügel übernehmen.

Wenn wir heute gegen Leipzig im bewährten 5-5-3-System auflaufen, dürfte in puncto „unnötige Gegentore“ zumindest nix mehr schiefgehen…

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Wäre sinnvoll. Ob wir am grünen Tisch mit 0:3 verlieren oder auf dem Spielfeld mit 11 Leuten wie zuletzt beim Supercup ist auch schon egal, oder?

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Beim Supercup waren wir bis Pavards Auswechslung quasi nur zu zehnt. 11 Mann auf dem Platz, die sich endlich mal richtig reinhängen, sollte zumindest für einen Punkt reichen.

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Gar nicht zu reden von Upamecano, der (wenn er in der Startelf steht), der Erfinder der In-Coaching-Umstellung auf ein 3-3-3–System ist…

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Kimmich ist für mich auch zu übereifrig - er ist aber nicht kopflos, wie mir Laimer im Mittelfeld oft vorkommt. Goretzka dagegen hat kein Gefühl dafür, sich richtig defensiv vorzuorientieren und ist dann gedanklich oftmals zu langsam, wenn was am „Anbrennen“ ist.

Im Grunde lohnt es sich bei den Dreien wirklich mal die Gegentore zu betrachten und wie sie in den Szenen davor agiert haben.

Kimmich ist für mich aber einer, der mit der richtigen Anleitung - weil die unterschiedlichen Systemansätze der letzten Jahre ja unterschiedliches von ihm forderten - wirklich noch zu der tollen Sechs werden könnte. Nur bitte mit Nebenmännern, die einfach auch besser passen. Pavlovic?

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