Faktencheck statt Bauchgefühl: Warum die Kritik an Jamal Musiala ins Leere läuft

Veröffentlicht unter: Jamal Musiala: Fakten statt Bauchgefühl! Kritik ist Unsinn

Trotz Kritik an seiner Form: Beim FC Bayern braucht Jamal Musiala nach seinem Wadenbeinbruch vor allem Geduld statt medialer Unruhe. Die Analyse zeigt, warum der Nationalspieler trotz magerer Scorerwerte taktisch unverzichtbar für Kompany bleibt. Elf Punkte Vorsprung, ein emotionales 3:2 im Hexenkessel von Dortmund, sportlich wirkt beim FC Bayern München Anfang März vieles erstaunlich ruhig. Die 35. Meisterschaft ist zum Greifen nah. Und trotzdem dreht sich die Debatte plötzlich um einen Spieler, der gerade einmal 211 Bundesliga-Minuten in den Beinen hat: Jamal Musiala. Jetzt unsere Miasanrot-App für iOS downloaden: Analysen, Podcasts und mehr zum FC Bayern München – alles an…

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Ich habe es leider gar nicht mitgekriegt, wo bzw. von wem wird er denn kritisiert? Ich muss zugeben dass ich ein ziemlicher Musiala Fan bin und vielleicht deshalb nicht objektiv bin; aber ich freue mich jedes Mal wenn er spielt. Finde auch, dass man immer wieder seine fantastischen Anlagen sieht, die sicherlich immer mehr wieder zum Tragen kommen. Auch jetzt sind halt seine Pässe genau in den richtigen Raum in der richtigen Schärfe. Bei dem mache ich mir keinerlei Sorgen.

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Wir müssen aufhören auf hamann zu hören. Der einzige Grund warum er relevant ist ist weil er immer wieder komplett aus den Haaren gezogene Behauptungen in den Raum stellt er hat schon lange bewiesen, dass er nicht viel Ahnung hat und in erster Linie provoziert und damit Reaktionen auslösen möchte.

Ich hab vor kurzem gelesen, dass man um zu der form zu finden die man vor einer verletzung hatte ungefähr so lange braucht wie die Verletzung einen außer Betrieb gesetzt hat.

Das „Fussball-Business“ ist bisweilen so abgrundtief hohl, dass mir die Lust vergeht.

Natürlich kein Vorwurf an Euch, sondern an die Autor:innen, die jeden Hirnwind zu einer Schlagzeile machen wollen.

Normalerweise ist unser Credo: Das allermeiste von Hamann, Matthäus und Co. ignorieren. Aus hier genannten Gründen. Hier habe ich das Thema Andreas höchstpersönlich vorgeschlagen, weil ich schon glaube, dass so ein Gelaber Einfluss auf manche hat und ein Gegenpol dem nicht schlecht tut. Deshalb ist Hamann ja auch bewusst nicht ausufernd thematisiert worden im Artikel. Ich finde, Andreas hat das super gemacht. So hatte ich mir das vorgestellt.

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Danke Justin - denke auch, ich habe ihn nicht allzu sehr in den Mittelpunkt. Und es macht schon Sinn, dass wir das einmal möglichst realistisch einordnen.

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Guter Artikel.
In dem Zusammenhang ist der gerade verlinkte Artikel von SV zum BVB-Spiel auch ganz interessant.
Spoiler: Musiala kommt ganz gut weg dabei. Mindestens.

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Es macht nicht viel Sinn, sich über Hamann aufzuregen. Er wird für seine Statements von Sky fürstlich bezahlt. „Wer die Musik bestellt hat, bestimmt was gespielt wird.“ Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.

Vielleicht noch der freudige Hinweis, dass oft das Gegenteil von dem eintritt, was Didi „prophezeit“ hat.

Musilala ist ein Genie. Das werden wir schon bald wieder sehen, bin ich mir sicher.

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Wie könnte man nicht Fan von Musiala sein!?
Ich finde, man hat direkt im ersten Spiel, als er wieder gespielt hat, seine unglaublichen Fähigkeiten gesehen. Wo Andere erst mühsam den Ball unter Kontrolle bringen müssen, saugt er den Ball mit dem ersten Touch magisch an und schafft sich direkt mit einer Bewegung Freiraum und geht dann oft sofort in Richtung nach vorne. Das alles unter Gegnerdruck und trotz fehlender Spielpraxis.

So eine superstabile Anspielstation ist Gold wert, auch wenn er bis zur Topform sicher noch ein paar Spiele braucht.

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Es wäre natürlich sehr schön, wenn Musiala noch diese Saison seine Topform erreichen würde, aber ich denke, dass sollte nicht die absolute Priorität sein. Die allererste Priorität sollte sein, dass Musiala wieder das Zutrauen in seinen Körper und Spielfreude wiederfindet. Das hat er bereits gut getan, aber er ist da glaube ich auch noch nicht fertig. Und wenn er dann nächste wieder Topform hat, ist das schon eine tolle Entwicklung. Ich will deswegen Musiala auch nicht behindern, er soll so viel spielen wie er kann. Aber auf ihm sollte jetzt erstmal nicht der allergrößte Druck liegen.

Die Scorer sehe ich bei Musiala jetzt auch nicht besonders schwerwiegend. Musiala soll wie im Artikel erwähnt auch Ballverteiler und -sicherer sein und den Ball ins Angriffsdrittel bringen. Die Tore können dann Kane, Diaz und Olise erzielen.

Bemerkenswert finde ich auch wie ruhig da alle Verantwortlichen des FC Bayern in der Causa sind. Keiner übt auch nur Ansatzweise Druck auf ihn aus und die regelmäßigen MRT und Röntgen aufnehmen zeigen auch die Sorgfalt die bei Musiala einfach herrscht. Jeder ist sich seiner wichtigkeit bewusst er selbst auch aber überhastetes handeln hat in solchen Situationen noch niemanden etwas gebracht :smiley:

Zu Hamann spare ich mir jegliche Worte.

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Die versammelte Journallie macht einen riesengroßen Fehler: sich von der Schleimspur Hammannscher Aussagen mitreißen zu lassen. So mitreißend kann die ob ihres schwachbrüstigen Inhalts doch gar nicht sein! Die ist und bleibt auf pure Provokation ausgerichtet, ohne auch nur im Ansatz zu differenzieren. Indem man solchen Meinungen ein Forum bietet, ist man auf den vermeintlichen Guru schon reingefallen. Diesbezüglich gibt es noch eine Reihe anderer Figuren im Sportjournalismus wie Plettenberg & Co., die zwar immer von Recherche erzählen, in Wirklichkeit nur Gerüchte aufgreifen und weiter verbreiten oder selber aus den Tiefen einer Glaskugel welche erfinden. Und das greifen andere Medien auf und berufen sich auf den Sender, der solchen Leuten eine Plattform bieten, sich mit ihrer Art von Journalismus auszutoben. Und jetzt fangt ihr von MiaSanRot auch noch damit an. Bitte nicht. Setzt eigene Themen. Einen Beitrag über Musiala wäre ohne Bezug auf Hamann auch gegangen. Oder?

Find ich übrigens auch gut, dass Ihr das gemacht habt. Mein Argument ist jetzt zwar nicht ganz logisch, da ich diese Kritik ja gar nicht mitbekommen habe, aber man mit dem Artikel gleich mal einer Vielzahl von eventuellen aufkommenden Kritikern hier im Forum den Wind aus dem Segel nehmen würde bzw. den Hamann aus dem Mann, dann bleibt nämlich nur noch Ha. Ich gehe auch davon aus, dass es hier im Forum ein verschwindend geringe Zahl an Kritikern gibt, wobei mich deren Argumente schon interessieren würden.

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Den Mann aus dem Hamann muss es heissen. Bei dem Namen werde ich gleich immer hektisch.

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Ich denke schon, dass MiaSanRot auch auf solche Aussagen von Hamann eingehen darf, vielleicht sogar „sollte“. Sky und BILD erreichen mit diesen Botschaften mehrere Millionen Menschen. Das sind keine „Nischen-Medien“ und was da rausposaunt wird, (be)trifft :thinking: die Bayern-Familie (Mannschaft, Verein, Fans) schon massiv. Natürlich ist der Zweck klar, nur mit solchen Provokationen erreichen die genannten Medien ihre Klickzahlen in den Apps und Quoten (Sky90). Aber „dumme“ Aussagen, sollte man jederzeit mit Fakten widerlegen dürfen, auch wenn sie nur aus dem Bauch(Gefühl) von Didi Hamann entsprungen sind.

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Ich glaube ja, wie wohl schon an anderer Stelle geschrieben, dass Hamann da gar nicht unbedingt seine eigene Meinung kundtut, sondern schlicht kalkuliert, welches Statement gerade am ehesten Aufmerksamkeit erzeugen könnte - und das dann „raushaut“ …

Was passiert denn, wenn wir Medien mit deutlich mehr Reichweite die Deutungshoheit lassen? Eben. Es gibt keinen öffentlichen Gegenpol dazu.

Was wir hier getan haben, ist:

  • Hamann keine echte Bühne zu geben. Er wird einmal kurz erwähnt, aber nichts wird verlinkt.
  • Das Thema zu unserem zu machen, indem wir sachlich die Gegenperspektive verargumentieren.
  • Dem Unmut einiger Fans darüber eine Anlaufstelle bieten.

Ich glaube, wir setzen fast immer eigene Themen. Ich finde es spannend, dass wir fast nie hören: Ach wie schön, dass ihr nichts zu diesem dummen Gerücht aus Portugal gemacht habt. Ach wie schön, dass ihr Matthäus nicht zitiert habt. Ach wie schön, dass ihr nichts zu dem Mist aus dem Boulevard macht.

Es ist für viele selbstverständlich geworden und das ist okay. Ich will keinen Mist reproduzieren. Aber hier reproduzieren wir ja genau nichts. Wir setzen das Thema für uns neu und dann finde ich es gut, das so zu machen.

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Das Hamann- und Matthäus-Bashing nimmt ja richtig Fahrt auf.
Ich muss mir mal wieder Vor- und Nachberichte bei sky anschauen um zu sehen ob es wirklich so schlimm ist.

Wenn man nicht alles so dermaßen bierernst nimmt und es als das ansieht, was es ist (Entertainment), kann man darüber schmunzeln.

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Ein beliebtes Spiel bei meinen Kindern in Kindergarten und Grundschule war/ist: Gegenteiltag: Man macht immer das Gegenteil von dem, was gesagt wird - und daher sagt man das Gegenteil von dem, was man meint/will…

Das spielt Didi seit Jahren und hat’s perfektioniert. :grin:

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