Europameisterschaft 2025

Jetzt wissen wir Bescheid. War dumm von dir. Solltest du mal englische Nationaltorhüterin werden, habe ich dich im Blick!

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Großes Gelächter anne Weser.
(Die auch ein Stück durch Ostwestfalen fließt…)

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Nicht, dass mich hier noch jemand Loretta nennt…:wink:

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Wie sagte schon Rudi Michel während des WM-Finales 1966 (vorm Freistoß zum 2:2):
„Die Engländer haben das Fairplay erfunden. Aber nicht alle Spieler wissen es.“

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Ein netter Satz, der aber - das wird Dir natürlich auch klar sein -, in dieser Absolutheit, auch mit Hampton-Einschränkung, nicht haltbar ist. Wie alle ähnlichen Verdikte auch.

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In der Tat. Ist er nicht.
Aber Du kannst Dir vorstellen: man bekommt interessante Reaktionen, wenn man ihn sagt… :wink:

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Die folgende Analogie ist unkonventionell und unüblich.
Ich bin darauf gekommen, weil mein Bruder, der Jura studiert, oft von seinen Vorlesungen erzählt.
Ich will mit dieser Analogie weder echte Straftaten noch Körperverletzungen mit der Tat von Hannah Hampton gleichsetzen, relativieren oder verharmlosen.

Ich finde: Was Hannah Hampton getan hat, verhält sich zu einem geplanten Ellenbogenschlag ins Gesicht – wie ihn z. B. Sergio Ramos einmal ausführte – ungefähr so wie Totschlag zu Mord.
Die ersten beiden Beispiele entstehen im Affekt, um sich kurzfristig einen vermeintlichen Vorteil zu verschaffen.
Die zweiten beiden beruhen dagegen auf einem planvollen, oft heimtückischen Vorsatz – etwa aus Rache, Wut oder Neid – und sind auf schwerwiegende Folgen angelegt.

Natürlich muss alles im passenden Rahmen geahndet werden.
Sich über Hamptons Aktion jedoch künstlich so sehr aufzuregen, wirkt auf mich ähnlich übertrieben wie die Empörung über Emiliano Martínez und seine Mätzchen im WM-Finale 2022 gegen Frankreich.

Übrigens: Cata-Coll hat sich zu Wort gemeldet - und lacht sich schief und schimmelig:


„ Okey okey, calma calma.
Al menos si fuera cierto…“

heißt soviel wie:
Okayokay. beruhig dich, komm mal runter.
Wenn’s wenigstens wahr wäre…

Und das ganze eröffnet mit
:joy::joy:

Ich vermute, wir ham uns zu früh aufgeregt. Und Hannah könnte als kleine Wichtigtuerin aus der Geschichte hervorgehen… :wink:

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Coole Riposte von Cata Coll.

Es wird schon stimmen, sowas denkt man sich nicht aus. Aber wenn sie jetzt darauf beharrt, macht sie sich lächerlich mit ihrem Renommieren. Schweigt sie hingegen, sieht es nach einem Eingeständnis aus, gelogen zu haben. Sauber neidappt.

Für das, was sie gemacht hat, gibt es das Sprichwort: „Wenn’s dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis.“

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Also laut einem Reddit User haben die beiden Torhüterinnen ihre Trinkflaschen nach dem ersten Elfmeter nicht mehr berührt oder nur noch an die gleiche Stelle zurück gestellt.

https://www.reddit.com/r/WomensSoccer/s/ez09YFFmMi

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Gut, dass Du nicht beanspruchst, etwas von der Materie zu verstehen, die doch ein wenig zu komplex ist für diese Bagatelle. Nur mal ein Beispiel:

Eine Person ist verpflichtet, eine andere Person zu schützen oder zu versorgen, unterlässt dies aber und der andere stirbt. Ein Beispiel wäre, wenn ein Elternteil sein Kind vernachlässigt und es dadurch stirbt.

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In dem Fall wüsste ich nicht, was ich mehr bewundern soll: die Dummheit oder die Dreistigkeit, die Öffentlichkeit so leicht widerlegbar an der Nase herumführen zu wollen.

Wie man’s auch dreht und wendet: die an sich nicht unsympathische Hannah Hampton macht leider eine miserable Figur in dieser Angelegenheit.

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Bottlegate ist auch ein herrlich passender Titel - Hampton-Bottlegate.
Zu blöd, wenn frau sich verplappert - und im eigentlichen Ziel dann die wahre Meisterin findet.
Cata-Coll - du seiest gepriesen!

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Bzw. evtl. auch ihre Medienberatung, die ihr die punktgenau passende Antwort serviert haben könnte, woraus man auch in diesem Bereich auf ein hohes Maß an Professionalität im spanischen Frauenfußball schließen dürfte.

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You name it - das ist professionelles Social Media Management vom Feinsten!

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Entweder hat sie diese fiese Aktion tatsächlich durchgeführt.
Oder sie hat dreist gelogen.
Oder sie hat einen sehr eigenen Sinn für Humor.

Wie auch immer, wäre besser, wenn sie das zügig klarstellt.

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Die „fiese Aktion“ ist gar nicht ihr Hauptproblem. Die kann man, wie hier auch schon zurecht bemerkt wurde, als zwar nicht sehr faire Affekthandlung abhaken, wie sie im Fußballalltag dutzendfach vorkommt.

Die Art, wie sie damit an die Öffentlichkeit geht (ob nun faktenbasiert oder nicht), kann indessen nur als Versuch gewertet werden, die unglückliche Verliererin zusätzlich zu demütigen. Durch deren smarte Reaktion sitzt sie nun in der von ihr selbst fabrizierten Falle. Was kann sie da noch durch eine Klarstellung gewinnen? Jedes weitere Wort macht alles nur noch schlimmer, das ebenfalls peinliche Schweigen ist noch das geringere Übel.

Der Stachel, nicht als unumstritten bestes Team den Titel geholt zu haben, scheint tiefer als gedacht zu sitzen bei den Engländerinnen. Das aufgesetzte Selbstbewusstsein hat offenbar Kratzer abbekommen. Gut vorstellbar, dass von dort bald ein Entlastungsangriff folgt, der den Spanierinnen vorhält: ihr seid auch nicht besser. Klug wäre es, darauf zu verzichten - und intern der übergeschnappten Hampton klarzumachen, dass sie gerade negative Imagepflege betrieben hat.

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httpsq://www.instagram.com/p/DNN2WGdMNk9/?img_index=1&igsh=MWhvbW9rejl5anY0Ng==
Spanien feuert Montse Tomé als Trainerin der setfutbolfem. Wenig geliebt im eigenen Land, zumindest umstritten in der Mannschaft (wenn man den ständigen Gerüchten Glauben schenkt).
Tomé hatte nach dem Rubiales-Skandal die Mannschaft übernommen, die zu dem Zeitpunkt nahezu vollständig streikte. Sie war zuvor die Assistentin des WM-Trainers Jorge Vilda, galt im Team eher als Repräsentantin des alten Systems, das den Machismo (für den Rubiales nur ein Stellvertreter ist) schützte und rechtfertigte. Ihre erste Amtshandlung war die Beendigung des Streikes der Spielerinnen - unter Zusage von Reformen durch den Sportsstaatssekretär.
Tomé feuerte kurz vor dem Rubiales-Prozess Jennifer Hermoso und mit Kapitänin Irene Paredes und Torhüterin Misa Rodríguez auch zwei Zeuginnen der Anklage. Zur Begründung nannte sie mal den Teamfrieden, mal sportliche Aspekte. „Im Prozess gegen Rubiales (Geldstrafe), Vilda (Freispruch) und andere wurde sie als Zeugin noch einmal mit der Vergangenheit konfrontiert. Tomé blieb so weit wie möglich im Ungefähren – «fad» fand ihre Aussagen der Richter. Sie tut sich bis heute schwer, andere Fragen zu beantworten als solche über Fussball.“ schreibt die NZZ.
Irene Paredes kehrte später zur N11 zurück. Hermoso hingegen kritisierte Tomé immer wieder öffentlich; so äußerte sie kurz vor der EM25, die spanischen Turnierfavoritinnen könnten sich an der EM auch selbst trainieren, «und zwar bestimmt viel besser».
Unter Tomé wurden die Spanierinnen Olympia-Vierte, gewannen die Nations League und wurde Vize-Europameisterinnen. Das war dem Verband nicht genug - der Ende des Monats auslaufende Zwei-Jahres-Vertrag wird nicht verlängert.

Nachfolgerin wird die 40jährige Sonia Bermudez, zuletzt Trainerin im Nachwuchsbereich (U 20 der Spanierinnen).

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Ist die neue spanische Nationaltrainerin dann ein weiter so des alten systems oder einen Neuanfang?

Das kann ich nicht beantworten.
Ein erstes Kriterium könnte sein, ob Jennifer Hermoso in die N11 zurückkehren wird.